Verwurzelt im Leben

Verzweifle nie, dein Mut ist grĂ¶ĂŸer als die Angst

Ich weis wer ich bin. Ich weis was ich will. Ich habe Wurzeln.

Ich sehe dich. Siehst du mich? Freund oder Feind? Wer wirst du sein? Ich höre deine Worte, verstehe dich aber nicht. Darum sehe ich in deine Augen. Sie schauen furchtlos, sie schauen freundlich aber doch etwas unsicher. Denkst du was ich gerade denke? Erkundest du auch, ob Freund, ob Feind? Nur weil du eine andere Herkunft hast, muss du deshalb andere Gedanken haben? Wer bist du? Bist du wirklich so anders als ich? Äußerlich ja, keine Frage. Aber wie sieht es in dir aus? Deine Augen sagen, was meine GefĂŒhle denken. Ich kann es sehen und muss lachen. In mein Lachen, fĂ€llt das deine. Wir haben keine gemeinsame Sprache aber wir lachen ĂŒber die gleichen Dinge. Was ist wohl wichtiger? Muss ich deine Sprache verstehen oder deine Person? Ich reiche dir meine Hand. Du betrachtest sie kurz und legst dann die Deine, in die Meine.

Du fĂŒhlst dich nicht anders an wie meine Freunde. Ich habe schon viel von dir gehört, nicht persönlich, von deiner Art. Was du wohl ĂŒber mich, meine Art, gehört hast? Hat man dich auch mit Vorurteilen zum FrĂŒhstĂŒck gefĂŒttert? Deine Achtsamkeit spricht eine deutliche Sprache. Auch dir haben sie das gleiche FrĂŒhstĂŒck vorgesetzt. Das du bist kein Mensch, du bist die Art. Das FrĂŒhstĂŒck Vorurteil. Deine Welt ist eine andere. Eine völlig andere? Leben wir auf verschiedenen Planeten? Du isst, du trinkst, du lachst, du sprichst. Du lĂ€ufst auf zwei Beinen mit zwei FĂŒĂŸen dran. Du bist brauner als ich. Hast mehr Haare auf dem Kopf als ich. Soll, dass das FrĂŒhstĂŒck sein? Eine Nase, ein Mund und zwei Ohren. Ach ja ein drittes Auge besitzt du genauso wenig wie ich. Also wenn ich dich betrachte, wo sind dann unsere vermeidlichen Unterschiede? Wenn ich deine Sprache lernen und du die meine, was unterscheidet uns dann noch? Die Art? Was ist die Art? Das was uns zum FrĂŒhstĂŒck gereicht wird?

Sie kommen nicht als Art, sie kommen als Menschen

Irgendwie mag ich dieses FrĂŒhstĂŒck nicht mehr. Es hat plötzlich so einen faden Beigeschmack. So schal, so leer. Du hĂ€ltst immer noch meine Hand oder ich die deine? Langsam lösen sich unsere HĂ€nde voneinander. Du hast mich berĂŒhrt in mir. Colour me berĂŒhre mein Herz. WhatÂŽs your name please, höre ich in meine GedankengĂ€nge hinein. Völlig erstaunt stelle ich fest, das wir eine gemeinsame Sprache haben. Sie gehört uns beiden nicht und doch schafft sie eine Verbindung zwischen uns. Das einzig Offensichtliche das uns getrennt hat, verbindet jetzt die “Arten”. Nein, Sprache verbindet Menschen. Sollten wir als Experiment nicht anfangen uns nur noch mit Mensch anzusprechen? So lange bis wir verstanden haben, dass wir Menschen und keine Arten sind? Hey Mensch was geht? Alles klar Mensch, lĂ€uft. Hört sich ungewohnt und seltsam an.

Aber ist das Art denken besser? Wohl kaum. Du bist Mensch, ich bin Mensch, Du und Du, Du und Du und Du da ganz hinten, du bist auch Mensch. Ist doch nicht wirklich schwer zu verstehen. Unter Art kann ich mir allerdings nichts vorstellen. Das genau wird benutzt um aus Menschen eine Art zu machen. Das keine Ahnung was das ist. Das macht fremd und vor Fremden haben wir Angst. Aber Mensch das bin ich selbst, das verstehe ich. Das mag ich, dass sind meine Freunde auch, Menschen. Da muss mir keiner das FrĂŒhstĂŒck servieren. Colour me und wir werden alle Menschen. Kannst du dir das vorstellen? Wir sind alle Menschen. FĂŒr mich ein schöner, heilender Gedanke. Robert, Robert is my name. WhatÂŽs your name my friend? Baihu. Habe ich noch nie gehört, klingt aber Interessant. Irgendwie cool. Baihu hat eine Frau und zwei Kinder, wie ich kurz danach erfahre. Eine Familie. Ich habe auch eine Familie.

Sie kommen nicht als Feinde, werden aber so bezeichnet.

Wo ist der Unterschied, von dem sie uns stĂ€ndig erzĂ€hlen? Er sagt er sorgt sich gerade um seine Kinder. Sind beide krank, nichts Schlimmes aber er sorgt sich. Das kenne ich nur zu gut von mir. Wo ist der Unterschied? Sag mir endlich einer wo der Unterschied ist. Ich vermag ihn nicht zu sehen. Ihr bietet die Art als Rechtfertigung. Aber ich sehe nur Menschen. Menschen kann man nicht so leicht hassen, wie de Art. Die Art kann man schlecht behandeln und sie hassen. Sie ist keine Wirklichkeit. Sie wurde erfunden um Hass zu schĂŒren. Unter Art kann man sich alles vorstellen oder nichts. Da kann man gut fĂŒllen. Mit niederen Gedanken. Aber Mensch, das bin ich selbst. Da erkenne ich mich selbst. Das muss man verhindern. Mit der Art. Ein toter, sinnloser Begriff was das Mensch sein angeht.

Colour me und du wirst sehen das wir alle Menschen sind. Menschen. Colour me, fĂ€rben wir uns alle Blau und fĂŒhlen Blau. Was siehst du jetzt? Zwei Arten oder zwei Menschen? Vorurteile lassen sich leicht auflösen. Einfach in dem man anfĂ€ngt miteinander zu sprechen. Dadurch lernt man sich kennen. Man erfĂ€hrt aus erster Hand, was unser FrĂŒhstĂŒck wirklich wert ist, wenn wir es nicht selbst zubereiten. Colour me und plötzlich haben wir alle die gleichen Wurzeln und stellen fest, wir sind alle im gleichen Leben verwurzelt. Colour me.

Sie verlassen nicht ihre Heimat, weil sie diese verlassen wollen. Sie flĂŒchten weil ihnen Kugeln und Bomben um die Ohren fliegen. Weil ihnen Versprechungen gemacht wurden, die nie irgendwer einlösen wollte.

Eine Welt, eine Menschheit.

Tom yum gai asia soap

Essen fĂŒrÂŽs Leben

Elemente:

  • 100g Tomaten
  • 300g Champignons
  • 250g HĂŒhnerbrust
  • 1 Glas (110g) Tom Yum-Paste
  • Ingwer Paste
  • Zitronengras Paste
  • Sambal Oelek
  • Zucker
  • Fischsauce
  • 4 Limetten
  • 1 Dose Kokosmilch

Gestalt geben:

Tomaten, Champignons und HĂŒhnerbrust jeweils in feine Streifen schneiden. In 1,5 Liter Wasser 10 Minuten kochen.

Zuerst das ganze Glas Tom Yum Paste hinzugeben. Danach , 1 Teelöffel von der Ingwer Paste, es folgen 2 Teelöffel Zitronengras Paste, Jetzt noch 1 Teelöffel Sambal Oelek und 3 Teelöffel Zucker unter rĂŒhren. Zum Schluss gibt man 6 Esslöffel Fischsauce und den Saft der 4 Limetten in die Tom Yum Suppe.

Dadurch erhÀlt die Suppe ihren unverwechselbaren sauer-scharfen Geschmack! Als Krönung die Kokosmilch. Damit wird die Tom Yam Suppe wie beim Chinesen oder ThailÀnder!

Bilder. unsplash. Beitragsbild, Adi Rahman, Bild 1 Sharon Garcia, Bild 2, Rio Syhputra, Bild 3, oldskool photography. Letztes Bild Pixabay

10 thoughts on “Verwurzelt im Leben

  1. Sehr schöner Beitrag Robert, tolle Bilder….egal woher wir kommen, welche Hautfarbe wir haben oder welche Sprache wir sprechen, wir sind Menschen, ErdenbĂŒrger auf diesem wunderschönen Planeten…

  2. Einfach mal aufhören Fernsehen zu schauen und Nachrichten zu hören. Das ist ein erster Schritt. Dort werden wir geimpft. Dort erzÀhlt man uns wie wir die Welt zu sehen haben. Wir alle können es selbst bestimmen mit welchem Blick wir auf uns und alle anderen Menschen sehen wollen. Es ist einfach aber wir wollen es unbedingt kompliziert haben.

  3. Du bist der Meinung, wenn du im Fernsehen Nachrichten siehst oder Info Sendungen dann wirst du nicht manipuliert Wo nimmst du denn im Fernsehen die seriösen Informanten her? Das Fernsehen und die Medien erzÀhlen die Welt aber die Welt die sie brauchen. Sicher gibt es viele Verschwörungstheoretiker aber ein paar davon haben Recht. Die Welt ist nicht was im Fernsehen statt findet.

  4. Ich spreche mit Menschen die selbst dabei gewesen sind.zb mit Asylanten. Ich mache mir selbst Gedanken wenn ich recherchiere zu einem Thema. Sprich ich höre mir alle Seiten an so weit das möglich Ich glaube Politikern Prinzipiell nichts. Ich lese Wissenschaftliche Abhandlungen. Auch gibt es Quellen im Internet die sachlich und neutral ĂŒber Ereignisse berichten. Mit Fragen und nicht mit Feststellungen Die hinter fragen. Das mache ich auch. Dinge hinter fragen. Und echt und unverfĂ€lscht gibt es nicht mehr wirklich. Informationen die öffentlich gemacht werden, sind dazu da eine Ziel zu erreichen. Weißt du warum die alle so scharf darauf sind an Adressen und Informationen ĂŒber uns zu kommen? Warum du immer und ĂŒberall Werbung findest? Wir werden von morgens bis abends manipuliert. Jede Talkshow ist dazu da eine bestimmte Meinung in der Bevölkerung zu platzieren. GĂ€ste und Publikum genau danach ausgesucht. Kriegsberichte manipuliert, damit wir das zusehen bekommen, was sie wollen, das wir es sehen. Nichts ist im Fernsehen dem Zufall ĂŒberlassen, da es den Medien Mogulen gehört Diese regieren das Land.

    • Das was du hier schreibst sind Fakten, die nicht nur ich auch so lĂ€ngst erkenne und auch immer wieder mal Inhalt interessanter Diskussionen in meinem Umfeld ist. Also auch fĂŒr mich nichts Neues oder irgendwie Überraschendes dabei.

      • Was sollte da auch neues und ĂŒberraschendes dabei sein? Das mĂŒsste jeder wissen. Aber du wolltest ja wissen wo ich meine Informationen her nehme. Ich habe lediglich gesagt, das man nicht Fernsehen sollte und keine Zeitungen lesen sollte. Ich habe nicht gesagt das ich das Leben neu erfunden habe.

  5. Die gefÀhrlichsten Massenvernichtungswaffen sind die Massenmedien. Denn sie zerstören den Geist, die KreativitÀt und den Mut der Menschen und ersetzen diese mit Angst, Misstrauen, Schuld und Selbstzweifel.
    (Autor unbekannt)
    LG und meine Gratulation fĂŒr deinen/diesen Beitrag!

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefÀllt das: