Feng Shui des Vertrauens

Das Leben bietet viele Chancen. Wer aber nur Zuhause sitzt und auf sie wartet, der wird wohl ewig sitzen. Mit den Chancen ist es wie mit dem Gl├╝ck. Man muss etwas daf├╝r tun. Das Yin und Yang des Leben oder die Universelle Botschaft sagt, “Von Nichts kommt Nichts.”

Feng Shui des Vertrauens. Was soll das sein, k├Ânnte man da wirklich fragen? Erst mal abkl├Ąren was Feng Shui ist. Also Wiki.

F─ông ShuăÉ, auch F─ôngshuăÉ

[f╔Ą┼ő ╩éu╠»e╔¬╠»](chinesisch ÚóĘŠ░┤ / ÚúÄŠ░┤ ÔÇÜw├Ârtlich Wind und WasserÔÇś) ist eine daoistische Harmonielehre aus China. Ziel des Feng Shui ist die Harmonisierung des Menschen mit seiner Umgebung, die durch eine besondere Gestaltung der Wohn- und Lebensr├Ąume erreicht werden soll. Der historisch ├Ąltere Begriff f├╝r Fengshui ist Kanyu (ňá¬Ŕ╝┐ / ňá¬Ŕłć,k─üny├║Jyutpingham1jyu4), eine Kurzform f├╝r den Begriff ÔÇ×den Berg und das Land anschauen und bewertenÔÇť beziehungsweise ÔÇ×den Himmel und die Erde beobachtenÔÇť. Nach der mystischen Vorstellung sollen mit Feng Shui ÔÇ×die Geister der Luft und des Wassers geneigt gemachtÔÇť werden k├Ânnen.

Die Harmonisierung des Menschen mit seiner Umgebung. Den Himmel und die Erde beobachten. Die Geister der Luft und des Wassers geneigt gemacht. Das k├Ânnen wir alles auf uns selbst beziehen. Unser Inneres mit uns selbst Harmonisieren. Das Vertrauen und die Liebe uns geneigt machen. Das Herz und die Seele beobachten.

Um Diesen gewahr zu werden, muss man Augen und Ohren ├Âffnen. Erkennen und umsetzen. Das Gl├╝ck kommt zu dem der es sucht. Man muss sich auf die Welle st├╝rzen und auf ihr surfen. Ohne Angst davor zu haben ins Wasser zu st├╝rzen. Das Leben ist nun wirklich kein Ponyhof, auch wenn wir das manchmal gerne h├Ątten. Ungl├╝cklicherweise haben wir Menschen die Angewohnheit uns das Leben gerne selbst schwer zu machen. Einfach schon deshalb weil wir nicht gerne Dinge hinterfragen. Alles muss so sein wie es uns erz├Ąhlt wurde. Aber die Erz├Ąhler sind doch zumeist recht fragw├╝rdig, da sie mit ihren Erz├Ąhlungen mehr als oft eigene Interessen verfolgen. Auch gibt es Dinge die wir einfach so hinnehmen obwohl wir f├╝hlen, dass die so nicht stimmen k├Ânnen. Nehmen wir das Vertrauen. Wir behandeln es wie einen Goldschatz. Es besitzt einen immens hohen Stellenwert in uns. Nichts schlimmer als ein Vertrauensbruch. Ich gebe Vertrauen und du hast es missbraucht. Was machen wir da? Wir verschenken kein Vertrauen. Wir geben Vertrauen wie wir Geld verleihen. Was haben wir dabei zu verlieren? Wenn ich Vertrauen verschenke wie ein Schmuckst├╝ck, dann bekomme ich es niemals zur├╝ck. Ich erwarte das aber auch nicht. Ich verschenke ja keinen Schmuck, um ihn dann wieder zur├╝ckzufordern. Verschenke ich Vertrauen wie ein Schmuckst├╝ck dann weis ich es ist weg. Ist er des Vertrauens w├╝rdig, beh├Ąlt er es auch wenn er bleibt und ist er des Vertrauens nicht w├╝rdig, dann verschwindet er damit. Weg ist weg. Yin und Yang in philosophischer Form.

Iva Balk auf Pixabay 

Egal was passiert ich bekomme es nicht zur├╝ck. Ich verschenke und weg ist es. Also brauche ich ├╝ber Vertrauen niemals nachzudenken. Es ist weg. So oder so. Um Vertrauen zu verstehen muss ich den Wert herausnehmen. Dadurch wird es nicht wertlos, dadurch bekommt es seine Daseinsberechtigung. Klingt Paradox? Nicht wenn man Yin und Yang beachtet. Wenn ich etwas gebe, dann bekomme ich etwas zur├╝ck. Verwirrend? Ich verschenke Vertauen und erhalte mir damit mein Vertrauen. Was macht Vertrauen f├╝r uns so wertvoll? Dazu ziehen wir die Liebe heran. Noch so ein wertvolles Gut. Beide haben Ideelle Werte. Eine emotionale Bindung zu einem abstrakten Gef├╝hl. Haben wir begrenzte Ressourcen an Liebe und Vertrauen? Nein wir besitzen sie in unendlicher Menge. Wir besitzen mehr davon als es Sandk├Ârner im ganzen Universum gibt. H├Ątten wir so viel Geld, w├╝rden wir dann darauf achten was ein Joghurt kostet? Auf einen Joghurt nicht aber wenn es einen gro├čen Wert besitzt, dann w├Ąre ganz schnell Schluss mit lustig. Unser Uneinsichtigkeit w├╝rde rebellieren. Und genau das passiert wenn wir unserer Liebe, unserem Vertrauen einen Wert geben. Vertrauen und Liebe haben keinen Wert den das Ego ber├╝hren k├Ânnte. Es ist ein Geschenk das ich gebe und das nie wirklich verschwinden kann. Es geht mit der Person der ich es geschenkt habe. Das ist aber nicht wichtig, da es eh schon weg ist, sobald ich es verschenkt habe. Aber habe ich deswegen kein Vertrauen mehr in mir? Keineswegs. Vertrauen ist nicht f├╝r die Ewigkeit geschaffen, auch nicht die Liebe. Sie existieren nur immer in genau diesem Moment. Mehr gibt es von den Beiden nicht zu erwarten, da es mehr als alles andere ist

Aber wir tun so als w├Ąren sie eine Ware. Nicht die Anderen berauben uns. Wir machen sie zu Dieben durch unseren Wertgedanken. Wir vergeuden ein einzigartiges Geschenk der Natur, weil wir es nicht als Geschenk betrachten. Yin und Yang. Geben und Erhalten. Verschenken und geschenkt bekommen. Liebe und Vertrauen sind nichts zum dar├╝ber nachdenken. Man schenkt und vergisst, man erh├Ąlt und vergisst und zwischen schenken/erhalten und vergessen, liegt unser Liebe und unser Vertrauen. Jetzt und in jedem weiteren Moment. Und wenn es nicht mehr ben├Âtigt wird dann geht es nicht. Es ver├Ąndert nur seine Richtung. Geht einen neuen Weg mit uns. Statt Wert sollte man Harmonie und Verst├Ąndnis suchen. Stelle ich mein Bett auf eine Wasserader, dann werde ich schlecht schlafen. Stelle ich mein Vertrauen in Frage, dann schlafe ich auf einer Wasserader. Steht mein Bett entgegen meiner Schlafrichtung, werde ich mich w├Ąlzen statt zu ruhen. Lebe ich gegen das Vertrauen, baue ich mein Bett entgegen meiner inneren Ruhe. Vers├Âhne ich nicht die Geister, dann rufe ich sie. Vers├Âhne ich nicht mein Vertrauen mit der Liebe, dann werden die Geister die ich rief auch erscheinen. Vertrauen ist wenn man es tief bedenkt, nicht einmal ein Geschenk. Vertrauen ist der Teil der Existenz. Der Teil der Feng Shui hei├čen k├Ânnte. Lebe damit in Harmonie und du wirst gl├╝cklich sein.

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header image by Gerhard Lipold auf Pixabay 

10 thoughts on “Feng Shui des Vertrauens

  1. Ein unfassbar gro├čes, wichtiges Thema, das in meinen Augen DAS Thema ├╝berhaupt ist, wenn wir in unserem Leben nicht nur dahin d├╝mpeln wollen. Wenn wir begreifen, dass wir kein abgetrennter Teil von der Welt um uns herum sind, sondern ein mit ihr verbundener, dann l├Ąsst sich erahnen, mit welchen Wechselwirkungen wir es zu tun haben. Unser Au├čen beeinflusst unser Innen und so wie wir auf die Welt zugehen, so beeinflussen wir schlie├člich das, was sie uns zu schenken vermag. Danke f├╝rs Teilen!

    • Als Mensch sollte man das Mensch sein viel wichtiger nehmen. Das ist alles was wir besitzen. Zeit aufbrigen uns selbst zu erforschen. Doch dazu m├╝ssen wir wissen, wie wir funktionieren. Welchen Reichtum wir in unseren Gef├╝hlen besitzen. Unser einziger und wirklicher Schatz, ist unser Innenleben. Es bestimmt alles. Es lenkt uns und die Welt. Daher ist es an der Ziet, unser Potential zu erkennen und es auch zu leben. Das Potential uns als Natur, mit Wirkung auf die Natur zu verstehen. Die Sch├Ânheit in uns,, gleicht der Sch├Ânheit dessen, was wir in der Natur am meisten lieben. Das sollten wir leben und nicht dieses Schattendasein unserer abgestumpften Gef├╝hlswelt. Wir sind mehr.

  2. Ein sehr harmonischer Beitrag. Schaffst du es dein Leben v├Âllig danach zu richten? Feng Shui verbindet den Menschen mit dem Kreislauf des Lebens. In meinem Inneren herrscht aber nicht immer diese Harmonie. Nur in Zeiten des R├╝ckzugs.

    • V├Âllig ist eines der Worte mit denen ich nichts anfangen kann. Wer lebt etwas v├Âllig? Ich zumindest kennen niemanden. Gerade wenn es das Innenleben angeht. Manche Dinge allerdings sind wohl angeboren. Bei mir ist es das Vertrauen und die Liebe. ├ťber beides habe ich mir nie Gedanken gemacht. Und das obwohl beides in meiner KIndheit Fremdworte waren. Ich habe mich noch nie in meinem Vertrauen verraten gesehen. Daher schreibe ich auch ├╝ber Vertrauen so, wie ich es schon immer verstanden habe.

      • “V├Âllig” bedeutet g├Ąnzlich, vollst├Ąndig. F├╝r mich bedeutet es ganzheitlich. Naja ├╝ber Worte l├Ą├čt sich ja auch bekanntlich gut diskutieren. Vertrauen und Liebe scheinen tief in dir verwurzelt zu sein. Ein Geschenk.

  3. Manchmal lese ich Deine Texte und will so gern etwas dazu schreiben. Dann suche ich nach Worten, finde aber keine. Das bedeutet nicht, dass Deine Texte keiner Worte wert w├Ąren, doch manchmal sind weitere Worte, meiner Meinung nach, einfach ├╝berfl├╝ssig – Du hast schon alles gesagt und das auf ganz wundervolle Weise.
    Ich danke Dir, mal wieder.
    Herzliche Gr├╝├če, das Licht

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