Abseits der Realität

Manchmal fällt es mit schwer einen Artikel für meinen Blog bluemooncaffee.de zu schreiben. Er ist so verdammt realistisch, so schwer zu ertragen, so dann und wann. Ich möchte manche “Wahrheit” die ich da schreibe, selbst nicht lesen. Weil sie weder leicht zu verstehen und schon gar nicht zu akzeptieren. Und dann bekomme ich ein paar Satzfetzen von irgendwo her und von einem Moment auf den anderen bin ich in einer Welt, die ich manchmal vergesse. Die Welt die ich mir wünsche. Nein keine Fantasiewelt, sie ist genauso realistisch wie die Welt, die ich hier auf bluemooncaffee beschreibe.

Aber es ist eine völlig andere Welt. Die Welt die ich mir wünsche. Die Welt, in der man keine Hoffnung braucht, aber sie haben kann. Die Welt die entsteht wenn man beginnt sich zu verlieben. Das ist die Welt, die allen Schmerz in den Hintergrund verschwinden lässt. Man sich so stark und frei fühlt. Das Leben sich plötzlich von seiner besten Seite zu zeigen scheint. Aber die Welt hat sich nicht verändert nur der eigene Blick darauf verwandelt sich. Das ist die unreellste und reellste Welt die man sich wünschen kann. Nun bin ich nicht verliebt und so steht mir diese Welt auch nicht zur Verfügung. Trotzdem berühren mich Bilder, Blicke, Situationen im gleichen Maße. Man soll der Hoffnung die Chance geben an die Oberfläche zu treiben, dann wird sie das auch tun. Ist nicht von mir, stammt aus einem Film mit Sandra Bullock. Die zweite Chance oder so ähnlich. Hoffnung gibt es in meiner realen Sicht nicht aber aus der Sicht des Lebens ist sie eines der obersten Prinzipien.

Ohne Hoffnung ist der Mensch so verloren, wie er ohne die Liebe verloren wäre. Worauf der Fokus liegt, dort wohnt man auch. Daher sei es uns allen angeraten unseren Fokus nicht allein auf eine Sache zu legen. Auch in Zeiten wie diesen gibt es das Schöne, die Liebe und das Vertrauen. So möchte ich heute auch darüber sprechen. Darüber das man das Leben nur in Liebe leben kann. zumindest wenn man von der Liebe besucht werden möchte. Mag sein das viele Menschen die Liebe völlig egal geworden. Das sie ihr Glück in Macht und Geld gefunden haben aber schaut sie euch an. Möchte einer von euch diese Augen haben? So kalt, so verloren so allein und ohne Seele. Da wird es mir kalt und ich möchte mit solchen Menschen nichts zu tun haben. Was nicht heißt, dass ich sie unbeobachtet ließe. Sie sind eine Gefahr für alles Leben. Aber ich konzentriere mich nicht auf sie. Ich sehe die Menschen die Liebe in sich tragen, ihre Augen so sanft, so streng, so einfühlsam.

Bild von Herbert Aust auf Pixabay 

Menschen, die sich ihrer bewusst sind und aus diesem Grund lachen können, weinen können, sich freuen und Freude verschenken. Es ist wundervoll ansteckend neben solch tollen Menschen zu stehen. Sich ein wenig in ihrer Aura zu baden. Mut zu schöpfen aus ihrer Zuversicht. Davon gibt es viele. Sehr viele. Darauf werde ich verstärkt meinen Fokus lenken. Zur Realität gehört es auch zu sehen welche guten Seiten die Menschen haben. Wie sie bereit sind für eine gute Sache zu kämpfen oder einfach nur das Gute selbst verbreiten. In ihrem Lachen, in ihrer Zuversicht und in ihrem Verstehen. Die Welt ist weder Schwarz noch Weiß. Sie ist auch nicht bunt. Sie ist genau dieser Moment und ich kann ihn selbst färben. Wie das dann aussieht, liegt an jedem Menschen selbst. Jeder ist der Maler seiner eigenen Zukunft. Das zu verstehen in seiner Gänze ist recht schwierig. Da wir gerne alles Missliche links liegen lassen aber das bedeutet uns selbst und das Leben nicht so sehen zu wollen wie es wirklich ist. Damit nimmt man sich selbst das Leben und die eigene Person aus den Händen.

Ich glaube nicht an die Selbstliebe, das ist ein Konzept das geschaffen wurde, um Menschen vom realen Leben abzulenken. Aber ich weiß, dass es ein Bild von uns selbst in uns gibt. Dieses kann man akzeptieren oder ablehnen. Ich kann nur jedem ans Herz legen es zu akzeptieren. Machen wir es nicht lehnen wir uns selbst ab. Es gibt aber nichts das man ablehnen könnte. Schaut euch die Leute an die unser Land “regieren” allein diese Ausdruck regieren gehört verboten. Sie sind nicht unsere Könige aber das Wort soll es uns suggerieren. Er gibt eine Sinn her, der nicht existent ist. Sie haben das Volk zu begleiten. Die Ansichten des Volkes umzusetzen und nicht ihre eigenen Ansichten über die des Volkes zu erheben. Diese Menschen lehnen sich alle selbst ab und was dabei herauskommt, schaut sie euch an.Wer möchte so werden? Ich nicht. Daher kann unser Sicht nur auf die positive Seite des Menschen gerichtet werden. Allein das wird uns den gerechten Weg für alle offenbaren. Selbstakzeptanz ist ein Wort, das nicht nach dem klingt was es bedeutet. Sich selbst verstehen, sich selbst erkennen passt da besser.

Zu sich selbst stehen. Das gefällt mir am besten. Ich stehe zu allem, was mich ausmacht, mich definiert. Das bin ich und darauf bin ich stolz. Aber ich kann nur stolz auf mich sein, wenn ich zu allem stehe, was mich ausmacht. Ich liebe meine Fehler, auch so ein Wortspiel, das man Zusammenhang Mensch nicht benutzen sollte. Fehler sind einfach wie alles Gute an und in mir, ein Teil von mir. Keiner käme auf die Idee seine positiven Seiten annehmen zu müssen. Da ist man stolz drauf. Aber Fehler werden verdammt. Erkennt man das Konzept wie Menschen manipuliert werden? Ich bin ich und damit fertig. Ich lebe mit mir und keine andere Person. So habe ich allein das Recht mich zu definieren. Jeder kann über mich denken was er möchte, aber solange ich ihn nicht nach mir befrage und ich ihm kein Unrecht zufüge, hat er einfach seinen Mund zu halten. Wir nehmen uns selbst die Freiheit uns selbst zu sein und auch das ist so gewollt. Der Mensch muss sich selbst zerfleischen, sodass er ständig mit sich selbst beschäftigt ist. Daher wird uns antrainiert über andere zu urteilen. Ihnen zu sagen, mit schönen Worten, wie Scheiße sie sind. Einfach damit aufhören. So sind wir nicht. Das sind wir nicht. In den Spiegel schauen und zu sich selbst sagen, ja passt. Fertig mehr gibt es über sich selbst nicht zu sagen. Bringen wir das unseren Kindern bei und die Welt wird sich von ganz alleine verändern und die Welt der Menschen braucht dringend Veränderung.

Veränderung in Richtung der Menschen die lieben, vertrauen, verstehen, zuhören, Anteil nehmen. Sie sind da. Man braucht sich ihnen nur anzuschließen. Das kann jeder von uns. Nachahmung ist in diesem Fall, die höchste Form der Anerkennung. Schauen wir endlich nach Menschen, die es verdient, haben das man nach ihnen schaut. Hören wir auf nach “Führern” zu suchen. Kein Mensch der in Liebe lebt, braucht einen der ihn führt. Das brauchen nur verlorene Seelen. Und genau das möchte man aus uns machen. das sind wir aber nicht. Wir sind die Guten, nicht die Schwachen wie man uns gerne erzählen will. Nur wer in Liebe ist, kann auch stark sein. Alle anderen sind schwach. Sie brauchen Truppen, Verrat, Lüge, Krieg um sich stark zu fühlen. Nimm es ihnen weg und es bleibe nur weinende Babys übrig. Gift und Galle spuckende Kranke die nichts Menschliches mehr in sich tragen. Wollen wir weiter solchen Abarten des Menschen folgen? War jetzt mal wieder eine rein rhetorische Frage. Gehen wir auf die Suche nach dem was den Menschen ausmacht. Die Liebe, das Vertrauen, die Zuversicht, das Miteinander und …………..die Hoffnung, die in einer Realität nur stattfinden dürfte, wenn es ihrer nicht bedarf.

Bleibt in der Liebe, bleibt im Vertrauen und bleibt einfach euch selbst. Ihr seid alle liebenswert genau so wie das schon immer für euch vorgesehen war. Jeder der euch etwas anderes erzählen möchte, ist einer mit den kalten Augen. Befreien wir uns von gesellschaftlichen Ketten die dazu da sind anderen die Macht zu erhalten. Hören wir auf weinende Kinder zu sein, die nach einer ausgestreckten Hand suchen um sich festhalten zu können. Riskieren wir es auf die Schnauze zu fallen. Allein und ohne Halt. Nur so entsteht die Freiheit in uns, die wir brauchen, um uns zu wehren.

2 thoughts on “Abseits der Realität

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