Dieser magische Moment

Alleine bin ich hier, hoch oben auf einem Berg plateau. Dunkelheit um gibt mich, da ich mein mit gef├╝hrtes Licht abgestellt habe. Dunkelheit und eine tiefe, greifbare Ruhe, die mir das Gef├╝hl gibt, allein auf dieser sch├Ânen Erde zu sein. Am Horizont erkenne ich ein rotes, d├╝nnes Band das sich rasch verbreitert. Magisch, mystisches Licht, dass einen Hauch von Orange mit sich bringt.

Die Sonne geht auf in den Bergen Ich f├╝hle das Leben beginnt, im ersten Licht des Tages. Dieses Licht spaziert durch die Dunkelheit, spielerisch leicht und majest├Ątisch zu gleich. Es spaziert ├╝ber die Wiesen unter mir im Tal und hier oben bei mir ber├╝hrt es die nackten Felsen der Bergspitzen. Licht trifft auf Gestein und ein Feuer beginnt zu brennen.Der Berg gl├╝ht in rot-orangen T├Ânen, weit hinaus ins Land.

Ehrfurcht und Gl├╝ck f├╝hle ich. Sp├╝re die Spiritualit├Ąt des Universums. F├╝hle sie ganz tief, ganz tief in meiner Seele. Ich f├╝hle mich Zuhause und geborgen, hier oben alleine auf dem Berg. Der Sch├Âpfer des Universums, l├Ą├čt mich Teil haben an seinem Werk. Ich erlebe mich gr├Â├čer, besser als ich in Wirklichkeit bin. Sehe vor mir die Sonne aufgehen und Ehrfurcht findet Leben in mir.

undefined Die Erde das Wunder im Universum.

Jetzt f├╝hle ich mich nicht mehr gro├č und besser. Klein und dem├╝tig aber geborgen erscheint alles in mir. Tr├Ąnen rollen meine Wangen hinunter. Tr├Ąnen tief aus dem Herzen. Tr├Ąnen des Gl├╝ckes, eines tief empfundenen Gl├╝ck. Mutter Natur, in ihrer unglaublichen Pracht, in diesem Moment, in einem Dasein mit mir.

Der Wind frischt auf und bringt die erste warme Luft des Tages zu mir. Mit ihr der Duft der bl├╝henden Wiesen, des Heu, der W├Ąlder, Seen und Fl├╝sse. Erdiger, harziger frischer Kiefernduft um weht mich. Ich f├╝hle mich nicht mehr, nur als ein Teil der Natur. Ich bin Natur. Meine Gef├╝hle stecken in der Natur und diese spielt mit ihnen. Ein Spiel dessen Regeln sie ganz alleine bestimmt.

Erhaben, gro├čz├╝gig, nein verschwenderisch, schenkt sie mir ihren Reichtum. Ich w├╝nschte ich w├Ąre immer Natur.

Schwarzwald Brownie

Elemente:

  • 1 El Vanille Puddingpulver
  • 200 ml Kirschsaft
  • 1/2 El Zucker
  • 1/2 Limette (Saft)
  • 3 El Kirschwasser
  • 200 g Sauerkirschen (entkernt)
  • 4 Brownies
  • 4 Kugeln Schokoladeneis
  • Sahne
  • Minze bl├Ątter (Topping)

Gestalt geben:

Das Puddingpulver mit 4 EL Kirschsaft verr├╝hren. Restlichen Kirschsaft mit Limettensaft, Zucker und geriebenen Limettenschale aufkochen. Mit dem Puddingpulver an dicken. Kirschen und Kirschwasser zuf├╝gen.

Brownies in der Mitte teilen. Jeweils einen Brownie, auf einen mit Puderzucker leicht best├Ąubten Teller, dekorativ anrichten. Je eine Kugel Eis zwischen den Brownie H├Ąlften anrichten.

Die Kirschen mir der Sauce ├╝ber das Eis geben. Die halbfest geschlagene Sahne ├╝ber die Brownies geben und mit Minze bl├Ąttern aus dekorieren.

Guten Appetit und viel Spa├č beim zubereiten dieses k├Âstlichen Dessert.

Zum mit f├╝hlen

15 thoughts on “Dieser magische Moment

  1. Guten Morgen Robert.
    Sehr einf├╝hlsam geschrieben.
    Man meint dort oben zu stehen.
    In solchen Momenten werden die Alltagsprobleme l├Ącherlich klein und man merkt wie unwichtig so vieles ist.
    LG, Nati

  2. Dein Wunsch ist doch schon in Erf├╝llung gegangen Robert…so wie du deinen magischen Moment beschreibst, hast du dich mit Mutter Natur verm├Ąhlt. Thats forever ­čÖé

  3. Oh, wie gut ich das nachf├╝hlen kann. Brauchte nicht einmal einen Berg. Nur sehr, sehr fr├╝h raus in den Garten und der Natur zugeh├Ârt wie sie erwacht. Danach ist es sehr schwer selbst wieder “wach” zu werden. ­čÖé

  4. Ich bin begeistert von diesen Zeilen und wie Du dieses Gef├╝hl beschreibst, wie all die allt├Ąglichen Dinge und Probleme klein werden. Dieses Gef├╝hl kenne ich, vom Fliegen, vom Segeln, vom Kraxeln auf den Berg. Inspirierend und wundersch├Ân.

    Liebe Gr├╝sse
    Thomas

  5. Es sind diese Momente, nachdem man den Berg erklommen hat, St├╝ck f├╝r St├╝ck, den Berggipfel stets im Auge, zwischendurch ein Blick hinunter ins gr├╝ne Tal, vorbei an w├╝rzigen Kr├Ąutern, B├╝schen, bunten Pflanzen, wandernd, frohlockend, freudig erregt, Spannung sp├╝rend.
    Es ist der Morgengru├č und es ist auch der Abendgru├č.

    Viele sch├Âne Augenblicke gibt es im Leben, auch welche in Gesellschaft, doch die Tiefe, ein Blick in die Seele hinein, das Gef├╝hl Eins zu sein, mit allem, was ist, die erlebte ich, wenn ich f├╝r mich war, ganz alleine, irgendwo, verbunden mit der Natur. Das Gef├╝hl in mir wachsend, als g├Ąbe es nur mich und alles, was da um mich herum ist (war).

    Du hast es wieder wundervoll formuliert. Dieses Erkennen deutlich gemacht. So sch├Ân.

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