Friede der innere Weg

Wem ist es m├Âglich so friedlich zu sein wie ein Lamm? Nicht im Moment, f├╝r immer. Das ist keinen Menschen m├Âglich. Auf welche Art versuchen Menschen so etwas wie Frieden in sich zu schaffen? Viel essen, ├╝berm├Ą├čiges trinken, unkontrollierter Sex, rauchen, Drogen usw. Wir versuchen durch das Au├čen, im Inneren Frieden zu finden. Wir treffen uns mit Freunden gehen feiern und denken, besser kann es nicht werden. Wir trinken und je mehr wir trinken um so besser wird es. Wir denken besser kann es nicht werden. Am n├Ąchsten Tag wachen wir irgendwann auf und denken hoffentlich geht es mir bald besser. Nicht weil die Freunde nicht in Ordnung w├Ąren oder der Alkohol versagt h├Ątte. Wir denken als unvollkommene Wesen, das wir das Universum verstehen w├╝rden. Besser gesagt, als nicht weit entwickelte Wesen, m├Âchten wir einen unbeschr├Ąnkten Raum ausf├╝llen. Das kann nicht funktionieren. Die Welt ist voller besonderer Dinge, gro├čer Dinge. M├Âchtet ihr sie erleben? Daran teilhaben? OK. K├Ânnte man sich fragen, wie besonders sind denn diese Dinge die Menschen erschaffen? Wer erschafft sie? Menschen, Menschen die von sich glauben das sie und das, was sie schaffen, gro├čartig ist. Aber sind diese Dinge wirklich gro├čartig? Haben sie dir pers├Ânlich Friede gebracht oder haben sie dir ├╝berhaupt etwas gebracht? Gro├čartige Dinge bringen immer dem etwas, der sie gro├čartig macht. Dann f├╝hlt sich der Gro├čartige gro├čartig. Und du? Wenn ihr in diesem Moment zu 100 % sagen k├Ânntet, wie eurer eigenes inneres Wesen aussieht, ihr es tats├Ąchlich kennen w├╝rdet, m├╝sste euch dann irgendwer sagen m├╝ssen sei gl├╝cklich? Sei stolz auf dich, sei fr├Âhlich? Aber wir kennen unser Wesen nicht. Oder eben nur zu einem bestimmten Teil. Darum sagen sie sei gl├╝cklich, sei fr├Âhlich, wenn wir gerade traurig oder verzweifelt. Kann das funktionieren? Nein. Man kann nicht durch Worte sein Wesen ver├Ąndern. Nichts von dem, was ich schreibe kann dein Wesen ver├Ąndern. Aber du liest es. Das kann viele Gr├╝nde haben. Einer davon ist das ich einen Teil deines Wesens anspreche. Also nicht ich pers├Ânlich. Das was du gerade liest. Und somit einen Teil des Wesens das wir gemeinsam haben. Was ist das Wesen ├╝berhaupt. Es ist die Essenz unserer pers├Ânlichen Existenz. Alles was uns ausmacht. Das was wir wirklich sind. W├╝ssten wir darum, dann m├╝sste uns keiner mehr sagen, sei lieb, sei fr├Âhlich, sei nicht ├Ąngstlich. Da wir zu jeder Zeit die Situation w├Ąren, in der wir gerade sind. Wir b├Âten im Au├čen kein Bild, das andere veranlassen w├╝rde uns zu sagen, sei fr├Âhlich, sei lieb, sei stark. Sie w├╝rden keinen Grund in uns sehen das zu sagen. Da wir die Situation selbst w├Ąren. Das hei├čt nicht das wir immer friedlich, immer gut, immer brav w├Ąren. Wir w├Ąren das was die Situation erfordert.

Das sind wir Menschen aber nicht. Da wir eine sehr Bruchst├╝ckhafte Sicht auf uns selbst haben. Daher sagen wir zu dem Traurigen sei gl├╝cklich. Zu dem ├ängstlichen sei mutig. Das ist anma├čen und unversch├Ąmt. Wie k├Ânnte er das sein, wenn sein Wesen sich gerade ├Ąngstlich zeigt. Sein Wesen gerade Trauer versp├╝rt. Wir lassen ihn nicht sein Wesen sein. So f├╝hlt er sich traurig und denkt das w├Ąre falsch. So hat er Angst und denkt das w├Ąre falsch. Passen wir auf was wir sagen aus unserem unfertigen Wesen heraus. Die ganzen gro├čartigen Lehren ├╝ber alle Jahrhunderte hinweg. Haben die jemals funktioniert? Die gro├čen Schriften, die gro├čen Gesetze und Beschl├╝sse, wann haben die jemals wirklich funktioniert. Nicht funktioniert f├╝r diejenigen die sie geschaffen. F├╝r diejenigen die man damit bevormundet und ihnen glauben macht es w├Ąre zu ihrem Besten. Wie kann etwas zu meinem Besten sein, das nicht meinem Wesen entspricht? Kann etwas das aus dem Wesen eines anderen entspringt, das Beste f├╝r mein Wesen sein? Kennt der mein Wesen, wenn ich es selbst nicht wirklich kenne. Nein. Hast du dich schon einmal gefragt wie du Erfahrungen machst? Wie gehst du mit deinen Erfahrungen um? Wenn du damit verantwortlich umgehen w├╝rdest, wie w├Ąre dann dein Leben? Wie w├╝rdest du es gestalten? W├Ąrst du dann mit dir selbst gl├╝cklich. Ich bin mir sicher. Die Art deiner Erfahrungen bestimmt dein Leben. Wenn du sie selbst machst, dann bist du dein Wesen, wenn andere dir die Erfahrungen bringen dann wirst du ungl├╝cklich sein. Weil alle Erfahrungen die du nicht selbst machst, nicht zu deinem Wesen geh├Âren. Erfahrungen erf├Ąhrt man aus seinem Inneren heraus. Aus seinem Wesen. Liebe, Angst, Gl├╝ck alles kommt aus dir. Alles entsteht in dir. Wir aber glauben das alles von Au├čen kommt. Kommt es aber nicht. Wo lebt die Liebe? Wer liebt uns so sehr und ist in seiner Liebe uns allen weit ├╝berlegen? Sie erz├Ąhlen euch er wohnt im Himmel. So ist die Liebe hoch ├╝ber uns. Aber alles lebt in uns. Alles lebt in uns. Wenn alles in uns, dann ist auch der Himmel in uns. Sie erz├Ąhlen uns st├Ąndig aus ihrem Au├čen, weil sie dort wohnen. Sie kennen ihr Innen nicht und wir sollen es auch nicht erkennen.

Denn wenn ich mein Innen bin, dann brauche ich das Au├čen nicht. Dann verrichte ich meine Dinge im Au├čen aber ich lebe sie durch mein Wesen und nicht durch die Fremdbestimmung derer im Au├čen. Menschen, die ihr Wesen erkannt haben und es leben konsumieren nicht. Sie gehen einkaufen. Sie lieben sich selbst und brauchen keine Liebe im Au├čen. Sie kaufen auch keine Liebe. Sie brauchen keine F├╝hrer, da sie verm├Âgen sich selbst zu leiten. Jede Erfahrung kommt aus eurem Inneren. Ihr braucht keine Erlaubnis sie zu machen. Man erz├Ąhlt vom Himmel und der H├Âlle. Von Priestern, die euch die Erlaubnis geben m├╝ssen f├╝r gewisse Erfahrungen und diese Erlaubnis wird er keinem geben. Nicht ohne seinen Obolus daf├╝r verlangt zu haben. Aber Menschen die glauben dem Priester zu brauchen, um die Liebe zu erfahren, die es nur dort oben gibt, leben in ihrer H├Âlle. Alle die in ihrem Wesen leben, leben schon im Himmel. Man will das aber nicht. Man will so vieles nicht was f├╝r die Menschen gut w├Ąre. Das ist aber egal wenn du selbst dein Wesen erforschst. Niemand kann dir nehmen was du bist. Man kann nur dein Au├čen ver├Ąndern. Aber auch nur dann wenn du dein Wesen nicht kennst. Wenn dein Selbst der sch├Ânste Platz ist, den du dir ertr├Ąumen kannst, wohin willst du dann gehen wollen? Wenn dein Innerstes ein h├Ąsslicher Ort ist, wohin wirst du dann gehen wollen? In den Himmel? In die H├Âlle? Du brauchst nichts im Au├čen um dein Inneres zu gestalten. Richte dich so in dir ein, dass deine Erfahrungen die sein werden, die du dir w├╝nschst. Aber dazu musst du dich von allem abwenden, dass dir Erfahrungen bringt, die du dir nicht w├╝nschst. Das geht nur wenn du nach deinem Wesen suchst. In dir. In dir. F├╝hle in dich und vergiss alles was du gelernt hast. F├╝hle in dich und vergiss alles was man ├╝ber dich sagt. F├╝hle in dich und vergiss was du selbst ├╝ber dich denkst. Werde frei vom Au├čen und schaue was im Inneren auf dich wartet. Das geht nur wenn du dir selbst gegen├╝ber offen bist. Dir gegen├╝ber nicht deinem Au├čen. H├Ârt also auf so streng mit euch selbst zu sein. Vergebt euch selbst. Ihr habt nichts getan, au├čer im Au├čen gelebt zu haben.

Habt Mitgef├╝hl mit euch aber versinkt nicht in Schuld. Seit aufgeschlossen und frei eurem Wesen gegen├╝ber. Es wartet vielleicht schon so viele Jahre auf euch. Macht euch frei von fremden Gedanken egal wie gut oder schlecht sie waren. Es sind nicht eure Gedanken. Sie haben nichts mit euch zu schaffen. Das Wesen ist nicht ein Abstraktes Konstrukt. Es ist das, was uns mit dem Leben verbindet. Das Leben das man um sich herum versp├╝rt. Diese Energie die in uns und um uns lebt. Jede Situation, die aus einem selbst geboren wird, verbindet sich mit seinem Umfeld, der ganzen Welt und dem Universum. Wir sp├╝ren das und dieses Sp├╝ren bringt Liebe, Gl├╝ck, Ekstase, Freude oder Schmerz, Angst, Verzweiflung. Aber sie geschehen durch uns. Weil wir uns gerade so f├╝hlen wollen. Sein Wesen sein bedeutet nicht die Welt zu sein. Man ist nur ein Teil darin und somit auch das Alles. Aber man beherrscht das Alles nicht, da man nur ein Teil davon ist. Auch wenn die Teile das Alles ausmachen. Zum Teil. Wenn du dich weigerst dieser eine Teil zu sein oder du es nicht verstehst dieser Teil zu sein, dann wird dein Wesen, das Alles dich versuchen ins Alles einzupassen. Das wird viele Wunden, Verletzungen und Ohrfeigen bringen. Du wirst jammern, schimpfen und leiden und die Schuld bei anderen Leuten oder dem Leben suchen. Das wird dein Leben nicht ver├Ąndern. Verstehst du das? Wenn du es nicht verstehst werden viele Ohrfeigen folgen. Viele Verletzungen, Einsamkeit und Verzweiflung. Du bist nicht auf dem Weg irgendwo hin. Das wollen sie dir einreden. Du bist auch nicht auf der Suche nach dir selbst. Auch das wollen sie dir erz├Ąhlen. Es ist Alles da. Alles, solange es dich schon gibt, lange vor dir und auch dann, wenn du scheinbar das Leben verlassen. Alles kann nicht vergehen aber alles hat ein Anfang und ein Ende. Nur wisse das jeder Anfang ein Ende hat und jedes Ende einen Anfang. Jeder Anfang einer Existenz und jedes Ende einer Existenz geschieht im Alles. Das hat aber nichts mit dem Anfang und dem Ende des Alles zu schaffen, diese gibt es tats├Ąchlich gar nicht. Das verstehen wir dann nur nicht. Man hat uns das Glauben gemacht. Schau in dich und du wirst erkennen, dass vom Au├čen nichts im Inneren Wahrheit findet und das unser Wesen und das Wesen aller Existenzen, weder einen Anfang noch ein Ende haben.

Bild von Kranich17 auf Pixabay 

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