Bluemooncaffee

New wisdom
Die Ouintessenz

Und hast du erst begriffen wie das Leben lÀuft, dann bist du geschieden, bist deinen Job los und fragst dich was gerade passiert ist.

BMC

Manchmal verschwinde ich in einem Film. Ich höre ein Wort, sehe eine Szene und ganze Welten entstehen in meinem Kopf. So auch Gestern. Ich sehe und plötzlich kommt in meinen Kopf. “Das ist die Quintessenz der Midlife crisis.” Ich verstehe warum die Musik nicht zum gerade gesehenen Moment paßt. Verstehe das dies Absicht ist. Diese Erkenntnis kommt aber erst, wenn ich den Film wirklich so annehme wie er gedacht. Um das zu verstehen, muss ich zu einem Teil des Filmes, außerhalb des Filmes werden. Klingt kompliziert. Cazzo non importa.

Pour comprendre la vie, il faut en faire partie. Sonst steht man Abseits und versteht sich selbst nicht. Wenn dir ein Film etwas vermittelt, dann solltest du es auch versuchen zu verstehen. Wir haben nicht so viele Möglichkeiten, durch das Außen, einen Blick in unser Inneres zu erhaschen. Wir hören uns selbst kaum zu. Wenn uns das endlich wichtig wird, sind wir schon lĂ€ngst alt geworden. Unser Mensch sein lĂ€uft in die falsche Richtung. Wir sollten als Alte geboren werden. Um so jĂŒnger wir werden, um so weiser. Das wĂ€re eine vernĂŒftige Einrichtung der Natur. Mit 40 auf dem Höhepunkt der Weisheit ankommen und dann jung diese leben können.

Aber in manchen Dingen ist die Natur, genauso imparfait comme nous les humains. Seltsam empfinde ich, dass man in einer Midlife crisis, nach sich selbst anfĂ€ngt zu suchen. Midlife crisis ĂŒberwindet man durch Vollgas leben und nicht durch Weisheit Suche. Warum bekommen wir diese Master Midlife crisis alle in diesem Alter? Ist das eine Art von seniler PubertĂ€t? Oder liegt das daran, dass wir alle das selbe Leben fĂŒhren? Dimmi com’Ăš la tua vita, in modo che io possa riconoscere la mia. Bei all den Dichtern und Denkern sollte man doch annehmen, dass wir die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben. Dummerweise bedienen wir uns immer noch der Weisheiten derer. Ist es nicht mal an der Zeit neue zu schaffen?

Liegt unsere Midlife crisis an dem stÀndigen still stehen im Mensch sein? Wir entwickeln alles nach vorne, nur uns als Menschen nicht. Was hat sich seit Freud verÀndert? Was hat sich seit dem Neandertaler verÀndert? Unser liebstes Spielzeug ist immer noch, mit Gewalt und Krieg Lösungen zu suchen. Wir werden immernoch von Idioten regiert. Viel schlimmer allerdings, wir lassen uns noch immer von Idioten regieren. Haben wohl nichts gelernt. Ich denke in hundert Jahren, wird das wieder einer schreiben. Ist das nicht entsetzlich. Un pensiero orribile!

Da ziehe ich mich lieber in einen Film zurĂŒck. Dort gibt es wenigsten Hoffnung auf Erkenntnis. BerĂŒhrungen der interessanten Art in mir drin. Manchmal kann ich es nicht glauben, dass wir Menschen nicht zu mehr fĂ€hig sind. Wir haben alles zum glĂŒcklich leben in uns. Alle Möglichkeiten der KreativitĂ€t. Phantasie und Abenteurgeist. Besitzen Musik, haben Liebe, können genießen, TrĂ€umen, lachen und weinen. Und was machen wir?
Nous sommes du genre Ă  ne pas mĂ©riter la vie. Warum ist unser Leben nicht eine Party? Warum glauben Menschen sie mĂŒssten UnglĂŒck erfahren, um das schĂ€tzen zu können was sie haben? Wer hat uns diesen Mist beigebracht? Das ist krank.

Cherchez vos capacitĂ©s et demandez ensuite vos options. Das wĂ€re eine Lebenseinstellung. Aber wir arbeiten und leiden lieber. Soll das unser Naturell sein? Den Scheiß glaube ich nicht. GlĂŒck, Liebe, Verbundenheit, Abenteuer, NĂ€he, Ehrlichkeit, Freiheit alles wunderbare Worte. Warum zum Teufel mĂŒssen wir die immer suchen, darauf hoffen? Warum sind die nicht unser Leben? Sag du es mir

“Wenn ich sterbe, du kommst wieder nach Bali, zur Feuerbestattung? Bestattung auf Bali macht immer sehr viel Spaß.GefĂ€llt dir.”

Eat, Pray, Love

Wer so ĂŒber seinen Tod sprechen kann, der hat mit dem Leben keine Probleme. Wer von uns kann das so sagen? Und warum können wir es nicht? Liegt wohl an unserer Lebensweise, die als Geschenk eine Quintessenz der Midlife crisis fĂŒr uns hat. Das ist es wonach der Mensch streben sollte. I have to puke right now. Klingt nicht so derb wie im Deutschen. 🙂 🙂 🙂 🙂

photo by: https://www.splitshire.com

22 thoughts on “Die Ouintessenz

  1. Wir brauchen die Jahre, um die dicke Haut der VorprĂ€gung durch unsere Gene, Familie und Erziehung als solche verstehen und erkennen zu können; wenn wir diese Schicht mit beiden HĂ€nden (be)greifen können, haben wir schließlich das Date mit uns selbst. Ich finds total aufregend und spannend!

    • Zu viel denken verhindert das Leben. Die Annahme, das wir uns in uns selbst finden mag richtig sein, nur der Weg dorthin erachte ich als falsch. Der Weg den wir gehen, sagt immer aus, wer wir zu diesem Zeitpunkt sind. Daher ist das Erleben zur Selbstfindung weitaus wichtiger, wie jedes Gedanken Konstrukt, wer man sein könnte oder ist. Man muss sich dich Frage zum Selbst auch nicht dauernd stellen. Sie beantwortet sich in unseren Taten und nicht in unseren Gedanken. Die Gedanken können unsere Taten nur verfolgen. Wie viele Dinge tun wir ohne zu erkennen warum. Weil wir diese Taten zum Teil unseres selbst gehören lassen. Einfach ohne jemals nachzufragen. Das sind wir. Das bin ich. Das bist du. Erst wenn mir eine eigene Tat missfĂ€llt richtet sich mein Denken darauf. Dann fangen wir an zu grĂŒbeln, statt sie wie die angenommenen Taten zu behandeln. Die angenommenen lebe ich einfach ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, warum die nicht angenommenen einfach ablegen um dann nie wieder einen Gedanken daran zu verschwenden? Wir haben viel zu viel philosophische Gedanken in uns. Diese fĂŒhren in 1000 Richtungen und bringen am Ende gar nichts. Beobachte dein eigenes Handeln und du wirst bald erkennen wer du wirklich bist. Aber nicht durch Taten philosophisch betrachten, durch sie annehmen.

      • Handeln und denken bedingen sich meines Erachtens einander. Unser Handeln ist immer ein Produkt einer Entscheidung, sonst wĂŒrden wir nicht handeln… ob sie dann so gut ĂŒberlegt ist, das steht dann auf einem anderen Blatt.
        Kann denn ein Weg wirklich falsch sein? Egal wo wir lĂ€ngs gehen, wir sammeln Erfahrungen, die uns wiederum an einen anderen Ort bringen; deshalb sind wir das, was wir heute sind. NatĂŒrlich möchte keiner schlechte Erfahrungen machen, aber ohne sie wĂŒrde ich vllt bestimmte Wege niemals wagen, ohne sie wĂŒrde ich meinen Fokus vllt auf den ĂŒblichen Wegen belassen und ohne sie hĂ€tte ich vllt so manchen Menschen nicht kennengelernt.
        Gedanken sind in meinen Augen die Verbindungstraßen zwischen all den Möglichkeiten, die das Leben uns bietet. Dabei meine ich nicht das GrĂŒbeln, das uns im Kreise drehen lĂ€sst. Ich meine das Blicken zu etwas Neuem. Es ist dann ein Schauen ĂŒber den Tellerrand.

        • Meines Erachtens nach nicht. Wie oft kratzen wir uns, bewegen uns, strecken uns ohne das da ein Gedanke beteiligt wĂ€re. Auch wenn wir Auto fahren, Rad fahren oder laufen, geschieht das ohne unsere Gedanken dazu. Wir konzentrieren uns wĂ€hrenddessen auf andere Sachen. Auch ist oft das GefĂŒhl der Impulsgeber und nicht ein Gedanke. Aus meiner Sicht können Wege sehr wohl falsch sein. Aber unser Glaube das wir alle Erfahrungen selbst machen mĂŒssen spricht da immer dagegen. Wir sind aber keine Kinder mehr. Wir mĂŒssen nicht mehr auf eine heiße Herdplatte langen, um zu wissen das wir uns die Finger verbrennen. Wenn ich weiß das ich mir einen Fernseher nicht leisten kann und kaufe ihn trotzdem, dadurch habe ich dann am Schluss einen Anwalt am Hals und viele folge Kosten. Musste ich diese Erfahrung machen um zu wissen, dass das teuer wird. Nein. Es ist unsere kindliche Unvernunft, unserer Glaube wird schon. Das hat alles nicht mit Wegen zu tun die man gehen muss um zu lernen. Das hinterher die Erfahrung klĂŒger macht. Es ist schlicht und einfach die Weigerung erwachsen zu sein. Verantwortung fĂŒr sein Handeln zu ĂŒbernehmen. Manche Erfahrungen braucht man nicht sammeln. Aber wir wollen sie sammeln aus den unterschiedlichsten GrĂŒnden und hinterher rechtfertigen wir diese Entscheidungen, mit der dĂŒmmlichen BegrĂŒndung, war halt so. Nein es war halt nicht so. Wir haben Entscheidungen getroffen weil wir etwas unbedingt wollten. Die Konsequenzen wollten wir weder sehen noch hören. Aber hinterher ist dann die ganze Welt schuld. Und kommt eine Ă€hnliche Situation wird es nicht anders gemacht. Es ist unser haben wollen, das uns auf falsche Wege schickt. Nimm mal das haben wollen weg und triff dann Entscheidungen. Mal sehen wie die dann aussehen?

          • Ich kann nur schwer davon abgehen, dass wir nicht immer eine Entscheidung fĂ€llen … aber ich gebe Dir recht, die Grundlage dazu ist oft unterschiedlich. Im Grunde ist es die Vernunft versus Intention. Beides tragen wir in uns. Die Möglichkeiten zu einem langen und einem kurzen Weg. Doch wer sagt mir, welcher Weg besser ist? Vllt kommen mir auf dem langen Weg Dinge unter, die ich auf dem kurzen Weg nie gefunden hĂ€tte.
            Das mit der Herdplatte ist so eine Sache. Wir alle gebrauchen unsere Sinne, um die Welt zu erfahren. Ganz ehrlich, ich fass ĂŒberall drauf, um zu sehn, ob die mir erzĂ€hlten Fakten stimmen. NatĂŒrlich ist da jeder unterschiedlich, aber um wirklich Dinge der Welt zu begreifen, brauchen wir die Erfahrung. NatĂŒrlich nicht ĂŒberall, was Dein Fernseh-Beispiel gut zeigt. Doch Investitionen sollten echt nicht intuitiv entschieden werden, da wird halt das falsche Werkzeug benutzt.
            Das mit den Ă€hnlichen Situationen stimmt, aber wie oft muss man gegen eine Wand laufen, um zu begreifen, dass einen Schritt weiter eine TĂŒr eingebaut worden ist? Da zeigt die Wand, dass der Weg echt ungut ist und das ist halt Erfahrung, die man braucht, um sich einen Schritt weiter zu bewegen.
            Das mit dem Haben-Wollen ist natĂŒrlich ein schwerwiegender Punkt. Da wedelt die Karotte und verengt das Drumherum zu einem Tunnelblick, Vernunft hat dann keinen Raum mehr, da wird nur noch intuitiv zugegriffen.

          • So lange wir diese vorgekauten Ansichten als gegeben ansehen, werden wir uns nicht weiter entwickeln als Mensch und als Menschheit Irgendwann Anno Dazumal wurde etwas festgestellt und das ist dann heute noch so. Schaut man sich aber an wie das Gehirn funktioniert, nach neusten Erkenntnissen, dann fĂ€llt schnell auf, wie der Mensch funktioniert und warum er so funktioniert. Gibt man dieses Wissen nicht in einem großen Rahmen weiter, kann man munter seine Spiele mit den Menschen weiter spielen. Siehe diese CO2 Sache. Modernste Psychologie. 1, Mach ihnen Angst. 2. Zeige ihnen dein Szenario mit Bildern und Schlagworten. 3. Untermauere es mit Fachleuten. 4. Schaffe eine Symbolfigur.
            Dann weiche jeder Diskussion aus. Wiederhole stĂ€ndig deine Parolen..Gib jedem Gegner deiner Sache Namen die ihn abwerten. Wiederhole diese stĂ€ndig Ja und habe keine Skrupel behinderte Menschen fĂŒr deine Zwecke zu nutzen. Niemand möchte sich mit einem Behinderten Menschen öffentlich anlegen. Du kannst da nur verlieren. Was fĂŒr ein infamer Schachzug. Zeigt deutlich wie skrupellos die Welt zwischenzeitlich ist.
            Wie kommt so etwas zustande? Wenn den Menschen keine Möglichkeit der Weiterentwicklung gegeben wird. Wenn stĂ€ndig nur uralte Weisheiten weiter gegeben werden. In Schulen seit hundert Jahren das gleiche gelehrt wird. Wir haben keine großen Denker mehr. Keine Leute die neue Informationen einbringen, die alte Weisheiten, Dogmen und Wissen in Frage stellen. Die Menschen mitnehmen auf neue Wege. Das wird heute nicht mehr zugelassen. Das wird alles unterdrĂŒckt Daher kann die Menschheit sich nicht weiter entwickeln. Auch sind die Menschen zu sehr durchwoben vom System. Sie erkennen nichts mehr oder wollen sich mit nichts neuen beschĂ€ftigen.

  2. Ich musste ĂŒber deinen Spruch laut lachen.
    Dennoch glaube ich, dass sich sowohl der Mensch als Species als auch der Einzelne weiterentwickelt. Vielleicht nicht unbedingt nach deinen Vorstellungen. Von der Steinzeitkeule zur Atombombe ist auch eine Entwicklung. Und ein Mensch verÀndert sich ganz sicher im Laufe seines Lebens, in welche Richtung auch immer.
    “Panta rhei”, sagt Heraklit. “Alles fließt.”

    • Ist eine Entwicklung von der Steinkeule zur Atombombe eine menschlich, geistlich Entwicklung oder eine technische Entwicklung? Sprich habe ich meine Totungsphantasien weiter entwickelt oder das Mensch sein. Habe ich mich vom morden wegenteickelt, weil ich jetzt mehr Menschen auf einmal töten kann. Das nenne ich dann höchstens eine rĂŒcklĂ€ufige Entwicklung. Man sollte nicht technische Weiterentwicklung, mit menschlicher Weiterentwicklung gleich setzen. Das fĂŒhrt uns zu dem Irrglaube das der Mensch ein besserer geworden wĂ€re. Ist er nicht. Gier, Neid, Mord, Gewalt usw. zieht sich durch die ganze Menschheitsgeschichte. Da wollen wir dann wirklich von einer menschlichen Weiterentwicklung sprechen? Tut mir Lied, die sehe ich nicht.

      • Weiß ich alles. Ich sage ja, wir entwickeln uns weiter, aber halt nicht so, dass es dir gefĂ€llt. Aber ich kann als Historikern und Politogin schon feststellen, dass die Menschenrechte in vielen Teilen der Welt heute fĂŒr mehr Bevölkerungsgruppen gelten als frĂŒher. Auch die Demokratie empfinde ich als Fortschritt.
        Finde es im Übrigen weit hergeholt, seine persönliche Miflife Crisis aus dem Zustand der Menschheit oder Welt abzuleiten. Man hat selbst hat immer die Chance, sich weiterzuentwickeln.

  3. Oh man, ich meine natĂŒrlich Vernunft vs Intuition! Bitte gedanklich korrigieren! grins…ich darf mich einfach nicht im multitasking-Bereich versuchen… bin grad bei einem Projekt … nu aber, …
    Seh ich gemischt: In Sachen Hirnforschung hat sich in den letzten hundert, zehn oder wenn du so willst sogar zwei Jahren unheimlich viel getan; das steht außer Zweifel. Was meinst Du mit “im großen Rahmen”? Die Literatur, Informationsforen, Seminare, sogar Infosendungen nehmen das Thema immer mehr auf; es ist aber Frage des allgemeinen Interesses, ob sich diese ĂŒberhaupt durchsetzen können. Es ist nicht fĂŒr jeden ein interessantes Thema.
    Die CO2-Sache … Bin ich ganz deiner Meinung, trotzdem glaube ich daran, dass es ungemein wichtig ist, das Thema Umwelt im Alltag zu etablieren. Es wird gerade daran aufgehĂ€ngt, das stimmt. Die Vorgehensweise Ă€hnelt doch fast jedem anderen Thema. Damit bekommt man die Aufmerksamkeit; der Mensch schaut halt erst hin, wenns dramatisch wird und skrupellos waren die Menschen schon seit Jahrtausenden, da hat sich nichts verĂ€ndert, wir haben nur mehr Möglichkeiten darĂŒber zu reden und ĂŒbergreifend miteinander zu diskutieren. Wie wir beide jetzt.
    Die Menschen haben die Möglichkeit zur Weiterentwicklung! Man muss nicht BĂŒcher kaufen, wenn man sie lesen will, man kann im Internet surfen und nach Themen suchen und das kann ich auch in der BĂŒcherei ohne einen Ausweis zu haben. Wer Informationen möchte und danach sucht, findet auch.
    Und zu guter Letzt: Die Menschen entwickeln sich weiter, mit jeder neuen Generation. NatĂŒrlich werden neue Fehler gemacht, neue Probleme entstehen, aber ich glaube fest daran, dass es weiter geht und wir dabei sind, alte Fehler zu erkennen und diese abzubauen. Alles braucht seine Zeit und manchmal mĂŒssen wir uns diese auch lassen. 🙂

    • Der große Rahmen ist, das es gelehrt wird an Schulen. Wie kann ich mit mir selbst umgehen, wenn ich nicht weiß wie ich funktioniere? Und genau das wird verhindert. Man möchte nicht dass die Leute sich selbst verstehen lernen. WĂŒrden sie sich selbst verstehen, könnten sie ihren Blick dorthin werfen, wo ihn kein Politiker haben will. In das Weltgeschehen. Sie wĂŒrden Fragen stellen, Forderungen vorbringen, mitbestimmen wollen. Das muss verhindert werden. Umwelt und Klima sind zwei völlig verschiedene Themen geworden. Mit völliger Absicht. Umwelt in Ordnung bringen kostet Geld, Klima retten bringt Geld. Viel Geld. Das schöne daran, man braucht es nicht fĂŒrs Klima auszugeben, da es da nichts zu retten gibt. Eine Win/Win Situation fĂŒr die Politik. Die Menschen opfern ihr Geld freiwillig. Die tanzen Bunga, Bunga im Kanzleramt. Die Menschen suchen aber zum allergrĂ¶ĂŸten Teil nicht nach Informationen Sie schalten die Nachrichten an. Und da diese korrupten Medien alle den gleichen MĂŒll erzĂ€hlen glauben es die Leute. Propaganda wirkt halt am Besten bei den Deutschen. Siehe Die GrĂŒnen. Die sind in der Bevölkerung die Umwelt jetzt Klima Partei, da reichen dann immer wiederkehrende WorthĂŒlsen und schon verdoppelt sich die WĂ€hlerschaft. Mal selbst schauen was die im Programm haben und was die so alles von sich geben, außerhalb von Überschriften Fehlanzeige. Dein Abschnitt Und zu guter letzt, da bekomme ich das gruseln. Wird schon, alles braucht seine Zeit, am Ende wird alles gut. Hast du schon mal gesehen das sich von alleine etwas zum positiven verĂ€ndert?Ich nicht. Ganz im Gegenteil. LĂ€ĂŸt man die Brut machen, erhĂ€lt man Kriege, UnterdrĂŒckung Armut, Völkerwanderung, Ausbeutung und demnĂ€chst dann den Kommunismus 2.0. China ist ja in Habecks Kopf, die Lösung wenn es um eine perfekte Regierungsform geht. Nein es reicht nicht abzuwarten. Man muss seinen Mund aufmachen und das so weit und so laut wie es geht.

  4. NatĂŒrlich ist es wichtig, sich ĂŒber MißstĂ€nde zu beschweren oder diese ĂŒberhaupt offen zu legen. Heißt dies aber nur, eine VerĂ€nderung von anderen zu erwarten? VerĂ€nderungen greifen am schnellsten bei einem selbst. Und genau dies habe ich mit meinem “zu guter Letzt” gemeint. Ich bin davon ĂŒberzeugt, dass sich der Mensch allein schon aufgrund des immer weiter verbesserten Bildungsstandards immer mehr dahin entwickeln wid, die VerĂ€nderung bei sich selbst zu beginnen. Ich habe mit jungen Menschen zu tun, die nun ins Berufsleben gehen, die neu starten, Hoffnungen haben. Was ich sehe, ist eine Auseinandersetzung mit dem Leben, die wir vor Jahrzehnten nach der Schule nicht besaßen. Es wird sich viel frĂŒher mit Themen auseinandergesetzt, als es ĂŒberhaupt zu unserer Zeit angedacht war. Es wird sich breitflĂ€chiger informiert. NatĂŒrlich trifft es nicht auf alle zu, damals nicht, sowenig wie heute, aber trotzdem sind positive VerĂ€nderungen zu sehen. Außerdem ist ein “Hoffnung haben” nichts Schlechtes oder AnrĂŒchiges. Es gehört zu den Grundmauern des Menschseins und es ist kein Ausdruck davon, den Rest, der nicht gut lĂ€uft, nicht zu sehen. Vielleicht ist es auch eine Grundhaltung.
    Außerdem schrieb ich nicht, dass ich ein Abwarten fĂŒr guthalte! Ich schrieb: “…dass ich fest daran glaube, dass es weiter geht und wir dabei sind, alte Fehler zu erkennen und diese abzubauen.” Der nachfolgende Satz “alles braucht seine Zeit und manchmal mĂŒssen wir uns diese auch lassen.” bezog sich auf den davor liegenden. Ich wollte dem damit Ausdruck geben, dass eine VerĂ€nderung Zeit benötigt, weil Menschen Zeit brauchen, die Dinge und vor allem ihr eigenes Verhalten zu verĂ€ndern. Diese Seite ist aber unbenommen von der Tatsache, dass ein Aufmerksammachen auf MißstĂ€nde genauso wichtig ist.

  5. Das Leben “alt” zu beginnen… mir fĂ€llt ein Film ein, “Der seltsame Fall des Benjamin Button “… das Leben wird rĂŒckwĂ€rts erzĂ€hlt… Vielleicht kennst du auch schon diesen Film, absolut sehenswert… Tanti Saluti Tete, hattest ein paar schöne italienische SĂ€tze in deinem Beitrag

    • Stimmt an den Film dachte ich seltsamerweise nicht. Ja es macht Spaß ein paar SĂ€tze in einer anderen Sprach einzusetzen. War interessant, da einem das GefĂŒhl sagt, wo so ein Satz hin passen könnte und wo eher nicht.
      Lg Robert

  6. Wow, das was Du hier geschrieben hast, kommt mir vor, als hĂ€ttest Du einen Vorhang gelĂŒftet und lĂ€sst die Menschen einfach mal auf das Geschehen dahinter blicken.
    Nun tauchen Fragen auf: Wollen sie das ĂŒberhaupt? Wollen sie die Wahrheit sehen? Oder wollen sie nur sehen und wahrnehmen, was sie sehen und wahrnehmen wollen?
    Ich denke an die Filme “Matrix” und “Truman Show”.
    Was ist es, was die Menschen wirklich wollen oder wozu sind sie bereit? Wie viel Eigenverantwortung wollen sie ĂŒbernehmen und auch wie mutig sind sie?

    • Ich könnte jetzt einfach die Antwort Nein schreiben. Damit bestimmt 80 % der Deutschen beschreiben. Sie wollen nicht sehen auch wenn es sich direkt vor ihrer Nase abspielt. Sie sind der festen Meinung es wird sich nichts verĂ€ndern und somit können sie einfach weiter leben wie bisher. Aber wenn Corona eins zeigt, dann wie schnell sich alles verĂ€ndern kann. Einfach weil es die Politik so ausfĂŒhrt. Und jetzt erkennt sie deutlich das sie dies auch unbschadet kann. Sie werden dafĂŒr noch gelobt. Je unsinniger ihr Handeln um so mehr Beifall erhalten sie. Aber schau dir China an. Dort erkennst du unser Zukunft. Es herrscht ein Handelskrieg und die westliche Welt ist drauf und dran ihn zu verlieren. Man richtet sich schon darauf ein. Nur Trump versucht noch so halblubig Imofplicht etwas dagegen zu machen. Die Welt verĂ€ndert sich und nicht in der Zukunft. Jetzt. Menschenrechte sollen ausgeschaltet werden. Gerade in Frankreich, da die Franzosen sich nichts bieten lassen. Die totale Überwachung ist im Anmarsch. Imofplicht als Vorarbeit, den Menschen zu zeigen wer das Sagen hat. Diese ganze Coronakrise wurde aufgeblĂ€ht um neue Machtinstrumente zu etablieren. Deutschland will plötzlich aufrĂŒsten und das mitten in der Krise. Geld gedruckt und ins Land geschmissen. Keiner weiß wo das Geld wirklich landet und wer das am Schluss alles bezahlen soll. Es wurde willentlich eine Rezession herbei gefĂŒhrt. Diese wird noch viele Existenzen kosten. Halt du sie dumm, wir halten und machen sie arm. Nicht Corona sollte den Menschen Angst machen. Das was hinter Corona kommt wird viel schlimmer. Aber das glauben die Leute erst, wenn sie vor den TrĂŒmmern ihrer einstigen Freiheit stehen.

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