Mutation Mensch

Unser Gehirn ist eine geniale Konstruktion der Natur. Jedem Hochleistungscomputer überlegen. Seine Funktionsweise fast Perfekt. Aber eben nur fast. Es stellt sich mir die Frage, ist unser Gehirn geschaffen für ein Ich? Für ein Selbst? Wie wir alle wissen haben wir dieses Selbst nicht von Anfang an besessen. Irgendwann im Laufe der Evolution muss es sich zum Unterbewusstsein dazu gesellt haben. Wie ist das passiert und vor allem in welchem Zeitraum? Der Zeitraum ist der maßgebliche Faktor, der unser Gehirn zu einer Gefahr uns selbst und vor allem anderen Menschen gegenüber gemacht hat. Unser Gehirn eine Gefahr für uns selbst? Logisch betrachtet kann es gar nicht anders sein. Wenn in der Evolution etwas schnell passiert, dann durch Mutation. Eine aus Evolutionssicht schnelle Veränderung. Wenn wir von einem Augenblick zum Anderen ein Ich entwickelt haben, aus Evolutionssicht, dann muss die Anpassung an die Mutation, im Nachhinein geschehen sein. Wie bei einem Computer dem man nach und nach neue Software hinzugefügt. Updates. So wird es auch bei unserem Ich gewesen sein. Geht nicht anders, da der Körper (Computer) und das Random-Access Memory (RAM) Gedächtnis schon da waren. Es gab auch schon ein Betriebssystem (Linux, Windows). Gehirn. Das Alles läuft völlig autonom. Nichts störte das System. Nun kommt ein Programmierer (Mutation) und pflanzt das Unterprogramm Selbst (Ich) ein. Das Betriebssystem hat keine Kenntnis darüber was da im Moment passiert. Sofort erscheint Error im System. Das Antivirenprogramm (Gefühle)+(Unterbewusstsein) fängt an zu suchen. Sie finden den Fehler haben aber keine Lösung und fragen beim Betriebssystem (Gehirn) nach. Stellen wir uns das Durcheinander vor. Es herrscht Chaos im ganzen System. Es wird viele Jahrhunderte gedauert haben, bis das neue Programm einigermaßen fehlerfrei gearbeitet hat. Einigermaßen fehlerfrei. Das Betriebssystem war zwar darauf programmiert zu sehen, zu hören, zu fühlen aber es hat nie eine Befehlszeile gegeben die verlangte damit zu kommunizieren. Die verlangte zu erklären was da gehört, geschmeckt, gerochen, gefühlt wurde. Auch brauchte es kein Unterprogramm, dass das Gesehene in Gedanken umwandelt, aus dem man wiederum Gedanken kreieren konnte. Das Alles musste neu eingefügt werden aus bestehenden Ressourcen. Ohne Kenntnis zum eingepflanzten Unterprogramm.

Das ist wie Glas herstellen und es gibt keinen Sand. Du musst etwas erschaffen von dem du keine Ahnung hast und das wichtigste Material fehlt. Also interpretieren. Vage Vorstellungen entwickeln. Damit das System nicht abstürzt, Backlinks einbauen. Neue Verlinkungen aufbauen. Alles ohne Bauplan, ohne Wissen, ohne Anleitung. Ein System im System schaffen ohne jegliches Wissen darüber Wie das und Was das Endprodukt sein könnte. Ist es da nicht möglich, dass sich außer Fehlern auch falsche Annahmen (Verlinkungen), falsche Verknüpfungen (Neuronen und Synapsen) eingeschlichen haben? Das unser Gehirn Annahmen geschaffen hat die keiner Realität entsprechen. Auch muss der Wächter (Angst) (Virenprogramm) ein update erhalten. Er muss jetzt nicht nur wachen, er muss auch das neue Unterprogramm Ich schützen. Dieses Unterprogramm interagiert selbstständig mit der Umwelt. Das zu kompensieren wird nicht einfach gewesen sein. Da war ein Zuviel wohl angesagter als ein Zuwenig. Für jede neue Erfahrung durch das Leben, wurde eine neue Subroutine geschrieben oder viele. Wie viele dieser Unterprogramme wurden wohl im Lauf der Zeit geschrieben und überschrieben? Wurden die Unbrauchbaren wirklich alle gelöscht? Sind nicht noch Fragmente vorhanden oder Teile davon nur still gelegt? Durch eine fehlerhafte (Defragmentierung). Wie viele Fehler leben dadurch in unserem System? Wenn wir nie auf das Ich-Menschsein vorbereitet waren, wie können wir dann annehmen das wir Rund laufen? Das mit uns alles in Ordnung ist? Das wir dem Leben angepasst sind? Besteht nicht die Gefahr, dass wir völlig außerhalb dem System Natur leben? Das wir keine Bindung zum dem haben was sich da Leben, Natur, Schöpfung nennt? Hat unser Ich uns aus dem Leben heraus genommen? Halten wir uns deshalb für Schöpfer? Für Gott gleich? Für unbesiegbar? Für Herrscher über alles Leben?

Machtphantasien und alle daraus folgenden Mutationen Teil des neuen Genom Mensch? Wenn man sich auf der Welt umsieht, dann liegt die Annahme nahe, dass dem so sein könnte. Wenn wir den Menschen genauer betrachtet, dann haben wir eine Psyche die äußerst anfällig ist. Ein Virenprogramm das häufig über die Strenge schlägt. Die Robustheit des Körper haben wir eingebüßt. Wir haben eine Welt geschaffen deren Vorgaben unserem Gehirns entsprechend. Wie sieht diese Welt aus? Welche Rückschlüsse lassen wir dadurch auf unser Gehirn ziehen? Alles entsteht und entstand in unserem Gehirn. Also ist auch alles Entstandene unser Gehirn. Was wir sehen sind wir. Jede noch so kleine Veränderung die, der Mensch geschaffen, spricht die Sprache unserer Gehirne. Wir sehen In und Auf die Menschen Welt und somit direkt in unsere Gehirne. Können wir daraus nicht Rückschlüsse auf das was wir sind und wie wir sind ziehen? Natürlich könnten wir das aber diese Mühe macht sich keiner. Es könnte ja dabei heraus kommen, dass wir uns völlig falsch verhalten. Aber Menschen hinterfragen ihre Handlungen nicht. Sie sehen und passen an. Fragen nicht nach Richtig oder Falsch. Sie machen einfach. Wenn es falsch ist Pech, wenn Richtig dann weiter so. Aber dieses Falsch oder Richtig bezieht sich ur auf die von Menschen geschaffene Welt. Nicht auf die Natur oder andere Lebewesen. Nur auf die eigene Gattung. Auch ihre seltsame Moral. Schweine essen ja kein Problem, Katzen essen nein auf keinen Fall. In unserer Gesellschaft. In anderen Gesellschaften finden wir das auch. Nur sind die Tiere austauschbar. Erst Atombomben zünden und dann schauen was passiert. Um dann nach der Hundertsten Bombe festzustellen, ist sehr gefährlich. Wie im Kindergarten nur das man auch alles Leben hätte vernichten können.

Es denke das was es erkennen kann und das ist oft bullshit

Wie Erwachsen sind unsere Gehirne muss man sich dann fragen? Wir werden als Babys geboren, wachsen als Kinder auf und sind dann irgendwann Erwachsene. Rein Äußerlich. Aber wie sieht es in uns aus? Wann ist ein Gehirn erwachsen? Wie lange braucht ein Gehirn um die nötige Reife für ein Ich zu besitzen? Warum stellt in der Wissenschaft keiner solche Fragen? Warum nehmen wir so elementare Fragen nicht ernst? Oder warum kommt niemand auf elementare Fragen? Weil der Mensch alles hinterfragt nur nicht sich selbst und seine Handlungen. Er erachtet sich einfach als ausgereift. Wenn Fehler auftauchen liegen die in der Natur der Sache und nicht im Menschen selbst. Anmaßend und dumm. Wir erforschen das Gehirn auf seine Funktionsweise aber nicht auf seine Fähigkeit im Leben zu bestehen. Seine Fähigkeit mit einem Ich(Selbst) umzugehen. Das wird nicht erforscht. Wird schon passen. Aber wie Verhalten sich Menschen bei Gefahr? Die Einen rennen blind rein, die Anderen verstecken sich und wieder Andere benutzen sie. Klingt eine der Versionen Erwachsen? Also wie erwachsen ist unser Gehirn? Man kann auch fragen, wie viel Ich sind wir? Was erlaubt unser Gehirn dem Ich? Was verhindert es im Bezug auf das Ich? Zu was ist es nicht fähig? Was schöpfen wir nicht aus? Welche Verbindungen bestehen und wir mutzen sie nicht? Gibt es Dinge die wir gar nicht denken können, weil es das Gehirn verhindert? Wir haben ja keinen Zugriff auf das Unterbewusstsein, auf Körperfunktionen. Warum ist das so? Eine logische Konsequenz aus der Mutation heraus.

Die Mutation Ich (Selbst) wurde als Unterprogramm eingefügt und Unterprogramme haben keine Befehlsgewalt über das Hauptprogramm. So hat unser Gehirn Maßnahmen ergriffen um sich vor dem Unterprogramm, vielleicht sogar Virus, zu schützen. Wie viel Ich können wir also sein? Wir sind Befehlsempfänger. Aber wissen wir wirklich wer uns da befehligt? Wissen wir auf was so ein Gehirn programmiert wurde? Und die Hauptfrage, Wer oder Was hat es programmiert? Entstand ein Gehirn völlig leer? Wenn ja, warum denken dann alle Gehirne nach dem selben Muster? Müssten sich dann nicht unterschiedliche Gehirne entwickelt haben? Liegt doch die Annahme nahe, dass alle Gehirne mit den gleichen Informationen versehen? Wie geht denn das? In dem alles Leben aus dem gleichen Genom entstanden ist. Aber hatte Leben am Anfang überhaupt ein Genom? Nein hatte es nicht. Als es entstand woher kamen diese Informationen? Wie konnte aus dem Nichts eine Information für das Leben entstehen? Wie kann man aus dem Nichts Gedanken schaffen? Man kann so viele Fragen stellen die wichtig wären aber wir beschäftigen uns lieber mit Waffen, Kämpfen, Macht, Geld usw. Wie erwachsen ist das? Wie erwachsen kann ein Gehirn sein, das nach der Weltherrschaft strebt? Werden wir wirklich alle erwachsen? Und sind unsere Gehirne wirklich alle gesund? Ich meine jetzt nicht gesund im Sinne von nicht Geisteskrank. Gesund im Sinne von rational, emotional usw. Gibt es nicht viele Gehirne auf dieser Welt; die nie ausgereift, nie erwachsen und nie gesund wurden? Mit Sicherheit. Wie können wir da erwarten, dass sich die Welt zum Besseren verändert?

photo Ursula Di Chito auf Pixaba

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