Bluemooncaffee

New wisdom
reality human

Was jetzt folgt wir sich wie Science Fiction anhören, ist aber unsere Realität. Die Beispiele habe ich mit Absicht extrem gewählt, weil man sich das Ganze sonst nur sehr schlecht vorstellen kann. Ob man nun weis oder auch nicht, wir erkennen unsere Welt so wie sie ist, weil unser Gehirn, unsere Welt genau so und nicht anders beigebracht bekommen hat. Unser Gehirn bekommt nicht das Abbild von einem Haus und denkt, Ok ein Haus. Es sieht etwas das es nicht kennt und irgendwer, zumeist die Eltern, erklärt das ist ein Haus. So geht es mit allem das wir lernen. Stellen wir uns vor, in Zeiten wie diesen, bekommt ein Baby eine Reality Brille auf die Nase und lernt darüber die Welt kennen. Wir könnten dem Gehirn alles erzählen. Dieses Baby würde am Ende der Welt Erstellung, ein völlig anderes Bild von der Erde im Kopf haben, als der Rest der Welt.

Je nach dem was wir ihm zeigen würden, könnte er sich selbst als Pferd sehen und uns Menschen als Pferde. Glaubt ihr nicht? Aber genau so ist es. Das Kind erkennt ihm Spiegel nicht sich selbst. Es erkennt was ihm beigebracht wurde. Würde er in der virtuellen Welt von Pferden groß gezogen werden, würde er irgendwann im Spiegel ein Pferd sehen, obwohl er wie ein Mensch aussieht. Das liegt daran das er kein Bild von einem Menschen im Kopf hat. Er hat nie einen gesehen und nie erklärt bekommen was das ist. Er blick nun in den Spiegel und sieht ein Pferd obwohl da gar keines ist. Das Gehirn setzt einfach voraus, wieder besserem Wissen, das er so aussehen muss wie seine Eltern. Da ihm seine Eltern immer als Pferde offeriert wurden, wird und kann er sich nur als Pferd sehen. So ist unser Gehirn konstruiert. Hätte man ihm niemals einen Menschen gezeigt, würde er zwischen Menschen einher gehen und sie gar nicht wahrnehmen. Was wir nicht kennen, erkennt das Gehirn so lange nicht, bis uns jemand erklärt das da etwas ist und was es ist.

Unser Gehirn muss einen Zusammenhang mit etwas feststellen können, wenn es Realität im Gehirn werden soll. Ohne jegliche Information blendet unser Gehirn alles einfach aus. Es behandelt es als wäre es gar nicht da. Auch bestimmt das Gehirn was für uns wichtig und was nicht. Es filtert Informationen nach brauch ich, brauch ich nicht. Auch sind die Kapazitäten des Gehirns nicht unbegrenzt. Daher vergessen wir viele Dinge im Laufe unseres Lebens. Wie es dabei vor geht weis kein Mensch. Im Prinzip leben wir gar nicht selbst. Wenn unser Ich mal dazu fähig ist, selbst über sich zu bestimmen, ist unsere Welt längst von unserem Gehirn erschaffen. Wir können lediglich abgespeicherte Informationen nutzen, um uns eigene Gedanken über die Welt zu machen. Ein neue Welt in uns erschaffen ist absolut unmöglich. Liegt daran wie unser Gehirn sich selbst benutzt.

Jede Region im Gehirn hat seine Aufgabe. Zwar ist nicht festgelegt, wie diese Aufgabe zu 100 % aussieht aber das sie in dieser Region bearbeitet wird steht außer Frage. Auch können andere Regionen, bei Ausfall einer Region, die Arbeit übernehmen aber nur wenn diese nicht ausgelastet sind. Nehmen wir an ein Mensch verliert durch eine Krankheit im Kleinkind Alter das Augenlicht. Als Erwachsener kann er durch eine Operation wieder sehen. (Wahre Geschichte). Der Mann sieht jetzt wieder aber er braucht trotzdem für den Rest seines Lebens einen Blindenhund. Er sieht zwar aber er kann keine Tiefen und Höhen wahrnehmen. Er kann keine Gesichter erkennen. Nun könnte man denken das Gehirn wird ihm schon helfen. Kann es aber nicht. Die Regionen die für das Sehen im Gehirn zuständig sind, wurden mit anderen Aufgaben versehen. Aufgaben, die dass Sehen ersetzten, damit er Lebensfähig sein konnte.

Dem Gehirn ist es nicht möglich, diese zu löschen und damit Platz zu machen, damit der Mann das Sehen lernen könnte. Man könnte auch sagen, das Gehirn hat die Welt des Mannes gestaltet und so wird sie für immer bleiben. Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, warum Babys die ersten Tag alles in schwarz/weiß sehen? Oder warum Hunde nur schwarz/weiß sehen? Farbe sehen. Wir sehen die Welt, wie es unserem Gehirn möglich, sie wahrzunehmen. Das bedeutet aber nicht, das sie auch Tatsächlich so aussieht. Im Prinzip müsste sie schwarz/weiß sein. Da wir nur wegen dem Sonnenlicht, die Welt in Farbe erkennen. Nicht weil die Sonne die Erde erhält, eher weil das Farbspekturm des Sonnenlichtes unser Farbsehen ermöglicht.

Über das Gehirn könnte man noch Monate lang schreiben und doch würden immer neue Informationen zu Tage kommen. Auch leben wir nicht im Jetzt. Wir leben 0,6 Sekunden in der Vergangenheit. Das ist die Zeit, die dass Gehirn braucht um Informationen zu verarbeiten, so das wir etwas damit anfangen können. Wobei es da auch Unterschiede gibt. Hörgeräusche zb. werden schneller verarbeitet als Lichtinformationen. Klingt wie gesagt alles nach Science Fiktion, ist es aber nicht. Man könnte auch mal darüber nachdenken, warum Menschen mit 18 Volljährig sind und einen Tag vorher nicht? Macht das einen Unterschied in unserem Gehirn? Oder warum wir denken, das wir Kinder waren und Erwachsene sind? Warum glauben wir Menschen das unser Gehirn, zwischen Kind sein und Erwachsen sein unterscheiden kann? Sich also als Kind und Erwachsener sieht? Unser Ich macht das aber unser Gehirn?

Was macht in unserem Gehirn den Unterschied zwischen Erwachsen und Kind? Nicht unser Denken, unser Gehirn. Was wenn es nur das Konstrukt kennt, das alles beinhaltet? Ist das nicht viel logischer? Unser Gehirn erstellt eine Welt für uns. Eine, nicht drei oder fünf. Eine. Diese wird unser Kind sein immer beinhalten. vergessen wir nicht, das dass Kind alles gelernt hat. Nicht der Erwachsene. Hieße das nicht, Kind sein vergessen, Gelerntes vergessen. Das geht aber gar nicht. Da das Gehirn unsere Welt geschaffen hat, während wir Kind waren. So sind wir aus Gehirn Sicht wohl eher Kind als Erwachsener und das würde vieles erklären im Bezug auf unser Erwachsen sein. Aber diese letzten Sätze sind jetzt nur Theorien von mir und von daher als Diskussionspunkte zu sehen.

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photos unsplash: header. Aditya Chinchure image 1. Rohan Makhecha image 2 Jeremy Thomas

31 thoughts on “reality human

  1. Sehr interessant Robert. Wir haben uns ja schon darüber ein wenig ausgetauscht. Mir fällt spontan dazu Tarzan ein. Ich bin nur der Meinung, dass das Gehirn schon das “anders” sein erkennt, in diesem Fall er Mensch großgezogen von Affen aber da er als Mensch keine anderen Menschen gesehen hat, kennt er keinen Vergleich. Wir nehmen die Welt war und kategorisieren sie, damit wir besser klar kommen. Alles bekommt Formen und einen Namen. Irgendwann haben die Urzeitmenschen damit angefangen. Aus Laute wurde Sprache und die Welt um uns herum wurde ettiketiert. Unsere Sinne wurden sozusagen manifestiert…

    • Unser Gehirn erkennt von alleine gar nichts. Wenn ein Mensch niemals einen Menschen gesehen hat und wie im Beispiel Tarzan nur die Wölfe, dann wird er sich als Wolf sehen und mit Menschen kann er Null anfangen. Das müsste man ihm bei bringen. Aber sich selbst wird er nie als Mensch sehen können. Das wäre das gleiche, als würde ich jetzt zu dir sagen, du bist ein Wolf. Du schaust in den Spiegel uns siehst einen Wolf. Geht nicht. Ich bin das was ich gelernt habe und nichts vermag das zu verändern. Ist mein Gehirn der Annahme, weil ich es so gelernt habe, das ich aussehe wie ein Wolf, dann bin ich das auch. Das kannst du nicht mehr verändern. Versuche doch selbst mal im Spiegel etwas anderes aus dir zu machen. Es geht nicht. Ist nicht leicht zu verstehen oder besser anzunehmen, dem ist aber so.

      • Tarzan – du meinst die Affen Robert. Romulus und Remos – das waren es die Wölfe ;-)…ich meinte lediglich, dass Tarzan natürlich sich als Affe sieht – aber wenn er sich im Wasser beispielsweise spiegelt, erkennt er einen Unterschied im Aussehen, er sieht sich mit seinen Augen und bemerkt sehr wohl, dass er anders aussieht, als die Affen. Natürlich weiß er dann immer noch nicht, dass er ein Mensch ist. Da stimme ich dir zu, weil er eben keinen Vergleich hat. Das Gehirn erkennt den “äußerlichen”Unterschied, weiß aber immer noch nichts damit anzufangen. Erst wenn Tarzan auf einen Menschen trifft, dann speichert das Gehirn eine neue Information ab.

        • OK ich war bei Mogli im Dschungelbuch. Aber Tarzan ist nur ein Film, in dem die Realität fehlt. Die Realität ist das er sich als Affe sehen würde im Spiegel. Er konnte sich nie als Mensch sehen. Genauso wenig wie du dich als Affe. Wir sehen nicht die Realität, wir sehen das was wir gelernt haben. Und unser Gehirn schafft unsere Realität Daher gibt es nicht die Realität Es gibt nur unsere Realität Also deine, meine usw. Wir haben nur alle die gleichen Lehrvorgaben Ändert man die, kommt eine völlig neue Realität zustande.

          • Ich glaube da bin ich nicht ganz deiner Auffassung. Er erkennt sich im Spiegel nicht als Mensch – korrekt – aber er ERKENNT, dass er anders aussieht als eine Affe. Das ist ein Unterschied.

          • Nein das erkennt er nicht. Dazu musst du dich mit unserem Gehirn und seiner Funktionsweise beschäftigen. Das Gehirn erkennt das was es sieht und nicht das was es ist. Stell dir einfach mal den Planet der Affen vor. Dort gibst du ein Baby hin. Die Affen ziehen es gross. Was glaubst du sieht das Kind im Spiegel? Sich selbst? Nein. Es sieht einen Affen, da das Gehirn nur Bilder von Affen in sich hat. Ansonsten würde es nichts sehen, da das Gehirn nie ein Menschengesicht gesehen hat. Das Gehirn erkennt nur Dinge die es irgendwann gesehen hat. Und wenn das Gehirn mit etwas abgeschlossen hat, kann man es nicht mehr verändern. Wie der Blinde der wieder sehen konnte aber doch blind blieb. Das Gehirn hat kein Bild von uns in sich, wenn wir auf die Welt kommen. Da ist nichts. Nur der leere Apparat der auf Input wartet. Der Input wird unsere Welt sein.

          • Ich bin noch nicht ganz überzeugt… “_das Gehirn erkennt das was es sieht”…das schreibst du auch. Tarzan erkennt die äußerlichen Unterschiede und ich rede nur vom Aussehen, dass er eben nicht so aussieht wie seine Affenfreunde sondern anders. Er fühlt sich dann trotzdem noch als Affe, aber erkennt die äußerlichen Unterschiede. So wie Affen auvh auch eine Schlange von einem Wurm unterscheiden können.

          • Ja aber eben nur erkennt was es in sich trägt. Und wenn der Affe nicht den Unterschied zwischen Wurm und Schlange gelernt hätte, dann würde er ihn auch nicht kennen. Machen wir es mal anders. Ich gebe dir jetzt ein Wort. Umpfei. Ich weiß was es ist. Du nicht. Dein Gehirn kann damit gar nichts anfangen. Du wirst es schnell wieder vergessen, da dein Gehirn null Bezug dazu hat. Sage ich dir was es ist, kannst du das Wort behalten, da das Gehirn es abspeichern kann. Es hat eine Zuordnung. Genauso ist es mit einem Menschengesicht wenn ich niemals zuvor eines gesehen habe. Das Gehirn sieht Umpfei. Es kann null damit anfangen. Wenn ich nicht gelernt habe, das ich ein Mensch bin, werde ich niemals einer sein. Sobald das Gehirn unsere Welt geschaffen hat, kann niemand mehr dieses Bild in uns verändern. Der Himmel ist nicht lila, das Gras nicht schwarz und die Sonne nicht blau. Und wenn ich gelernt habe das Gesicht eines Affen zu haben, dann habe ich das Gesicht eines Affen und nichts kann das verändern.

          • Danke Robert für deine Ausführungen. Ich werde mich trotzdem nochmal schlau machen. Ich denke nach wie vor differenzierter darüber. Du kannst mir aber gerne deine Quellen nennen.

          • Was auch immer ich bin, sehe ich doch Unterschiede von mir zu Dir oder zu anderen Lebewesen… äußerliche Unterschiede, selbst Affen können sich optisch unterscheiden…

          • Du verstehst mich nicht. Du hast eine falsche Vorstellung davon wie unser Gehirn funktioniert. Du redest immer davon, wenn unser Gehirn schon gelernt hat. Und dann gehst du vom gelernten aus. Aber unser Gehirn lernt das was ihm vorgesetzt wird. Du musst von einem völlig leeren Gehirn ausgehen. Und nicht von einem das schon etwas gelernt hat. Ein Gehirn in dem es noch keine Informationen gibt. Gar keine. Wir kommen nicht auf die Welt und wissen was Eltern, Menschen oder Gesichter sind. Das alles lernen wir erst. Und das was das Baby sieht, das wird zu seiner Realität. Und wenn es keine Menschen sieht, dann werden Menschen auch nicht zu seiner Realität.

          • Das habe ich verstanden… Babys, Kinder nehmen nur das auf, was ihnen gezeigt und vorgelebt wird. Das Gehirn ist leer. Wenn ein Baby keine Menschen sieht, weiß es auch nicht, dass es Menschen gibt. Ich behaupte doch nur, dass ein Mensch, selbst wenn er bei Affen groß wird und nie andere Menschen gesehen hat, einfach erkennt das seine Statur anders ist, als das der Affen. Mehr auch nicht. Er wird fen Unterschied sehen, selbst dann wenn er von seiner Spezies keinen anderen zu Gesicht bekommen hat. Hm.. Vielleicht verstehst du mich nicht.

          • Das stimmt- aber das muss es auch nicht… habe mir gestern schon ein paar Teile “Brain” angeschaut, sehr interessant.
            Habe mich etwas gewundert, dass in deiner Kommentarfunktion so wenig Interaktion stattgefunden hat.

          • Ich nicht. Wir haben ein völlig anderes Bild von unserem Gehirn und dessen Funktion. Daher klingt das was ich schreibe eben wie Science fiction und damit beschäftigen die Leute sich nicht.Aber die Zeit wird kommen, in dem sich die Menschen, außerhalb der Wissenschaft, damit beschäftigen werden. Liegt darin doch die Erkenntnis was wir wirklich sind und sein können.

          • Das Gehirn ist für mich eins der spannendsten Themen überhaupt…schade – ich hätte gerne noch ein paar mehr Kommentare dazu gehört…aber ja – in dem Punkt hast du recht 😉

  2. Die Theorien oder Diskussionspunkte in deinem letzten Postabschnitt finde ich höchst interessant, zumal sie meine eigene Denkweise untermauern!
    VG

  3. Dazu habe ich die gleichen Gedanken wie Tetegina. Muss ich wohl noch eine Weile drüber nachdenken.
    Muss dir unbedingt erzählen, dass ich heute im Radio (schwedisch natürlich) einen Bericht über Essen/Genuss/Gehirn gehört habe. Exakt das was du auch darüber geschrieben hast und wie man das in Zukunft eventuell nutzen kann. Aber das ist ein ganz anderes Thema.

    • So sieht es aus. Es ist immer wieder ein Spaß sich mit dir auseinander zu setzen. Keiner kennt die Richtung und selten ein gleiches Ziel. Selbst wenn man einer Meinung sein sollte. Scheint irgendwie daran zu liegen, daß wir die vorgegebenen Rollen Mann/Frau, absolut leben. Also Frau und Mann Heute und Gestern. Sozusagen die Essenz daraus.

  4. Wenn ich mir das alles so durchlese muss ich sagen, Roberts Aussagen haben was. Kann ich nachvollziehen.
    Ob es wirklich so ist und was die Konsequenz daraus wäre… Bin eigentlich ganz froh, wenn ich mit dem zurecht komme, wovon mein Gehirn ausgeht, auch wenn ich manches, das man mir gelernt hat, hinterfragen und aussortieren und mir einen neuen Inhalt dafür suchen musste.
    Insofern zweifle ich spontan an, dass es stimmt wenn du sagst: Wenn das Gehirn einmal etwas abgschlossen hat, ist es nicht mehr änderbar.

    • In dem Kontext den ich beschrieben habe, ist das so. Ist auch logisch. Wenn es anders wäre, könntest du plötzlich nicht mehr sehen oder hören. Nicht mehr laufen oder reden. Weil das Gehirn diesen Platz mit etwas anderem belegen würde.

      • Ok, verstehe.
        Eine andere Frage ist mir aber gestern Abend dazu noch eingefallen. Wie verhält es sich aus deiner Sicht dann mit den Realitäten, die dir z.B. während Schamanischen Reisen begegnen? (ich habe selbst Schamanische Reisen gemacht)
        Woher weiß dein Gehirn um was es sich handelt, was dir dort begegnet? (oder möglicherweise habe ich deine Aussagen zum Gehirn doch noch nicht ganz verstanden)

        • Die Frage ist echt gut und eine Herausforderung. Zuerst Schamanische Reisen macht man nicht in der Kindheit. Das heiß, wenn du anfängst Schamanische Reisen zu machen, hat das Gehirn längst deine Welt geschaffen. An dieser geschaffenen Welt, können nur extreme Dinge, wie Unfall, Trauma, Gehirnschäden usw etwas verändern. Daher werden Schamanische Reisen von dem erklärt, was in dir ist. Du interpretierst aus deiner Welt. Je nach dem wie du zb. zu welchem Tier stehst. Welche Bedeutung Menschen, Natur, Spiritualität usw für dich hat. Auch bestimmt dein Ansinnen deine Gedankengänge. Was bist du für ein Mensch geworden? Deine Welt, so wie du sie siehst, wird dabei direkt angesprochen. Vor allem deine Wünsche und Sehnsüchte kommen zuallererst zum tragen. Das ist wie deine Träume. Die muss man zuerst erkennen und aus dem Weg räumen. Schamanische Reisen sind keine Kindheitsträume und Phantasien. Daher muss man sie erkennen um an die Visionen zu kommen. Dabei spielen Realitäten im Gehirn eine besondere Rolle. Die musst du in deinen Visionen erkennen. Also deine Welt in deinen Reisen finden. Die haben anscheinend nichts mit Realität zu tun, die Reisen. Dem ist aber nicht so. Ohne deine eigene Realität, kannst du die Visionen nicht erkennen, nicht verstehen. Und durch die Visionen verstehst du deine eigene Realität. Du erkennst deinen Weg. Du erkennst wie du ihn gehen kannst. Auch kannst du lernen ihn zu verändern. Aber eben in der von dir und deinem Gehirn, einstmals geschaffenen eigenen Realität.

      • Auch bestimmt dein Ansinnen deine Gedankengänge. Du gehst davon aus, dass es sich um (reine) Gedankengänge handelt, was du während einer Schamanischen Reise erlebst?
        Ich gehe eher davon aus, dass der Verstand dabei zurück tritt, wenn auch natürlich nicht ausgeschaltet ist, sondern seine Funktion dabei hat.

        Schamanische Reisen sind keine Kindheitsträume und Phantasien. Das ist für mich klar!
        Unterschiedlich könnten jedoch die Interpretationen sein, in welcher Welt oder Realität man sich während einer Schamanischen Reise tatsächlich aufhält.

        Die haben anscheinend nichts mit Realität zu tun, die Reisen. Doch, haben sie, mit einer “dahinter liegenden” Realität, also hinter dem was der Verstand weiß und zu sagen hat.

        • Mit Ansinnen meine ich mit welchen Wünschen oder Vorstellungen du die Reise antrittst. Das beeinflusst natürlich die Reise. Schamanische Reisen haben immer mit der Realität zu tun. Nur erlebt man sie in einer meist sehr unrealistischen Welt. Aber auch diese Welt wird wie unsere Träume von unser eigenen Welt geschaffen. Man darf nicht vergessen, das unser Gehirn fähig ist, selbstständig Assoziationen aus Bildern zu schaffen. Dein Denken schafft Bilder und diese Bilder werden durch das was du siehst beeinflusst. Du reagierst auf die Vorgabe und beeinflusst somit deine Reise,. Daher ist jede Reise einzigartig und immer die deine. Egal wie merkwürdig sie auch zu sein scheint.

      • Mit Ansinnen meine ich mit welchen Wünschen oder Vorstellungen du die Reise antrittst. Das beeinflusst natürlich die Reise. Ja, das hab ich schon verstanden und sehe ich auch so.
        Schamanische Reisen haben immer mit der Realität zu tun. Nur erlebt man sie in einer meist sehr unrealistischen Welt. Das sehe ich nicht so. Für mich ist es nur eine andere Realität.
        Und ich denke nicht, dass es nur die Kreation unseres Gehirns ist, was wir in einer Schamanischen Reise erleben / erfahren.
        Aber natürlich ist jede einzigartig und es ist meist die eigene.

        Aber… Als ich das Reisen lernte, hab ich auch Hand in Hand eine Reise mit der Leiterin gemacht zu ihren Fragen und ich sah Bilder, die sie mir nachher erklärte, was die für sie bedeuten. Es waren ihre Bilder, die ich sah.

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