Wir alle

Wir Menschen haben keine Sicht mehr auf das Leben, auf die Liebe, auf das Sterben. Wie Marionetten stehen sie Tag f├╝r Tag auf und leben das, was uns als Leben geblieben ist. Menschen achten weder die Natur noch den Menschen selbst. Haben alle Demut verloren und wir spinnen uns eine Welt Utopia zusammen. Kalt wie Roboter nehmen Menschen Nachrichten von grauenhaften Verbrechen zur Kenntnis. Es ersch├╝ttert sie nicht im Mindesten oder nur am Rand einer kurzen Emotion. Solange es nur weit genug von ihnen entfernt. Sie zerfetzen alles und Jeden, in der Annahme das dies in Ordnung w├Ąre, wenn es in der Gesellschaft OK ist. Wof├╝r? Dabei geht es nicht einmal um die Arterhaltung, es geht allein darum Geld zu produzieren f├╝r einige Wenige. Wie niedrige Ameisen stehen wir daf├╝r Tag f├╝r Tag auf und gehen f├╝r ein paar lausige Kr├Âten, f├╝r den jeweiligen Herrscher arbeiten. W├Ąre, das der Traurigkeit ende m├Âchte man die Menschen schon bemitleiden aber sie streiten es auch noch ab. Wollen nicht sehen wie ihr wirkliches Leben jeden Tag dahin stirbt. Der Urlaub, das Auto, das Angeben, das gro├če Spr├╝che klopfen. Wie kann aber ein Diener angeben? Wie kann ein Sklave Spr├╝che klopfen? Indem er sich einbildet ein Herrscher zu sein. Aber ├╝ber was du Arbeiterherrscher herrschest du denn? ├ťber deine Schulden? ├ťber die Zeit die du deinem wahren Herrscher jeden Tag opferst? ├ťber dein Essen? Deine Familienplanung? Was davon bestimmt du alleine? Nichts. Du kannst nur aus verschiedenen Modellen w├Ąhlen, die dir angeboten werden. Sonst gibt es nichts f├╝r dich.

Wir alle in einer Gesellschaft sind gleichgeschaltet. Gleichgeschaltet auf der jeweiligen Ebene die uns zugewiesen. Leben dasselbe Leben und haben nicht die leiseste Ahnung was es wirklich hei├čt, ein Leben als Individuum zu f├╝hren. Wir verw├╝sten die Erde f├╝r den Reichtum einiger weniger. Wir lassen es zu das sie unser Essen vergiften unser Trinkwasser zu barer M├╝nze machen. Wir lassen es zu, das ihre irren Ideen ├╝ber das wie wir leben sollen, zu Wahrheit wird. Geb├╝ckt und buckelnd laufen wir durch unser Leben, das uns gar nicht mehr geh├Ârt. Aber auch das streiten wir ab. Nein sie sind freie Menschen, mit einer freien Meinung. Aber unsere freie Meinung haben wir schon lange an der T├╝r der Herrscherkasten abgegeben. Lauschen ihren Worten, erwarten ihre neusten Darbietungen. Sie k├Ânnen erz├Ąhlen was sie wollen, es wird nur von den Wenigsten hinterfragt und die Hinterfrager werden von ihnen zu Idioten erkl├Ąrt. Aber wer ist hier der Idiot? Man spielt Spiele mit ihnen und sie tragen brav das Eimerchen in deren Sandkasten. Baut Burgen aus Sand und wundert euch, wenn diese einfach zusammen fallen. Kann man nichts machen, sagen alle die lieber zuschauen als zu handeln. Kann man nichts machen, sagen alle die keinen Mut besitzen. Kann man nichts machen, sagen alle die glauben ihren Vorteil aus Unrecht ziehen zu k├Ânnen. Kann man nichts machen, sagen alle die sich schon l├Ąngst aufgegeben haben. Kann man nichts machen, sagen alle die das Leben der Massen beherrschen. Alternativlos. Alternativlos.

Gewisse Menschen, lieben Menschen wie sie Autos, ihr Essen lieben. Haltbarkeitsdatum abgelaufen, Garantie abgelaufen. Abgelaufen, abgenutzt. Kann man nicht mehr reparieren, wozu es auch nie gedacht war. Reparatur bedeutet damit auskennen m├╝ssen, Liebe daf├╝r empfinden. Wegwerfgesellschaft. Warum existiert dieses Wort? Weil wir so nicht leben? G├Ąbe es dann dieses Wort? Wert ist das Unwort aller W├Ârter. Wert. Was bist du dir wert, was sind sie dir wert? Welchen Nutzen hast du, welchen Nutzen haben sie f├╝r dich? Gibt es da nicht noch etwas Besseres als dich, mich, sie alle? Besser immer besser. Aber wer bestimmt ├╝ber dieses Besser und wer verlangt dieses Besser? All die dieses Spiel mitspielen. Alle die dieses Spiel ins Leben gerufen haben. Seht euch um. Wie viele gl├╝cklich und zufriedene Gesichter siehst du jeden Tag um dich herum? Wie viele Menschen sprechen dich an und begl├╝ckw├╝nschen dich zu deinem tollen Leben. Wie viele beneiden dich um dein Leben? Also dein freies Leben. Dein Liebesleben. Dein aufrechtes Leben. Dein selbstbestimmtes Leben. Wie viele gratulieren dir Tag, t├Ąglich dazu? Warum bist du nicht jeden Tag aufs Neue gl├╝cklich, dass es dich gibt? Gl├╝cklich das es deine Familie gibt? Gl├╝cklich in dem Sinne, dass du ihnen und dir selbst, jeden Tag dankst das es dich und sie gibt?

Was brauchst du zum Leben? Was brauchst du um dich gl├╝cklich zu f├╝hlen? Was w├╝rdest du sofort ver├Ąndern, wen du es sofort ver├Ąndern k├Ânntest? Wen brauchst du in deinem Leben und warum? Wen brauchst du nicht und warum? Was erachtest du als Notwendig f├╝r dein Leben und was kann sofort aus deinem Leben verschwinden? Was besitzt du, das du gegen dein Leben eintauschen w├╝rdest, nur um es nicht zu verlieren? Welche Wichtigkeit ist die hochrangigste in deinem Leben? Geld oder Gesundheit? Geld oder Freiheit? Geld oder Liebe? Geld oder Vertrauen? Geld oder eine gesunde Umwelt? Geld oder eine heile Erde? Geld oder gesunde Lebensmittel? Geld oder Gerechtigkeit? Geld oder Freundschaft? Geld oder Mitgef├╝hl? Geld oder Helfen? Geld oder Kinder? Geld oder Macht? Geld oder Spiritualit├Ąt? Geld oder du selbst sein? Wie oft hast du das Geld gew├Ąhlt? Was sagt das ├╝ber dein Leben aus, das du gerade f├╝hrst? Ist es im Einklang mit deinen Antworten? Mit deinen W├╝nschen? Mit deinem Sein? Was wenn nicht? Was kannst du tun, um es zu ver├Ąndern? Du kannst anfangen dich zu hinterfragen. Dich selbst infrage zu stellen. Die Gesellschaft in der du lebst infrage zu stellen. Nur so kannst du Ver├Ąnderung erfahren. Aber warum solltest du das machen? Was springt f├╝r dich dabei heraus?

Die Fragen kann ich dir nicht beantworten, da nur du allein wei├čt was f├╝r dich wirklich wichtig ist. Nur du alleine bist, wer du bist. Aber w├Ąre es nicht lohnend wert, nur alleine um zu erfahren, wer und was du bist? Wer hinter all den Gesellschaftlichen Vorgaben versteckt lebt? Was macht zufrieden? Zufrieden macht alles, was uns selbst gl├╝cklich macht. Also unsere eigene Person. Aber wie kann ich gl├╝cklich und zufrieden sein, wenn ich diese eigene Person gar nicht kenne? Wie kann ich dann Gl├╝ck empfinden? Zufriedenheit empfinden? Ohne mich selbst bin ich gar nichts. Eine Marionette die an anders Leuts F├Ąden zappelt. An denen des Partners/Partnerin, Chef, Gesellschaft, Politik, Eliten, Pharmakonzernen usw. Wer kann ich sein, wenn andere mein ganzes Leben bestimmen? Wie werde ich sterben, wenn andere mein ganzes Leben bestimmt haben? Wenn ich nichts gelebt habe, das mein Ich tr├Ągt? Habe ich dann ├╝berhaupt existiert? Sich selbst sein, ist nicht seinen Namen zu kennen, denn den haben wir uns nicht selbst ausgesucht. Er wurde uns gegeben. Warum d├╝rfen wir uns den nicht selbst aussuchen, wenn wir alt genug daf├╝r sind? Weil dies ein Zeichen daf├╝r w├Ąre, das wir selbst bestimmende Wesen sind. Das k├Ânnen sie uns nicht erlauben. Das w├Ąre ein Zeichen der eigenen Macht. Der Macht die jeder Mensch gleicherma├čen besitzt. Das sollen wir aber nicht erkennen. Jeder Mensch besitzt die gleiche Macht. Macht hat nichts mit Geld, Einfluss oder St├Ąrke zu tun. Macht ist eine universelle Kraft die in jedem Atom oder Quarks lebt. Sie ist die Sch├Âpfung in jedem Sch├Âpfer und jeder der sein Selbst lebt ist ein Sch├Âpfer seiner Person und seines Lebens. Das m├Âchte man uns auf gar keinen Fall zugestehen. Das sollen wir ├╝berhaupt nicht wissen. Daher werden Religionen vom Steuerzahler gesponsert. Die Macht g├Âttlich zu sein, universell zu sein, darf nicht in uns geschehen. Sie geh├Ârt Gott und die Kirche soll Gott kontrollieren. Damit wir keine Kontrolle ├╝ber unsere eigene “G├Âttlichkeit” oder “Universelle Kraft” erlangen.

Wie Kindern m├Âchten sie uns erz├Ąhlen, was gut f├╝r uns w├Ąre. Was wir d├╝rfen und was uns verboten. Dabei vergessen diese Herrschaften das sie und schlimmer dabei, vergisst die Bev├Âlkerung, dass diese selbst nur Kinder sind. Kinder die zu viel Macht erhalten. Die glauben das Macht die Auserw├Ąhlten innehaben. Und das sie selbst die Auserw├Ąhlten w├Ąren. Aber das sind sie nicht. Es gibt keine Auserw├Ąhlten. Es gibt nur Menschen die ihre Macht nicht erkennen. Die nicht wissen wie wirkliche Macht aussieht und sich anf├╝hlt.Die glauben irdische Macht w├Ąre die wahre Macht. Aber irdische Macht kann man heute besitzen und morgen ist man unbedeutend. Unser Bild vom Menschsein ist voller Pixels und Fehlercodes. Unvollst├Ąndig und verzerrt. Das bleibt es auch, wenn der Mensch nicht endlich anf├Ąngt sich einzugestehen, das jedes Selbst ein Machtvolles Wesen. Und Macht nicht zum herrschen gedacht. Macht ist sich Selbst zu sein. Macht ist sich selbst zu leben. Macht ist zu erkennen, dass Macht nur Kraft bedeutet. Ob nun g├Âttlich oder universell das unterscheidet sich nur im Namen.

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