Bluemooncaffee

New wisdom
Der Schlüssel zum Glück

Ein Samenkorn trägt der Wind mit Leichtigkeit an jeden Ort der Welt, um dort Wurzeln zu schlagen. Die Seele eines Menschen jedoch muss erst darüber nachdenken, ob es sich lohnt, sich tragen zu lassen.

Leschek, Pierre

Manchmal frage ich mich, wer kocht heutzutage noch gerne? Ich denke all diejenigen, die, das noch machen, haben einen Blog oder eine Website auf der sie ihr Tun veröffentlichen. Wie ich. Manchmal. Irgendwie ist es mir heute noch ein Rätsel, weshalb sich mein Blog vom Kochen verabschiedet hat.

Wenn ich Zeit habe schaue ich so ab und an in die Medienwelt, um festzustellen, das kochen nach wie vor eine beliebte Unterhalungsform ist. Es wird gekocht um fehlgeleitete Restaurantbetreiber wieder auf den rechten Weg zu bringen oder um zu zeigen wie es Zuhause, in der eigenen Küche besser funktioniert. Koch challenges sind angesagt. Auch das Backen ist wieder im trend. Lauter Spitzenköche sind am werken und wirken. Das Einzige das man noch öfter antrifft als unsere Spitzenköche sind Kochbücher. Ich denke die Anzahl derer vermag niemand mehr zu zählen. Gibt es wirklich so einen großen Markt für Kochbücher? Ganz eindeutig.

Ich selbst lese nur Kochbücher die älter sind als ich selbst. Kochbücher in denen Lebensmittel noch Nahrung waren und keine Trends. Als der Geschmack der Speisen noch in seinen Grundwerten existierte. Eine Schweinshaxe einfach eine Schweinshaxe war und nicht ein Monster aus Fett und Cholesterin. Deftig und nicht fettig. Geschmack und nicht low carb. Gewürze noch für den Geschmack da waren und nicht um zu verfeinern. Als Salat noch eine Beilage und nicht ein vegetarisches Gericht. Als Watte noch in die Ohren und nicht in den Mund gestopft wurde.

Essen noch Spaß machte und nicht zur Folterkammer des “gesunden Genuss” degradiert wurde. Ständig erzählen sie uns was man nicht essen sollte. Das wechselt aber ständig. Nur Fleisch ist der Vorbote der Hölle. Seit Jahren und bald ist Fleisch der Satan höchst persönlich. Ich bin auch kein Verfechter von jeden Tag Fleisch aber man sollte die Kirche doch im Dorf lassen. Oder das Fleisch beim Metzger. Wobei die EU dafür gesorgt hat, das auch die Metzger von der Großindustrie abhängig und minderwertiges Fleisch kaufen müssen. Wieder mit den scheinheiligen Argumenten das es zum Wohl der Tiere und Menschen wäre. Ist es natürlich nicht. Metzger. Da gehört es hin und nicht in den Supermarkt. Vor Ort aufgezogen. Artgerecht gehalten. Top Qualität zu einem angemessenen Preis. Mit verdammen verändert man nichts. Dann mal diese ganzen Biosiegel und Zertifikate wegschmeissen. Das ist nur Augenwischerei. Tierschützer und Örtliche Umweltverbände ohne Förderung aus der Wirtschaft übernehmen die Kontrollen.

Der Bauer vor Ort muss wieder der Hauptlieferant in der Region sein. Menschen wieder lernen eigene Gärten zur Ernährung zu nutzen. Brach liegende, ungenutzte Flächen der Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden. Vielfalt muss wieder in Gärten und auf Äckern die Devise sein. Verkauf von Milch, Gemüse und Eiern überall dort wo möglich direkt vom Erzeuger, Bauer. Wir brauchen wieder Lebensmittel die uns nicht krank machen und keine Diäten, low carb oder Körner aus irgendeinem Land weit weg von uns. Nur weil es angeblich so gesund sein soll. Wir haben alles hier in unseren Gefilden. Man muss es nur anbauen. Es wird Zeit das wir uns wieder auf das besinnen, das uns Menschen gesund und stark hält. Das finden wir in keinem Supermarkt. Dort wird in Alchemisten Küchen des Satans letztes Mahl zusammen gebraut. Hat alles nichts mehr mit Lebensmittel zu tun. Im Videotext vor kurzem habe ich fünf verschiedene Rückrufaktionen für “Lebensmittel” gefunden. Fünf Produkte, von fünf verschiedenen Herstellern. Von Verunreinigungen bis zu Kolibakterien war alles zu finden.

Zwischenzeitlich sind 60% der Erkrankungen bei uns Menschen auf die Ernährung zurückzuführen. 60%!!! Es gibt Sachen die man gar nicht mehr essen sollte. Fisch zb. Entweder er kommt aus den Müllverseuchten Meeren und ist voller Mikroplastik, Schwermetallen und Giften oder er kommt aus Zuchtanlagen die zum allergrößten Teil die Fische mit Antibiotika regelrecht füttern. Ich esse Fisch nur noch wenn ich ganz genau weis woher er kommt. Bei mir gibt es noch Bauern, Menschen die Hühner halten. Obstbäume besitzen und Kühe die Milch geben. Kühe die ich persönlich kenne. Zwei Metzger die nur Fleisch aus der Region führen. Gescheite Bäcker haben wir leider keine mehr. Dazu muss ich mich dann schon etwas weiter weg bewegen. Ist es mir aber wert. Schaut euch bei euch um. Unterstützt jeden der noch echte Lebensmittel produziert oder verkauft.

Es werden immer weniger. Allein wir können verhindern das sie ganz verschwinden. Lieber weniger kaufen und gute Sachen als viel und Mist. Es macht auch Spaß nach diesen Goldgruben zu suchen. Sie zu unterstützen. Damit retten wir die Menschen. Nicht mit Windrädern. Daher sollten wir einen Blogverein gründen. Jedes Mitglied verpflichtet sich nach diesen “Goldgruben” zu suchen und diese zu veröffentlichen. Damit schaffen wir ein Netzwerk von guten Nahrungsmitteln die für jeden dann auffindbar sind. Retten wir unsere Lebensmittel bevor es nur noch Satanskost gibt.

David Mark auf Pixabay 

header image by Remaztered Studio auf Pixabay 

22 thoughts on “Der Schlüssel zum Glück

  1. Guten Morgen Robert.
    Ich geb dir so recht.
    Wer sich nur von all dem Fertigzeugs ernährt, darf sich nicht wundern krank zu werden. In den letzten Jahren ist die Zahl der Krebserkrankungen drastisch gestiegen, habe ich das Gefühl. Ich kenne so viele die jemanden kennen, der daran erkrankt ist. Normal ist es nicht und früher hat man mal von einem Fall gehört.

    • Grüß dich Nati
      Davon hört man nichts in den Nachrichten. Das große Schweigen. Auch diese ganzen Nahrungsergänzungsmittel sind nichts als krank macher. Der Weg kann nur sein zurück zur Natur.
      Einen schönen Sonntag wünsche ich dir.

    • Kann ich dir nicht beantworten. Wenn eine Seele eine Aufgabe oder ein Ziel hat, muss sie zumindest wissen was sie will und braucht. Muss sie dann nicht auch irgendwie darauf hinarbeiten können? Einfach nur abwarten was geschieht, als bloßer Informations Speicher kann ich mir eine Seele nicht vorstellen. Aber ich weiß es nicht und deshalb schließe ich auch nichts aus

  2. Da sind wir uns doch wieder einig. Hier gibt es etwas, was sich REKO Ring nennt. Nur kleine Bauern aus der Umgebung. Alle 14 Tage kommen die ins Städtchen um die von Dir bestellten Waren zu bringen. Man ist gern gesehen wenn man sich die Tierhaltung bei denen ansehen will u.s.w.
    Kochbücher – als meine Mutter vor 2 Jahren starb habe ich sofort meinen Söhnen in Auftrag gegeben eines ihrer Kochbücher hier her zu schicken.
    Das hat sie von ihrem Chef bekommen als sie ihre Gesellenprüfung als Köchin gemacht hat. Das Buch ist von 1949. Da hat man noch gekocht. Ich blättere da so gerne drin. Da hat man sogar noch Sossen selbst gemacht 😀 Kann doch heute keiner mehr.

  3. Guten Morgen Robert.
    Ein sehr schöner und vor allem interessanter Beitrag den du hier nochmals hervorgeht hast.
    Es ist wirklich schlimm wie in unserer Wegwerfgesellschaft mit Lebensmitteln umgegangen wird und was aus Trägheit oder warum auch immer so alles auf den Tisch kommt.
    Ich selbst koche sehr gerne und das auch mit vorwiegend frischen Lebensmitteln, möglichst aus der Region. Das Mindesthaltbarkeitsdatum zählt bei abgepackten Produkten für mich nur bedingt, weil ja gesetzlich vorgegeben, aber keine echte bzw maßgebliche Aussage über das Produkt, was jedoch eist anders gesehen und entsprechend auch gehandelt wird. Es wird deshalb Zeit endlich auch diesbezüglich wieder völlig umzudenken, zurück zum echten Genuss und wirklichen Wert von Lebensmitteln zu finden.
    Liebe Grüße von Hanne

    • Grüß dich Hanne
      Deinen Worten möchte ich hinzufügen. Ich gebe dir vollkommen Recht. Es ist an der Zeit endlich umzudenken. Es ist nicht mehr hinzunehmen, dass Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll landen und Menschen am Hunger sterben. Das ist abartig.
      LG Robert

      • Genauso abartig und unverständlich ist es für mich, dass diejenigen bestraft werden, welche im Grunde noch gute und essbare abgepackte Lebensmittel sowie Gemüse usw aus den Containern der Discounter wieder heraus holen, um es selbst zu vrrwrtten oder zu verschenken, wie es auch meine Tochter immer wieder mal aus genau diesem Grund des Ekels vor diesem “Trend” der teils egoistischen und teils geldgierigen Wegwerfgesellschaft tut.
        Liebs Grüßle

  4. Der Text gefällt mir, spricht mir auch direkt aus der Seele.

    Soweit es mir möglich ist, achte ich auf die Qualität. Hier gibt es einen Schlachter, der Bioqualität verkauft mit einem bekannten Siegel. Da bezahlt man zwar für ein Stück Fleisch eine Menge mehr, doch das Fleisch schmeckt gleich ganz anders und behält auch seine Größe, wenn es in der Pfanne vor sich hin brät. Und wie Du schon geschrieben hast, dann gibt es halt seltener ein Stück Fleisch auf dem Teller.

    Wenn wir einen Blog gründen, auf dem wir gute Adressen sammeln, wäre ich in jedem Fall dabei!

    Auch Gemüse und Obst kaufe ich beim Erzeuger direkt. Brötchen, Brot, französische Buttercroissants und Kuchen, backe ich selbst. Da weiß ich hundertprozentig was drin ist – und es bringt mir auch noch Spaß.

    Was ich auch nicht verstehen kann, wie Menschen noch immer diese “Fertiggerichte” konsumieren können. Ich meine, es wird immer wieder in unterschiedlichen Sendungen auf die Inhalte hingewiesen. Trotzdem wird so etwas gekauft – und vermutlich auch gegessen.

    Sowieso liegt es doch in den Händen der Verbraucher. Doch so lange die Masse noch in die Discounter und Supermärkte läuft, um da die billigen Produkte zu kaufen, wird sich kaum etwas verändern.

    Und ja, mir ist auch das Argument bewusst, man könne sich das andere ja nicht leisten. Doch mal ganz ehrlich. Weniger kann durchaus mehr sein. Und wenn man nicht nur nach einem Einkaufszettel einkauft, sondern vor Ort nach den Preisen schaut und dann überlegt, was man kochen könnte, dann kann man eine Menge Geld sparen – auch bei den hochwertigen, biologischen und die Natur erhaltenden Lebensmitteln.

    Danke für diesen großartigen Beitrag, Robert!

    Herzliche Grüße, das Licht

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