Bluemooncaffee

New wisdom
Stand alone

‚ÄčEgal wie Du zu den Menschen stehst, Du bist einer von Ihnen!

Du bist Einer der Ihren, egal wie Du Dein Leben auch empfinden magst. Schmerz bekämpft nicht Schmerz. Wut bekämpft nicht Wut und Hass bekämpft nicht Hass. Sie alle aber kämpfen mit Dir. Du ertrinkst in ihnen und Du stirbst in ihnen.

In der Schönheit der aufgehenden Sonne, so wie im Abendlicht der untergehenden Sonne, liegt der Friede zu dir selbst und dem Rest der Welt. Die Erkenntnis das du allein nur Wichtigkeit erlangst, wenn du selbst Licht bringst. Seiest du die Sonne des Morgens die majestätisch erstrahlt und Abends mit deinen Farbtönen im Meer verschwindest. Erst dann wirst du verstehen, das deine Schatten im Licht entstehen.

Das du bestimmst und nicht die Anderen bestimmt haben. Du bist das Gute oder du bist das B√∂se. Denn wir sind die Wahl und nicht der Gew√§hlte. Nicht alle m√∂chten Frieden auf unserem Planeten. Viele m√∂chten Krieg, um ihre Vorstellungen von einem Utopia ihrer Wahl zu erschaffen. Bedenken wir Menschen das viele geistig krank, wenn wir die Wahl zum W√§hlen haben? H√∂ren wir wirklich zu, wenn sie zu sprechen anfangen? Haben wir nichts in der Vergangenheit gefunden, das uns Helfer sein k√∂nnte, die Kranken zu erkennen? Tragen wir alle nicht Verantwortung f√ľr unser eigenes Handeln? Tragen wir alle nicht Verantwortung f√ľr das Leben, unser Leben und dass der n√§chsten Generationen?

Unser bedingungsloser Glaube an die Wissenschaft, die Medizin und das Geld, lehrten uns G√∂tter zu sein. Nicht mehr an Wunder glauben zu m√ľssen, da wir das Wunder selbst geworden sind. Wer die Demut und den Respekt verliert, verliert das Vertrauen und die Liebe. Vertrauen und Liebe werden dann zu Worten. Sie sind keine Gef√ľhle mehr. Der Mensch hat sie beschrieben, diskutiert und zu den Akten gelegt. Jeder auf seine eigene Art und Weise. Diese Worte leben nun in Gedichten, Romanen, Ratgebern und in schalen und leeren Wortkompositionen. In Kinofilmen, Liedern, Texten. In Lyrik und Prosa gegossen, harren sie den Herzen und Seelen. Warten darauf wieder ins Gef√ľhl, in die Emotion zu d√ľrfen.

Zum rechten Fleck im Herzen zu gelangen, damit der Mensch verstehe das er kein Gott. Er ist ein Teil des Universums. Der Teil des Universums, der nicht denkendes Leben, der “verstehendes” Leben hei√üen m√ľsste. Wir starren in den Nachthimmel, betrachten die Sterne und finden es romantisch. Ist Realit√§tsfremdheit unser Untergang? Dort drau√üen ist nichts das uns besch√ľtzen w√ľrde. L√§sst das Wissen um unserer eigenen Sterblichkeit, das Schlechteste in uns wachsen? Nicht die Klimaerw√§rmung, der M√ľll in den Meeren, die Ausbeutung des Planeten und unsere Achtlosigkeit all dem gegen√ľber t√∂tet uns eines Tages. Es ist der Glaube, dass unsere Sterblichkeit alles beendet. Unser Glaube, dass Wissenschaft und Medizin, G√∂tter sind. Unser Glaube das Geld gl√ľcklich macht. Der Glaube das man mit Geld die Welt ver√§ndern k√∂nnte. Geld ver√§ndert nicht die Welt es ver√§ndert die Menschen. Glaube ver√§ndert den Menschen, da man an alles glauben kann. Aber Glaube birgt keine Realit√§t. Er ist eine positive Vorstellung von etwas. Aber Vorstellungen sind wie W√ľnsche und Tr√§ume. Sie reichen immer nur einem selbst zum Gute.

Was einem selbst aber zum Guten gereicht, wird einem oder vielen Anderen schaden. Wer kennt schon alle Auswirkungen die seine W√ľnsche haben k√∂nnten? Niemand. Danach wird auch nicht gefragt. Es gibt nur eine Frage. Ist es m√∂glich? Lautet die Antwort ja, dann sind viele geliefert. Dann es gibt pl√∂tzlich kein Miteinander mehr. Es ist nicht mehr die Zeit der Gemeinschaft. Jeder f√ľr sich und Einer gegen Alle. In Zeiten in denen eine Wurst aus 18 % Fleisch, 46 % Separatorenfleisch und 27 % Wasser besteht und f√ľr hervorragende Qualit√§t mit der Silbermedaille der DLG ausgezeichnet wird, ist wohl keine Menschlichkeit mehr zu erwarten. Wenn wir nicht anfangen selbst Verantwortung f√ľr das Leben zu √ľbernehmen, wird es bald keines mehr geben. Artensterben. 1.000.000 Arten stehen unmittelbar vom Aussterben. Jeden Tag sterben nach Sch√§tzungen 130 Arten aus. 40 % der Amphibien sind bedroht und rund 1/4 der S√§ugetiere. Seit 1985 sind 75 % der heimischen Fluginsekten ausgestorben, so wie die H√§lfte aller V√∂gel hierzulande. Homo sapiens 1, Tiere 0.

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Foto von Daria Shevtsova von Pexels

8 thoughts on “Stand alone

  1. Wie es der Zufall will, passt dieser sch√∂ne Beitrag gerade gut zu meinem Thema, lieber Robert und deshalb f√ľr mich sehr sch√∂n zu lesen.
    Liebe Gr√ľ√üe von Hanne

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