Geburt im Tod oder ein anderer Weg

Wir werden geboren und wir sterben. Besteht da ein Zusammenhang? W√§hrend wir warten, als Bewohner einer Mutter, auf die Geburt, f√ľhren wir schon ein Leben. Wir wissen da nichts von. Weder zur Zeit des Werdens, noch sp√§ter im Leben. Genauso wenig wissen wir √ľber den Tod. Ist er wie Geburt nur anders herum? Wir wissen nichts √ľber ihn. Wie wir nichts √ľber den Aufenthalt des Lebens, vor und nach der Befruchtung wissen. Wir wissen nicht wie man sich als unbefruchtetes Ei oder wie ein Sperma f√ľhlt. Gibt es da schon einen Geist, da es ja schon auf beiden Seiten leben ist? Da aus totem unserer Ansicht nach, nichts Lebendiges entstehen kann. Wann beginnt ein Menschenleben? Da mutma√üen wir. So wie mit dem Tod. Spekulationen. Gehen wir dahin wo wir herkamen? Dieses Ei und das Sperma ist mir zu simpel. Zu leer. Zu wenig. So ist weder das Leben, noch das Universum, noch die Spiritualit√§t des Menschen. So haben wir die Seele auserkoren. Wir wissen weder, ob es so etwas wie Seele √ľberhaupt gibt, noch was Seele sein k√∂nnte. Wieder nur Spekulationen. All, dass das mit Vor-Geburt, Mutterleib, Seele, Tod zu tun hat, da herrscht kein Wissen. Nur Leere. Warum k√∂nnen wir da nichts finden? Warum ist da f√ľr uns Menschen nur Leere?

Seltsam. K√∂nnte man vermuten, dass da eine Absicht dahinter steht? Ist aber auch nur eine Vermutung. Was man aber wissen k√∂nnte, das Leben darin stecken muss. Sonst g√§be es kein Leben. Wenn im scheinbaren nichts Leben steckt, dann ist auch im Tod Leben, da er ein Teil des Lebens, des Nichts ist. Ohne Tod kann nichts geboren werden, weil Leben sonst schon immer da sein gewesen sein m√ľsste. Dem ist aber nicht so. Wir als Menschen sind besonders da wir uns √ľber uns selbst bewusst sind. So k√∂nnen wir Leben erkennen und definieren. Aber nicht erkl√§ren. Warum haben wir ein Bewusstsein? Auch hier keine Erkenntnis, kein Wissen. Geh√∂rt Bewusstsein somit zum geboren werden, Sterben? Die drei unbekannten Konstanten des Lebens. Bewusstsein, geboren werden, Sterben. Ja und dann ist da noch die Seele. Dieses seltsame Objekt, dass so gar nicht ins Konzept von Menschenleben passt.

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Echt jetzt? Das ist dann unsere Antwort auf die wichtigste Frage √ľberhaupt?

Wenn diese nun die Erkl√§rung von Leben w√§re? Bewussten Leben. Oder es das √ľbergeordnete Leben darstellen w√ľrde. Der Teil des Lebens der Leben erschafft. Die Matrix, in der sich alles Leben, dass jemals existierte zusammen findet. In der kein Leben verloren geht. Die Energie die man sp√ľren kann. Sp√ľren aber nicht erkl√§ren. Warum glauben zu allen Zeiten Menschen an G√∂tter? Weil sie schon immer diese Energie gesp√ľrt haben? Die Energie aller jemals gedachten Gedanken. Die Energien die durch das Universum str√∂men, vom Anbeginn alles Existenten. Und auch schon davor. Wir sind mit diesen Energien verbunden, wie k√∂nnten wir dann sterben? Nur weil wir keine Ahnung von diesen Vorg√§ngen haben, gehen wir davon aus das Leben endlich. Aber das widerspricht jeder Logik. Es widerspricht der Natur des Lebens. Ist Gott oder wie wir ihn jemals auch genannt haben m√∂gen, die nat√ľrliche Form all dieser Energien?

Bild von PapaOsmosis auf Pixabay

Die Menschwerdung dieser Energien f√ľr uns? Das Gef√ľhl, dass wir als Leben wahrnehmen? Ist es nicht an der Zeit das wir anfangen Leben neu zu interpretieren? Den Tod umzubenennen. Ihn zum √úbergang machen. Den √úbergang von einer Energieform in eine andere. Scheint mir wesentlich realer als dies Sterben und alles weg. Der Tod ist der Wandler. Er verwandelt Energien. Spirituelle Energie in physische Energie und physische Energie in spirituelle Energie. Da wir nicht f√§hig physische Energie auf Dauer aufrechtzuerhalten. Wir bestehen aus Atomen und jedes Atom zerf√§llt irgendwann. Spirituelle, gedankliche, emotionale Energien haben keinen K√∂rper, keine Atome sie sind physikalisch gesehen nicht einmal messbar und doch existieren sie. Sie sind wie die sogenannte Dunkle Materie im Universum. Wir wissen, dass sie da sein muss, k√∂nnen aber keinen Beweis daf√ľr erbringen. Sie bewegt das ganze Universum und doch gibt es nichts das beweisen k√∂nnte, dass sie da ist. Au√üer die Bewegung im Universum selbst.

Der Atem des Lebens. Wie der Wind auf der Erde. Man sieht ihn nicht. Nur seine Auswirkung. Nur kann man die Entstehung von Wind erkl√§ren. Dunkle Materie nicht. Wie man Leben selbst nicht definieren kann. Was macht uns lebendig? Unser Ich kann es nicht sein. Unser Bewusstsein auch nicht. Da Leben schon vor unserem Bewusstsein da war. Was ist Leben? Warum existiert es zwischen all dem toten Fels im Universum? Oder ist der Fels gar nicht so tot wie wir annehmen? Weil der Tod nur der Wandler ist? F√ľr so wenig Wissen behaupten wir viel zu viel zu wissen. Haben viel zu festgelegte Ansichten. Stellen viel zu viele Theorien auf, die wir dann wie Wahrheiten leben. Das ist gef√§hrlich, da es uns eine Welt suggeriert die so gar nicht Wirklichkeit. Diese falsche Wirklichkeit l√§sst uns Dinge tun, die uns schaden. Die uns vielleicht ausl√∂schen. Nur, weil wir nicht alle M√∂glichkeiten ber√ľcksichtigen. Weil wir glauben uns festlegen zu m√ľssen, auf unsere Halbwahrheiten, Annahmen, Theorien. Was wenn diese alle falsch? Nehmen wir uns nicht selbst jede M√∂glichkeit, uns in eine andere Richtung, als die vorgegebene zu entwickeln? Sind es nicht unsere Systeme, unser Festhalten an einem Bild vom Leben, dass in keiner Weise bewiesen, dass uns an Dinge glauben l√§sst, die Leben auf den Tod reduzieren?

Alles aber auch alles im Leben hat seine Konsequenzen. Manche sind sichtbar, andere ereignen sich ohne unsere Kenntnis. Aber sie sind da. Das bewegt uns aber nicht dazu √ľber unser Verhalten gro√üartig nachzudenken. Warum auch? Ja warum? M√∂glicherweise k√∂nnte eine Konsequenz, die eine zu viel sein. Man kann als Mensch die Zukunft unserer Taten nicht vorher sagen. Aber man kann abw√§gen, ob man Dinge tun oder lassen sollte. Hat man Zweifel, sollte man es unterlassen bis diese beseitigt. Das liegt uns Menschen aber nicht, da wir als Einzelperson kein Risiko eingehen. Wir sterben sowieso. Diese Auffassung kann man √ľberall auf diesem Planeten erkennen. Was, wenn dies nun ein Irrtum ist? Was wenn wir den ewigen Kreislauf des Lebens mit diesem denken zerst√∂ren und somit unser aller Zukunft? Wenn du w√ľsstest, dass auf dein Ableben ein neues Leben folgt, wie w√ľrdest du dich dann verhalten? Und wie w√ľrdest du dich verhalten, wenn du w√ľsstest, dass du mit deinem Verhalten im physischen Leben, dein Leben danach infrage stellst? Vielleicht bist du gerade dabei dies zu tun. Vielleicht sind wir alle gerade dabei dies zu tun. Das ist genauso real wie unser Gedankengut gerade jetzt. Aber das wollen wir nicht sehen, da man uns lieber zeigt was wir sehen sollen.

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