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Konnte man nicht wissen?

Dieser Beitrag wurde 2020 veröffentlicht. Inzwischen wĂ€chst das Bewusstsein, dass es den Wald zu schĂŒtzen gilt. Echt jetzt? Es wĂ€chst das Bewusstsein. In meiner Schulzeit und die ist schon ewig her, hat man uns beigebrach, dass Wald gleich Suaerstoff, wie die Meere auch. 2020 wĂ€chst das Bewusstsein das wir Sauerstoff zum Leben brauchen. Das wir dazu die WĂ€lder nicht einfach platt machen können ohne uns selbst zu eleminieren. Bravo, ein Hoch auf die Wissenschaft. Ein Hoch auf unsere Politiker. NatĂŒrlich nicht alle Politiker. Die Meisten glauben immernoch, dass Geld Sauerstoff bedeutet und lassen die WĂ€lder munter weiter abholzen. Vor allem so ein Held in Brasilien. Statt Wald, Palmöl. Der Typ alleine ist natĂŒrlich nicht verantwortlich. Die ganze Welt lechzt nach Palmölen. Damit wir unseren Schokoaufstrich zum FrĂŒhstĂŒck haben. Brat,- und Frittierfette oder zur Herstellung von Backwaren, Margarine und SĂŒĂŸwaren. Alternativen dazu scheint es keien zu geben.

Palmöl Verbrauch in Deutschland, 1.8 Millionen Tonnen im Jahr.

Deutschland Palmöl

  • 41 Prozent Energieerzeugung (Stromerzeugung, Zusatz im “Bio”-Diesel).
  • 40 Prozent Lebensmitteln wie Margarine, Schokolade, Fertiggerichten.
  • 17 Prozent Industrie (Wasch- und Reinigungsmittel, Kosmetika, Weiterverarbeitung in Chemie- und Pharma-Industrie).

Quelle: WWF, https://blog.wwf.de/palmoel-studie/

Prognose fĂŒr das Erntejahr 2019/20 der USDA . Weltweiter Verbrauch von Palmöl in Höhe von rund 74,6 Millionen Tonnen.

10 grĂ¶ĂŸten Produzenten von ÖlpalmenfrĂŒchten

RangLandMenge
(in t)
1 Indonesien115.267.491
2 Malaysia98.419.400
3 Thailand15.400.000
4 Nigeria7.850.000
5 Kolumbien5.878.504
6 Ecuador2.785.756
7 Kamerun2.641.118
8 Ghana2.604.387
9 Papua-Neuguinea2.496.325
10 Honduras2.493.910
Welt272.055.131
Wikipedia

10 grĂ¶ĂŸten Produzenten von Palmöl

RangLandMenge
(in t)
1 Indonesien40.567.230
2 Malaysia19.516.100
3 Thailand2.776.800
4 Kolumbien1.630.000
5 Nigeria1.050.000
6 Guatemala875.000
7 Honduras650.000
8 Papua-Neuguinea630.000
9 Ecuador560.000
10 Brasilien450.000
Welt71.453.193
Wikipedia

Dabei fÀllt auf das Brasielen inder ersten Kategorie gar nicht dabei ist und in der zweiten Kategorie nur auf Platz 10. Was bedeutet das in anderen LÀndern noch viel mehr BÀume verschwunden sind und Brasilien dem wohl nacheifern möchte. Gute Nacht Welt.

photo Rosina Kaiser auf Pixabay

7 thoughts on “Konnte man nicht wissen?

  1. Ganz ehrlich, wer Produkte kauft, in denen dieses billige Palmöl verwendet wird, der trĂ€gt doch dazu bei, dass es wie wild weiter produziert wird. So ist es doch mit allem. Schlussendlich brauchen wir dieses Zeug nicht, ist nur fĂŒr den Produzenten so schön billig. Die WĂ€lder werden ja auch nicht nur dafĂŒr abgeholzt, sondern auch, um WeideflĂ€chen fĂŒr die Rinder zu bekommen – das Fleisch, das massenweise nach Europa transportiert wird…

    Übrigens; in Deutschland wird “Essen”, also hektarweise Getreide, angebaut, um es anschließend gleich in die “Bio”-Gasanlagen zu transportieren, damit dort Strom erzeugt werden kann. Wir verbrennen also tonnenweise Nahrungsmittel fĂŒr Strom oder packen es in die Tanks. Auch das ist eine “SĂŒnde”.

    Der Mensch verfÀllt immer mehr in wilden Aktionismus, weil er einfach nicht bereit ist, zu verzichten oder einfach immer mehr haben will.

    Da nĂŒtzt das ganze Schreiben nichts. Es wissen doch alle und wer es nicht weiß, der will es nicht wissen oder den interessiert es nicht. Diese ganzen Themen sind doch nicht neu.

    Bei den Fetten ist es jetzt das Palmöl, beim Zucker Maissirup – schön sĂŒĂŸ, schön gesundheitsschĂ€dlich. Alles rein in den Körper…

    Ach ja, wusstest du, dass der Boden von unseren Feldern und Wiesen als “SondermĂŒll” gehandelt wird? Die sind so vergiftet, dass man den Boden von anderem trennen muss, weil er voller Gifte durchs Spritzen, durch GĂŒlle, durch noch einiges mehr – was euch jetzt ersparen will, “berieselt” wird, damit die ErtrĂ€ge immer mehr werden und so billig wie möglich produziert werden können – und man GĂŒlle + Co noch gĂŒnstig loswerden kann.

    Ja, es muss gedĂŒngt werden und ja, es muss auch gegen SchĂ€dlinge angegangen werden, doch die Frage ist doch: Wie?

    Genug fĂŒr heute, ich genieße jetzt weiterhin dieses traumhaft schöne Sommerwetter.

    Liebe GrĂŒĂŸe von Herzen, Kaya

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