Echtes Essen

Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. W├╝rde der St├Ądter kennen, was er frisst, er w├╝rde umgehend Bauer werden.

Oliver Hassencamp

Klingt jetzt erst einmal seltsam. Echtes Essen. Gibt es auch unechtes Essen? Essen vielleicht nicht, Lebensmittel auf jeden Fall. Lebensmittel die Gentechnisch ver├Ąndert werden sind nicht mehr echt. Oder besser nicht mehr nat├╝rlich. In Laboren gez├╝chtet und dann in Feldstudien weiter entwicklet. Mahlzeit. Gentechnisch ver├Ąnderter Mais der an das Vieh verf├╝ttert wird. Machen die Amerikaner und deren Riindfleisch wird als EU-Beschluss jetzt vermehrt nach Europa, somit auch Deutschland, exportiert. Mahlzeit. Keiner weis wie sich diese ver├Ąnderte Produkte auf die Gesundheit von Mensch und Tier auswirkt. Aber das ist ja auch nur Nebensache. Wer interessiert sich schon f├╝r gesunde Menschen. Krank m├╝ssen sie sein, damit die Pharmaindustrie gesund bleibt.

Leute ihr k├Ânnt euch ganz sicher sein, denen ist es v├Âllig egal woran ihr erkrankt, Hauptsache ihr erkrankt ├╝berhaupt. Die wollen nicht das ihr euch gesund ern├Ąhrt. Die wollen das ihr ihren Mist kauft. Suppen aus T├╝ten. Gew├╝rzmittel zum “verfeinern” (Widerlich) der Bolognese oder des Gratins. Einfach mal so eine T├╝te aufrei├čen und direkt hinein riechen. Bevor sich das k├╝nstliche Aroma entfalten kann. Ist wie Wurst aus der Plastikverpackung. Der erste “Duft” und du denkst du sitzt auf einer Toilette. Ich weis nicht was in solch einer “Wurst” enthalten ist und ich glaube ich m├Âchte es auch gar nicht wissen. Brot und Backwaren beim Discounter. Toastbrot das sich Wochenlang h├Ąlt. Brot das nach einem Tag hart wie Stein oder nach vier Wochen noch frisch. Was machen die da rein?

 Couleur auf Pixabay

Dosenfleisch der Grusel schlechthin. Da wird dann alles Fett reingehauen das man im Fleisch nicht mehr findet. Aber Fett ist der Geschmackstr├Ąger im Fleisch. Egal Fleisch sollen wir ja eh nicht mehr essen. Klar wir ern├Ąhren jetzt knapp 8 Milliarden Menschen mit Karotten und Kartoffeln. Wie soll das funktionieren? Zumal der Mensch Fleisch braucht. Schaut euch doch mal Menschen an, die nichts tierisches mehr zu sich nehmen. Die sehen weder gesund aus, noch haben sie wirklich viel Energie. Dabei sollten wir nicht vergessen, dass der Mensch sich schon immer von Fleisch ern├Ąhrt. Unser Organismus ist daran gew├Âhnt. Wie an Wasser, Fr├╝chte und Getreide. Nicht an dieses Zuckerwasser Irgendwas das man den Kindern und sich selbst einverleibt. Ich mag jetzt keine Namen nennen aber die kennt ihr ja auch alle selbst. Dann Chips und alle Abarten von Schokolade. Also alles das nicht allein Schokolade ist. Diverse Riegel und Kekse. Das ist pures Krebsfutter.

Damit f├╝ttert man den Krebs, den man davon bekommt. Gibt keine wissenschaftliche Studie her? Hergeben schon, nur macht die keiner oder sie wird abgetan. Da pl├Âtzlich kann es nicht genau genug sein. Da m├╝ssen 100.000 Prozentige Beweise her. Bei Impfungen und ihren Nebenwirkungen braucht man die nicht. Da reicht ein Ok von den Pharmariesen. Leute wird werden von Morgens bis Abends und durch die Nacht nur verarscht. Anders kann man das nicht mehr sagen. Daher m├Âchte ich es noch einmal erw├Ąhnen. Um wieder zu Lebensmittel zu kommen, m├╝ssen wir dorthin gehen wo diese auch angeboten werden. Geht nicht in irgendein Restaurant nur weil es dort billig ist. Erkundigt euch welcher Restaurantbesitzer mit echten, nur echten Lebensmittel arbeitet. Welche Pizzeria mit edelen Zutaten arbeitet. Wo es Fleisch, Gem├╝se und Obst aus der Region gibt. Nein die Herrschaften aus der Werbung, die uns das versprechen, sind es nicht. Frag doch mal einen Bauern aus der Region, wohin seine Produkte gehen? Zumeist sind die H├Âfe viel zu klein um noch Beachtung zu finden. Werden aufgekauft und eingestampft.

Daf├╝r kaufen Discounter im Osten Deutschlands Ackerland in Gr├Â├čenordnungen, die nach dem Gestz nicht erlaubt sind. Aber wie immer hat die Bundesregierung f├╝r Schlupfl├Âcher gesorgt, um ihre Kumpel in Industrie und Wirtschaft zu bedienen. W├Ąre es nicht so traurig, ich m├╝sste lachen.Daher mein Appell an euch, mehr kann ich nicht tun, unterst├╝tzt Jeden, der es noch gut mich euch meint. Allzuviele gibt es nicht mehr.

Ach ja noch einen auf den Weg. Alle reden doch immer von Bio. Also Bio Lebensmittel. Was ist dann das auf dem nicht Bio steht. Mag da wer dr├╝ber nachdenken?

Mahlzeit

header image by analogicus auf Pixabay 

33 thoughts on “Echtes Essen

  1. Auch bei uns werden Tiere ├╝berz├╝chtet und gequ├Ąlt, um f├╝r Billignahrungsmittel herzuhalten: K├╝he, die nach nur wenigen Jahren “fertig” sind, Puten, die nach vorne ├╝berkippen, weil sie eine zu gro├če Brust haben, Schweine, die in zu engen K├Ąfigen vor sich hinvegetieren. Das einzige Gesunde w├Ąchst im eigenen Garten. Und es f├╝hrt kein Weg vorbei an einem weit gehenden Verzicht auf tierische Produkte ….

    • Wenn jeder Fleischesser nur nicht ein mal die Woche Fleisch und Wurst essen w├╝rde, dann w├Ąre den Tieren schon einmal sehr geholfen. Dann br├Ąuchte es kein Billigfleisch mehr und die Tiere h├Ątten Platz und das Fleisch der Region w├╝rde v├Âllig ausreichen. Aber man braucht Ersatz f├╝r das Fleisch. Sprich viel mehr Gem├╝se, Obst usw. Was wiederum ein Umdenken ben├Âtigt. Statt Billigfleisch tot gespritztes Obst und Gem├╝se bringt auch nichts.

  2. Gr├╝├č dich Robert.
    Ein sehr gut gewahltes Zitat, das inzwischen leider zu sehr der Realit├Ąt entspricht. Woran wir wohl alle unseren Beitrag leisteten, auch bez├╝glich Angebot und Nachfrage, was wir schleunigst ├Ąndern m├╝ssen!
    Nur deshalb zum Vegetarier zu werden, w├Ąre wieder zu sehr ├╝bertrieben, zumindest f├╝r mich als Fleischpflanzerl.
    Aber in Fleisch und auch Wurst wieder etwas besonderes zu sehen und deshalb auch mit Bedacht ausgew├Ąhlte Sorten davon, wie es fr├╝her war an ganz besonderen Tagen auf den Tisch zu stellen, w├╝rde sehr viel bringen und uns mitunter auch wieder das Bewusstsein f├╝r Lebensmittel sowie auch Tiere sch├Ąrfen, denke ich.
    Obst und Gem├╝se vom Bio-Bauern, sowie auch andere frische Zutaten direkt vom Hof, was inzwischen ja auch (zumindest in unseren) Superm├Ąrkten angeboten wird, n├╝tzt nicht nur dem Bauern, sondern auch der Gesundheit und bremst den ├╝bertriebenen Handel um m├Âglichst billigst, ganz egal wie und woher, aus.
    Liebe Gr├╝├če von Hanne

    • Gr├╝├č dich Hanne
      Weniger ist mehr w├╝rde ich da sagen. Wir essen eh fast alle zuviel. Daher einfach mal schauen was und wie viel man wirklich braucht. Mehr Beilage weniger Fleisch, daf├╝r ein gute Qualit├Ąt. Einfach mal umdenken.
      Lg Robert

      • Genau das meinte ich auch mit meinem Kommentar dazu, was jedoch anscheinend nicht wirklich beim Gro├čteil der Menschen die im “Wohlstand” leben, ankommt.
        Liebs Gr├╝├čle

        • Den Menschen musste man mal mehr die Auswirkungen ihres Handeln direkt vor Augen f├╝hren. Ihnen klar machen, das wenn sie ihr Verhalten so weit es ihnen m├Âglich anpassen, das auch Wirkung zeigt. Das diese ich kann allein eh nichts ├Ąndern Denken aufh├Ârt.

  3. Dem hab ich nichts mehr hinzuzuf├╝gen. Als ich angefangen habe mich mit dem Thema zu besch├Ąftigen habe schlagartig viel Gewicht verloren. Was ich mir nicht leisten kann weil ich immer sehr schlank gewesen bin.
    Hat sich aber alles wieder normalisiert seitdem ich darauf geachtet habe wo und was ich kaufe.

    • Menschen m├╝ssen essen. Und solange es nicht genug Nahrung ohne Fleisch gibt, k├Ânnen wie es uns nicht leisten es einfach abzuschaffen. Ethik hin, Ethik her. Ist wie mit dem. Strom. Einfach alles abschalten nur weil es dem Klima gut tut funktioniert nicht. Erst denken, dann handeln. Umgekehrt wird es zur Katastrophe.

      • Sicher richtig. Darum geht es mir nicht. Ich lasse jeden essen, was er glaubt essen zu m├╝ssen, oder essen will. Es st├Ârt mich nicht, wenn jemand Fleisch ist. Seine Essensgewohnheiten beibehalten, oder ├Ąndern kann jeder f├╝r sich selbst. Ich greife niemand an, weil er etwas isst, oder nicht isst. Aber wenn leider ├╝ber eine ganze, nicht zu kleine Gruppe Menschen, derart aburteilende und haltlose Aussagen getroffen werden, ist zu diesem Zeitpunkt jedes weitere Wort zu DEM Thema Zeit und Energie, die ich anders nutzen kann und muss.

  4. Deine Interpretation finde ich sehr gut. Sie sollte als Zukunftsvision gelten. Nimm die Vergangenheit und mache eine brauchbare Zukunft daraus. Sollte man auf viele Gebiete ausdehnen. Zu viel in dieser modernen Welt, ist weder durchdacht noch gesund f├╝r die Menschheit.

    • Danke ­čÖé

      Buchtipps dazu:
      Tante Linas Kriegsk├╝che
      Tante Linas Nachkriegsk├╝che
      und Kochb├╝cher mit der “Klosterk├╝che”

      Wir denken heute vielfach nur zu kompliziert und vieles, das wir heute zu kaufen bekommen, wurde f├╝r ganz andere Dinge entwickelt (beispielsweise Margarine, die war urspr├╝nglich nicht zum Essen gedacht) … Stichwort – Napoleon …

      Nein, mal im Ernst – fr├╝her a├čen die Menschen Fleisch, wenn ├╝berhaupt – nur am Sonntag … es gibt so viele geniale und leckere vegetarische Rezepte (Rahmfisolen oder Sauerkrautnudeln beispielsweise) … da braucht es kein Superfood aus ├ťbersee … eigentlich reicht ein Blick in die Vergangenheit …

      Aber so wie du es schreibst, aus dem Blickwinkel hab ich es selbst noch gar nicht betrachtet … danke!

        • Gute Idee, aber wie aufziehen?
          Es gibt ja einen sch├Ânen Spruch: Wer die Vergangenheit vergisst, ist gezwungen, sie zu wiederholen.

          Das Dilemma ist nur, dass in Europa die Vergangenheit sehr ambivalent ist …. und viele damit nichts zu tun haben wollen … darum verschwinden auch so viele Geschichten …

          nimm mal die Kochrezepte des R├Âmischen Reiches … da gab es eine Fischsauce – die Nutzung kam an das heutige Ketchup heran … (auch die Menge) …

          oder die “gef├Ąrbten” Lebensmittel des Mittelalters … Anekdoten gibt es so viele …

          Vielleicht ist das ja mal eine Idee ­čÖé

          • In Zeiten der digitalen M├Âglichkeiten wird es nicht schwer sein so ein Projekt ins Leben zu rufen. Wie es dann aussieht und welche Aspekte darin vorkommen werden, wird dann im Team entschieden. Ich werde dazu einen Aufruf starten. ich bin sicher das sich einige hier finden werden, die mit Begeisterung dabei sein werden. N├Ąchsten Samstag werde ich das Ganze ver├Âffentlichen. Also den Aufruf. Und die Umschreibung des Projektes. Falls dir ein guter Name einf├Ąllt, schreib ihn mir.

          • bin gespannt, wie weit wir damit kommen k├Ânnen ­čÖé

            Ja, stell mal den Aufruf rein. … ich bin dabei ­čÖé
            nur eines m├Âchte ich auch anmerken … “zu viele K├Âche verderben den Brei” … bedenke das bitte auch von Anfang an weg ­čÖé

          • Ich bin am ├╝berlegen wie man das Ganze am besten gestaltet. Wenn mehrere Leute sagen wir 3 oder 4 an einem Projekt arbeiten, brauchen sie auch einen Platz an dem sie arbeiten k├Ânnen. Wenn das jeder auf seinem Blog macht, dann verl├Ąuft sich das im Nichts. Daher habe ich mir ├╝berlegt ob nicht ein Community Forum ein geeigneter Ort w├Ąre. Dieses k├Ânnten wir unter jedem zuk├╝nftigen Beitrag verlinken, den wir in unseren jeweiligen Blog schreiben. So haben wir einen Ort f├╝r diese wichtige Angelegenheit auf den alle zugreifen k├Ânnen und bekannt k├Ânnen wir ihn ├╝ber unsere eigene Blogs machen. So ein Forum ist schnell erstellt. Jeder der Teil nimmt bekommt ein Thema und kann das frei gestalten. Also zb Gesundheit, Essen, Gesellschaft, Sport und Bewegung Leute, 4 Themen in denen alles wichtige abgedeckt ist. Was meinst du?

          • Exakt das meinte ich …
            jeder auf seinem eigenen Platz ist kompliziert, eben, weil es sich verlaufen kann und das erschwert das Endergebnis. Zu viel Kontrolle wiederum erschwert den kreativen Fluss.

            Eines m├Âchte ich aber auch zu bedenken geben. Du kennst meinen Blog, der eher dem Schreiben/B├╝chern und Co gewidmet ist, wodurch ich dort wenig dazu posten k├Ânnte. Ich m├╝├čte also einen ganz eigenen Bereich daf├╝r er├Âffnen, was nicht zwangsl├Ąufig harmoniert. Gehst du nach dem Gesichtspunkt, w├Ąre es kompliziert, weil du nur Blogger nehmen kannst, die dieses Thema am eigenen Blog bereits behandeln.

            Die Themenauswahl ist sinnvoll, aber meist bleibt es nicht bei der “urspr├╝nglichen” Variante.

            Mein Vorschlag dazu w├Ąre zb:
            Gastbeitr├Ąge zu gestalten ….
            Damit w├Ąre eine freiere Auswahl vorhanden.
            Vielleicht eine WhatsApp Gruppe, um dort die Basis-Bereiche zu besprechen.

            Wichtig w├Ąre jedenfalls, es im Blogbereich zu belassen, weil Foren ja auch ein Thema f├╝r sich sind und daf├╝r auch erst mal die geeignete Plattform gefunden werden m├╝├čte.

          • Das mit dem Forum hat mir auch nicht gefallen. Gastbeitr├Ąge? Dazu m├╝sste man Blogger finden, die besagte Thematik auf ihrem Blog haben m├Âchten. Fallen mir ein paar ein. Aber schafft man so ein Publikum oder besser eine gro├č genug Anzahl von Interessenten? Ich schreibe nicht gerne Beitr├Ąge, die dann keinen Interessenten finden. Macht auch wenig Sinn. Die Whatsapp Gruppe als Background finde ich gut. Aber die Ver├Âffenlichungsplattform m├╝ssen wir noch finden. Vielleicht Gastbeitr├Ąge, Facebook und Instagram.

          • mich findest du auf WhatsApp:
            “Skaldkonur Rhiannon”

            vielleicht ist das Ganze jetzt f├╝r den Kommentarbereich ein wenig viel, wenn du magst, schreiben wir dort weiter …

            Hast du Linkedin? Da bin ich auch zu finden.

            Bevor das Ganze startet, geh├Ârt es einfach gut durchdacht. Ich h├Ątte da ein paar Ideen dazu, aber dar├╝ber muss ich selber noch nachdenken.

          • darum mein Vorschlag – erst mal ├╝berlegen … die besten Ideen gehen leicht baden, wenn die Ausf├╝hrung nicht stimmig ist …
            Es hat sehr viel Potential, das w├Ąre schade, es einfach so zu verschenken.

Kommentar verfassen

%d Bloggern gef├Ąllt das: