Neuzeit Zukunft

Heute in Zeiten von H√∂her, Schneller, Weiter denken wir nicht viel √ľber unsere Gesundheit nach. Au√üer wir sind gerade Krank. Brauchen wir auch nicht, da dieses die Werbung f√ľr uns erledigt. √úberhaupt erz√§hlt uns Werbung was wir essen, trinken, anziehen, arbeiten. lernen usw sollen. Wie und Was wir kochen, mit was wir waschen, womit wir uns duschen usw sollen. Welchen Film wir ansehen und auch wo wir ihn ansehen sollen. Wo unser Geld am Besten aufgehoben und welches Auto wir fahren sollten. Wer den Besten Strom liefert, das Beste Handy herkommt und welcher Tarif f√ľr was auch immer, der absolut Beste f√ľr uns w√§re. Das wir es noch schaffen alleine zu kacken ist beeindruckend, vergisst man das Toilettenpapier, das Beste. Medizin, Wasser, S√§fte, S√ľ√ükram, Haushaltsger√§te, Computer, Wetter, die B√∂rse, welcher Partner, welche Partnerin, Restaurant, Kino, Internetanbieter, Streaming Dienst. Das k√∂nnte ich endlos fortsetzen. Mit Wem wir kommunizieren und √ľber Wen. Noch ein wenig belauscht so ganz nebenbei. Der K√ľhlschrank kommuniziert mit uns, der Fernseher und das Smartphone auch. Jedes Ger√§t gibt wenigstens ein T√∂n-chen von sich. Stra√üen, Schienen, Flugrouten, Gehwege, Fahrradwege, Fu√üg√§ngerzonen, Gassen. Alles reguliert, alles vorbestimmt, alles geordnet, alles um auf dem Gerechten Weg zu bleiben.

Krankenhaus, Kindergarten, Schule, Ausbildung, Studium, Beruf, Arbeiten, Arbeiten, Arbeiten, Arbeiten, Rente, Pension oder/und Sterben. W√§hlen ohne Wahl. Erziehung ohne Kenntnisse. Schule ohne Sinn. Arbeit ohne Sinn. Lehrer ohne Motivation. Sch√ľler ohne Motivation. Ausbildung ohne Zukunft. Arbeit ohne Zukunft. Geld mehr, weniger, noch weniger, fast gar nichts. Reich, Reicher, noch Reicher, am Reichsten. Macht, M√§chtiger, am M√§chtigsten, Gr√∂√üenwahnsinnig. Schaf, Esel, Ziege. W√§re ich nicht so bockig, w√§re ich ein Esel. Ja das ist unsere Gesellschaft und die Gesellschaftsform vieler anderer L√§nder. Das sind wir Modernen Menschen. Die Zukunft dieses Planeten. Die Zukunft des Lebens im Weltall. Ja was f√ľr eine rosige Zukunft wir doch sind. Wo bleibt mein Optimismus? Da muss ich auf die Werbung warten. Die wird ihn mir schon bringen. Was k√∂nnte mich im Bezug auf das Leben optimistisch stimmen? Das es Menschen gibt, die diesen Bericht lesen und ihn gut finden. Das es Menschen gibt, die trotz all dem M√ľll den man uns Tag- T√§glich vorsetzt, selbstst√§ndig denken und handeln. Die sich nichts erz√§hlen lassen. Nichts annehmen ohne es selbst hinter fragt zu haben. Die Hilfsbereitschaft leben, die versuchen ihren Teil dazu beizutragen, damit zuk√ľnftige Generationen auf diesem Planeten leben k√∂nnen. Die wissen warum man auch verzichten muss. Warum es nicht st√§ndig H√∂her, Weiter, Schneller sein darf.

Die ihr Geld nicht einfach dahin schmei√üen, wohin die Werbung deutet. Die Teilen besser finden, als ausbeuten. Die, das Leben achten und nicht den Mammon. Die in Zeiten von Verlockung, √úberma√ü und V√∂llerei Inseln der Enthaltsamkeit sind. Nicht als Bettelm√∂nch, als Bewusster Konsument. Und davon gibt es sehr viele. Viel mehr als es der Augenschein zu verdecken sucht. Hinter all diesem Protzen, all diesem Getue, all dieser Augenwischerei leben Menschen. Menschen die l√§ngst erkannt haben, dass wir benutzt werden. Unsere K√∂pfe weich gesp√ľlt werden. Wir dauernd besch√§ftigt und beschallt, damit wir nicht selbst zum Denken kommen. Wir st√§ndig in Schwierigkeiten gebracht werden, damit wir uns abh√§ngig f√ľhlen. Geld ist da ein souver√§ner Regulator. Es zeigt uns unseren Platz im Leben. Wenn wir ihn annehmen. Das m√ľssen wir aber nicht. Es gibt so viele M√∂glichkeiten, innerhalb, au√üerhalb des Systems zu leben. Anders zu leben ohne sich von der Gesellschaft abzuwenden. Das bringt nichts. Man ver√§ndert Gesellschaften nur innerhalb der Gesellschaft. Jeder kann das ohne gro√üen Aufwand. Das kann sogar Spa√ü machen. Kann man wie ein Puzzle sehen. Du machst etwas, ich mache etwas, der da dr√ľben macht etwas, und der hinter, der vor und der neben mir, macht auch etwas. St√ľck f√ľr St√ľck werden wir Ver√§nderungen erleben, ohne gro√üen Aufwand des Einzelnen. Man k√∂nnte es als gro√üe challenge betrachten. Die challenge der Ver√§nderung. Sei du die Ver√§nderung, die du haben m√∂chtest. Oder nimm an einer challenge teil. Einer challenge die nur dich ganz alleine ver√§ndert. Die dich bewusster macht. Die dich offener macht. Die dich bereichert (No). Wo gibt es so etwas? Gute Frage? Aber bald gibt es die Antwort darauf. Eine Antwort f√ľr Jeden der bewusster Leben m√∂chte. Die keine Lust mehr auf die Wahrsager aus der Werbung haben. F√ľr alle die, die den eigenen Weg finden wollen. Oder ihn erweitern m√∂chten. Nur noch ein kleines Weilchen.

60 Jahre nach 1960. Ein kurzes Video zu zwei verschiedenen Welten. Damals und Heute. Die Unterschiede d√ľrften dem Betrachter sofort ins Auge fallen. Die schwarz/wei√ü Sicht ist dabei nur ein Nebeneffekt. Man sieht das Damals und das Heute hat man als Vergleich. Nur genau hin schauen. Ich bin kein Verfechter von Damals war alles besser. Aber ich stehe zu, Jeder hat das Recht, dass einzige Leben auf diesem wundervollen und einzigartigen Planeten, bestm√∂glich zu leben. Dazu bedarf es einem denken Abseits der Werbung, des Denken lassen, des immer Schneller, H√∂her,Weiter.

Quang NGUYEN DANG auf Pixabay

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