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Tränen Intermezzo

Manchmal verliert man allen Mut. Das Leben nimmt keine Rücksicht mehr auf dich. Unbarmherzig fällt es über dich her, so das du dir keinen Rat mehr weist. Leere umgibt dich .Eine bodenlose Leere, die in deiner Seele schmerzt. Etwas in dir möchte schreien. Schreien aber du traust dich nicht. Dein Blick voller Furcht, sagt jedem wie verzweifelt du bist. Menschen, Freunde sehen dich an. Ihr Blick sagt, ich verstehe dich. Aber du wendest dich ab. Kannst nicht mit ihnen sprechen. Möchtest alleine sein. Dich verstecke vor der Welt. Deine Trauer nicht teilen.

Bist nicht dazu bereit. Etwas fehlt. Ertrinkst innerlich in deinen nicht geweinten Tränen. Willst stark sein, in deinen schwächsten Momenten. Aber der Schmerz läßt dadurch nicht nach. Deine Wortlosigkeit wird immer lauter in dir. Sie schreit in dein inneres Gesicht. Sie schreit so Herz betäubend. So Gefühle vernichtend. Aber dir fehlt der Mut. Der Mut, dich fallen zu lassen. Der Mut, den Tränen Worte zu geben. Im Außen. Der Mut, die dargeboten Hand zu nehmen. Der Mut, zu sagen ich leide. Ich bin nicht stark. Mir fehlt die Kraft. Der Mut, mutig zu sein.

Mut bedeutet nicht einfach ein Held zu sein. Mut ist nicht allein, sich in Abenteuer zu stürzen. Mut ist auch oder ganz besonders, zu zeigen die eigene Schwäche. Den tiefen Schmerz. Das ich brauche deine Hilfe. Mut zu finden, den Helden nicht zu spielen, ist ein Held zu sein.

header image by unsplash Daniel Mirlea

14 thoughts on “Tränen Intermezzo

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