Verlorene Tugenden oder der Weg ins Verderben

In noch nicht allzu ferner Vergangenheit gab es Zeiten in denen Tugenden noch etwas bedeuteten. Heute kann kaum noch einer mit dem Begriff Tugend etwas anfangen. Es sind einfach verlorene Tugenden oder eben der Weg ins Verderben. Tugenden sind eine Begriff Sammlung. Eine Sammlung von hervorragenden Eigenschaften. Vorbildlichem Verhalten. Tugenden stammen aus dem Mittelalter und haben nichts mit dem Neu-zeitigen und denen aus dem Christentum zu schaffen. Es gab genau vier Tugenden. Die Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und M√§√üigung. Welche dieser Tugenden gelten heute unter den Menschen? Wer handelt heute noch danach? Die Menschen haben nichts mehr mit diesen Tugenden zu schaffen. Der gr√∂√üte Teil der Menschheit besitzt nicht einmal mehr Ehre. Wie konnten wir so weit kommen? Wann genau sind wir in unser eigens Verderben gelaufen? Ich denke, der Untergang der Menschlichkeit hat mit der Industriellen Revolution angefangen. Wer dem nicht zustimmen mag, sehe sich das Video ‚ÄěWahrheiten oder die Erkenntnis kommt dann 3‚Äú an. Noch deutlicher kann man die Fehlleitung der Menschheit nicht beschreiben. War vom Ersteller bestimmt nicht so gedacht und allein daran erkennt man wie gro√ü das Narrentum unter den Menschen ist.

Ehrlich gesagt haben wir Menschen jedes Ma√ü verloren. Jeder Einzelne von uns. Und nein man muss jetzt nicht nach den guten armen Menschen schauen. Gib ihnen Geld in die Hand und sie werden wie alle anderen die Geld in den H√§nden halten. War ihnen zuerst das Gl√ľck nicht fassbar, werden sie schnell erkennen, dass es noch mehr Geld gibt. Ungerechtigkeit, Ma√ülosigkeit, Dummheit und Feigheit sind die neuen Tugenden unserer Zeit. Das abzustreiten best√§tigt nur die Dummheit unserer Zeit. Es gibt keine Ehrlichkeit mehr unter den Menschen. Kein Anstand und kein Miteinander. F√ľr Geld verkaufen sich fast alle Menschen. Es ist so leicht einen Menschen zu kaufen. Das Denken das man selbst anders w√§re ist nur eine Schutzbehauptung weil man keine M√∂glichkeit sieht an Geld zu kommen. Aber kaum tut sich die Gelegenheit auf, dann ist alles schnell vergessen. Braucht man Anfangs noch Entschuldigungen f√ľr seine unehrenhafte Verhaltensweise, so verschwinden die mit jedem neuen Euro. Mach ich es nicht, nimm ich es nicht, die Welt ist eh usw.

Dummerweise ist das v√∂llig richtig gedacht. Mache ich es nicht macht es ein anderer. Aber was hat das uns f√ľr eine Menschheit gebracht? Woran liegt es, dass wir fast alle so leicht k√§uflich sind? Warum prostituieren sich so viele Frauen freiwillig? Nur um mehr Geld zu haben als mit einer normalen Arbeit. Und nein die werden nicht alle gezwungen und nein die haben nicht alle sonst keine M√∂glichkeit. Sie machen es nur dem Geld wegen. Warum gibt es Milliarden von Pornofilmen auf diesem Planeten? Weil wir alle so voller Moral? Weil wir die nat√ľrlich alle nicht anschauen. Deshalb produziert man so viele davon. Weil sie keiner anschaut. Darum gibt es auch so viele Bordelle. Weil wir so gro√üe Moralisten sind. Moral √ľber andere kommen lassen. Quatsch, diese Zeiten sind auch l√§ngst vorbei. Die Moral ist tot, es lebe die Freiz√ľgigkeit. Hat viel damit zu tun, dass die Kirche ein Auslaufmodell geworden ist. Zurecht aber es wird die Menschheit noch hartherziger machen. Aber all das beantwortet nicht wirklich warum wir so sind wie wir sind?

Ich denke, das hat seinen Grund in uns Menschen selbst. Aber nicht, dass der Mensch selbst daran Schuld w√§re. Es gibt etwas in uns das wir wohl v√∂llig falsch einsch√§tzen. Unser Gehirn. Was wissen wir wirklich √ľber dessen Funktionen? Wie arbeitet das Ding? Wir haben da Annahmen dr√ľber und mit diesen leben wir als w√§ren sie in Stein gehauen. Was aber wenn unsere Gehirne v√∂llig anders funktionieren? W√ľrde vieles erkl√§ren. Nehmen wir mal den Charakter. Was ist der Charakter eines Menschen? Ein individuelles Gepr√§ge das ererbt oder erlernt wurde. Erlernt streiche ich jetzt mal. Ererbt wie soll das funktionieren? In der eigenen DNA sollen Charakter Gene meiner Vorfahren sein? Halte ich f√ľr unwahrscheinlich. Ich denke, da unser Gehirn autonom arbeiten muss, das Wesen eines Menschen sich im Gehirn bildet. Nicht durch die Erfahrungen, die er macht, sondern wie unser Gehirn mit Erfahrungen umgeht. Jedes Gehirn arbeitet da v√∂llig anders. Angst wird eine gro√üe Rolle spielen beim bilden von Charakter. Je weniger Angst ein Mensch besitzt, um so weniger Empathie besitzt er auch. Um so weniger Mitgef√ľhl. Da Angst ein Regulator in uns und das nicht nur zum √úberleben. Habe ich keine Angst dann kann ich mich nicht einf√ľhlen in √Ąngste anderer. Das ist wie wenn ich keine Gef√ľhle in den Fingern habe. Ich kann dann nicht sagen wie sich etwas, das ich ber√ľhre, anf√ľhlt. Habe ich zu viele √Ąngste in mir l√§hmt das meine Kraft die dazu gebraucht Entscheidungen zu treffen. Die Angst wird auch hier die Empathie zerst√∂ren. Was macht das mit unserem Gehirn? Welcher Charakter wird sich in ihm formen?

So muss das Gehirn interpretieren. Aber woher soll es Informationen zur Interpretation bekommen? Hat es nicht, also wird es allein auf dem Gef√ľhl der fehlenden Angst oder der zu vielen Angst agieren. Ist so ein Gehirn gesund? Oder das Gehirn ist nicht f√§hig genug Botenstoffe um ausreichend Gl√ľcksgef√ľhle zu produzieren. Weil einfach etwas nicht so funktioniert wie es funktionieren sollte. Menschen nehmen einfach an das ein Gehirn gesund ist, wenn wir uns augenscheinlich wie alle anderen benehmen. Aber wie viele M√∂rder, Kindersch√§nder, Vergewaltiger, Gewaltbereite, Diebe, Gr√∂√üenwahnsinnige laufen auf diesem Planeten herum? Wie gesund kann so ein Gehirn sein? Auch wenn sie lange so wie der Normalmensch zwischen uns herumlaufen. Ja und dann m√ľssen wir uns auch fragen, welche Abstufungen von Krank gibt es da in uns? Wie gesund sind unsere Gehirne? Nehmen wir jetzt nur mal kurz an das ich recht h√§tte mit den vielen kranken Gehirnen, was f√ľr eine Auswirkung h√§tte diese Erkenntnis auf die Menschheit? Welche Ver√§nderung k√∂nnten wir da noch erwarten? Zum Schlechten wirklich alles, zum Guten?

W√§re es dann nicht erwiesen, dass wir von kranken Gehirnen gef√ľhrt werden? Und das wir keine Verbesserung unserer Umst√§nde zu erwarten brauchen? Das alles immer schlimmer werden muss? W√ľrde das nicht erkl√§ren, warum sich stetig alles zum noch schlechteren entwickelt? W√§re es dann nicht mal an der Zeit, Studien √ľber die Gesundheit unserer Gehirne zu beginnen? Studieren wie Menschen ohne, oder mit nur sehr wenigen √Ąngsten funktionieren? Wie Menschen mit zu viel √Ąngsten funktionieren? Wie Menschen deren Botenstoffe zu gering oder im √úberma√ü produziert funktionieren? Ist unser Gehirn auf m√§nnlich/weiblich ausgelegt? Wenn ja wie funktioniert es dann, wenn Frau sich als Mann f√ľhlt oder Mann als Frau? Was passiert im Gehirn, wenn Frau zu viele m√§nnliche Hormone hat oder Mann zu viele weibliche Hormone? Es gibt da bestimmt noch vieles das man erforschen m√ľsste, aber so lange sich da keiner Gedanken zu macht, wird √ľberhaupt nichts passieren. Die Schlechtigkeit der Menschheit kann nur in uns liegen. Nicht au√üerhalb, in uns und das m√ľssen wir anschauen. Wenn wir nicht lernen wie unser Gehirn wirklich funktioniert haben wir ein Problem.

Als Baby hat unser Gehirn keine Sprache, keine Informationen und ist auch nicht ausgereift. Es hat Instinkte und eine verbale Art der Kommunikation. Schreien, lachen, weinen. Was also passiert in unseren Gehirnen, wenn sie wachsen? Welche Komponenten f√ľgen sich mit dem Wachstum des Gehirnes ein? Worauf baut unser Gehirn die Welt in uns auf? Ich spreche jetzt nicht vom lernen wie die Welt da drau√üen aussieht. Wie gestaltet es unsere innere Welt? Warum unterscheidet sich meine innere Welt komplett von der euren? Wir alle haben ein gleich aufgebautes Gehirn und doch ist keine innere Welt die des anderen. Wie kann das sein? Gerade wenn man in der gleichen Gesellschaft aufw√§chst? Alles was gleich ist, sind unsere Handlungen im Au√üen. Das Behandeln unserer Bed√ľrfnisse wie essen, trinken, schlafen und selbst da haben wir ganz verschiedene Gewohnheiten und Geschm√§cker. Diese werden nur durch die Auswahl begrenzt. Ansonsten w√§ren wir da noch viel unterschiedlicher. Also was unterscheidet ein Gehirn so eklatant vom anderen? Es k√∂nnen eigentlich nur die Gef√ľhle sein. Wie wir Gef√ľhle wahr nehmen. Wie wir sie interpretieren. Wie wir sie verarbeiten. Jetzt muss ich mir ein paar Beispiele daf√ľr erarbeiten. Kann ein wenig dauern, wird aber irgendwann hier erscheinen.

Bild von Jean-Baptiste Noel auf Pixabay

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