love

Wir alle wollen lieben nehme ich mal an. Aber sind wir zur Liebe fĂ€hig? Wenn wir das mit Ja beantworten, mĂŒssen wir uns fragen, “Wie lieben wir?” Was meint unser Gehirn zum Thema Liebe? Unsere GefĂŒhle sind uns angeboren. Leben in unserer DNA. Leben in unserem Gehirn. Dort sind es nur chemische und elektrische AblĂ€ufe. Aber auf was genau regiert denn unser Gehirn, damit diese AblĂ€ufe in Gang kommen? Warum verlieben wir uns in das eine Gesicht und Millionen anderer lassen uns kalt? Wie immer hat das mit unserer Kindheit zu tun. Unser ganzes Leben beruht auf unserer Kindheit. Erkennt man die Tragweite dieser Erkenntnis? Unsere Kindheit beeinflusst unser ganzes restliches Leben. Anscheinend gehen wir davon aus, das GefĂŒhle sich weiter entwickeln. Von KindheitsgefĂŒhlen, zu Erwachsenen GefĂŒhle. Unterscheidet das unser Gehirn auch?

Wie soll das aussehen? Gibt es dafĂŒr die PubertĂ€t? LĂ€sst diese unsere GefĂŒhle verĂ€ndern? Wenn ja, wie sieht das aus? Wie funktioniert das? Wie wir lieben beruht eindeutig auf unseren Erfahrungen. Wenn wir unsere erste Liebe treffen, dann haben wir nur unsere Erfahrungen aus der Kindheit. Daher ist diese Liebe so zurĂŒckhaltend, so Ă€ngstlich und suchend. Aber auch so unbekĂŒmmert und frei. Kindlich eben.

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Und in dieser ersten Liebe steckt auch ein Geheimnis. Wenn die erste Liebe zerbricht dann ist diese auch noch Jahrzehnte spĂ€ter in uns prĂ€sent. Zumindest bei dem, der sie nicht zu Ende lieben konnte. Frauen sind davon scheinbar mehr betroffen. Da sie einfach mehr Zugang zur GefĂŒhlswelt haben. Stellt sich doch die Frage, warum schließt man mit der Liebe ab wenn man sie selbst beendet und beenden wir sie nicht selbst, wĂ€hrt sie scheinbar ewig in uns? Sagt doch einiges darĂŒber aus, wie wir lieben. Wie lernen wir lieben? Durch die Verbindung, Baby, Kind, Eltern, Familie. Das ist eine Liebe, die im guten Fall ewig besteht. Warum besteht diese ewig? Weil wir sie nie in Frage stellen. Die ist da, die bleibt da und fertig. Machen wir das mit unseren Partnern/Partnerinnen auch? Nein, in keinster Weise. Allein weil wir keinen Vorlauf hatten der Vertrauen schenken konnte.

Es ist die Umkehrung dessen was wir gelernt haben. Wir mĂŒssen vertrauen ohne diesen Menschen zu kennen. Das machen wir als Baby auch aber das ist kein Vertrauen. Das ist ein Impuls zum Überleben. Ein Instinkt. Der neue Mensch ist uns fremd. Völlig aus der eigenen Art. Das stimmt so nicht wirklich. Unser Gehirn hat ein Bild in uns geschaffen das wir lieben werden. Die Gesichter, die CharakterzĂŒge, dass was wir ablehnen und was wir lieben. Das alles erschafft ein Bild in uns, in das wir uns verlieben werden. Abweichungen davon gibt es, wenn das VerhĂ€ltnis zu den Eltern sehr schlecht oder gar nicht Zustande kam. Dann wird das Umfeld genutzt um Liebe in der Zukunft entstehen zu lassen. Sie wird aber unprĂ€ziser im Bild sein. Unklarer und Unsicherer. Da die Kindheitsbindungen nicht so gefestigt sein kann. Kommen wir zurĂŒck zur PubertĂ€t. Was geschieht mit unserer Liebe? Plötzlich öffnen sich unsere GefĂŒhle fĂŒr Menschen, die nicht zu unserer Familie gehören. War da vorher eine Speere in uns? Scheint zumindest so.

Das Geheimnis der ewigen Liebe, liegt wohl in der Kind/Eltern Bindung. Auch diese löst sich erst einmal in der PubertĂ€t. Sie hört nicht auf aber sie verĂ€ndert sich. Manchmal sehr dramatisch. Nach der PubertĂ€t findet eine neue AnnĂ€herung statt. Nicht auf Augenhöhe. Da das Kind egal wie alt es auch sein mag. immer das Kind in sich trĂ€gt, gegenĂŒber den Eltern. Anders herum ist das nicht anders. NatĂŒrlich nicht mehr in dieser ausgeprĂ€gten Form aber in der Liebe, die man durch das VerhĂ€ltnis Kind/Eltern gelernt und erfahren hat.

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Wenn das Gehirn also fĂ€hig ist diese Bindung zu verĂ€ndern, wozu ist es dann in der Lage, bei Personen die sich verlieben? Personen zu denen man gar keine Verbindung hat. Man stellt diese durch verliebt sein her. Rational betrachtet, ist das völlig irrational. Aufgrund des Elternbildes verlieben wir uns, obwohl wir uns von ihnen entfernt haben. Was ist das fĂŒr eine Voraussetzung fĂŒr echte Liebe? Nicht gerade die Beste wĂŒrde ich da sagen. Logisch gedacht mĂŒssten wir daraus schließen, das wir mit solchen Voraussetzungen nicht fĂŒr die ewige Liebe geschaffen sind. Auch besitzen wir die FĂ€higkeit uns neu zu verlieben. Ist natĂŒrlich schön aber wenn wir zur ewigen Liebe auserkoren wĂ€ren, brĂ€uchten wir diese FĂ€higkeit nicht. Sie stammt wohl aus grauer Vorzeit, als das Weibchen noch auf das MĂ€nnchen angewiesen war. Auch noch so ein Aspekt. Wie viel Neandertaler steckt noch in uns? Wie viel Mann jagt, Frau sammelt. Auch Heute noch ist Mann der JĂ€ger, auch wenn Frauen nicht mehr Beute sind. Ganz eindeutig haben unsere mĂ€nnlichen Gene, da keinen Zeitsprung gemacht.

Wie sieht das aber bei den Frauen aus? Was macht unser Zeitalter mit den Genen der Frau? Wie wir ja wissen passt sich unser Gehirn VerĂ€nderungen an. Was dazu fĂŒhrt das auch unsere DNA Anpassungen vornehmen kann. Werden Frauen in ihrem Verhalten MĂ€nner gegenĂŒber, eine neue Verhaltensweise entwickeln? Erscheint durchaus logisch. Wenn ich mich das ganze Leben gleichwertig oder besser fĂŒhle, muss das Auswirkungen auf unser Verhalten haben und damit auch auf unser Gehirn. Als was werden Frauen dann die MĂ€nner sehen? Was passiert dann mit den MĂ€nnern? Werden sie ihr Verhalten anpassen? Was fĂŒr Auswirkungen wird das auf die Liebe haben? Fragen die noch keiner beantworten kann. Denen man sich aber stellen muss. Liebe ist wie Vertrauen ein stetiger Prozess in uns. Er kann sich jederzeit, komplett in eine völlig neue Richtung entwickeln. Heute noch bist du der Mensch dem ich am meisten vertraue, den ich am meisten liebe und morgen bist du ein Idiot, den ich nicht mehr sehen möchte. Dazwischen ist alles möglich.

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Das dem so ist wissen wir alle, mehr oder weniger. Da wir diese FĂ€higkeiten besitzen und sie auch anwenden, scheint es mir klar auf der Hand zu liegen, das wir nicht dazu gemacht sind, ewig den gleichen Menschen zu lieben. Nicht die gleiche Person oder nur in einer transformierten Version unserer Liebe. Von der leidenschaftlichen Liebe, zu einer Liebe, die man Verwandten gegenĂŒber empfindet. Zu einer völlig A-sexuellen Liebe. Rein platonisch. Voraussetzung dafĂŒr, man geht in Freundschaft, so weit das möglich, auseinander.Unser Gehirn ist also zu mehreren Arten der Liebe fĂ€hig. Welche angesprochen wird, bestimmt unser GefĂŒhl zu diesem Menschen. Welches GefĂŒhl bestimmt unser Gehirn und unsere Kindheit bestimmt ĂŒber unser GefĂŒhl. Das wiederum seinen Ursprung in den Genen hat. Jede neue Erfahrung die wir machen, baut auf unserer Kindheit und damit ist die Kindheit immer erste Instanz zum Abgleich. Auch die Abtrennung in der PubertĂ€t grĂŒndet auf der Kindheit. Egal welche Entwicklung daraus auch folgen mag. In der Kindheit schafft unser Gehirn unsere Welt. Fast ohne unser Zutun. Völlig eigenstĂ€ndig und das finde ich etwas beĂ€ngstigend wenn ich sehe, wir wir auch heute noch Kinder erziehen.

Ich habe mich viel mit dem Thema Liebe beschĂ€ftigt und bin zu der Auffassung gekommen, das wir Menschen mit der Liebe nicht umgehen können. Wir verstehen ihren Sinn nicht wirklich. Wir benutzen sie fĂŒr unsere Zwecke, fĂŒr unser Leben. Halten sie fĂŒr einen Teil unseres Lebens. Aber sie ist kein Teil unseres Lebens, sie ist ein Teil der Natur und somit Teil von uns selbst. Wer den Unterschied nicht erkennt, der wird Liebe immer gebrauchen. Immer an ihr scheitern und stets auf der Suche nach ihr sein. Selbst wenn er sie direkt vor sich stehen hat.

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21 thoughts on “love

  1. Mag alles stimmen. Bin gerade zu sehr von Liebe beseelt, um das auseinanderzupfriemeln.
    Ich weiß nur Liebe ist eine reale Kraft. Zwischen meinen Kindern und mir und zwischen meinem Mann und mir. Und auch zwischen meinen Eltern und mir.
    Hatten gestern Feier vom Geburtstag meines Papas und es war sooo schön zu sehen, wie glĂŒcklich meine Eltern noch miteinander sind und sich mit mir freuen, dass ich doch noch die Liebe gefunden habe.

  2. PS:
    Wir alle wollen lieben, ja. Sind wir dazu fÀhig? Ja! Jeder auf seine Weise.
    Es mag Phasen geben, wo es uns nicht möglich ist. Weil wir zu fest mit uns selbst beschĂ€ftigt sind, traumatisiert sind oder… Dann hat es auch seine Richtigkeit. Dann muss zuerst Zeit vergehen, etwas anderes erledigt werden, bevor sich unser Herz wieder öffnen kann fĂŒr die Liebe. Was ja nicht heißt, dass wir grundsĂ€tzlich nicht mehr fĂ€hig wĂ€ren zu lieben.

    • Ja da bin ich völlig anderer Meinung. Ich denke das Menschen ihr Potential zur Liebe nicht wirklich verstehen. Das ist noch alles viel zu sehr vom Kopf gesteuert. Zu viel sich selbst in den Vordergrund stellen und viel zu sehr auf Familie fixiert. Liebe hat viel mehr zu bieten als diese Bild das wir von ihr leben.

  3. Du glaubst was du glaubst, das sei dir unbenommen.
    Wenn du damit meine Sicht zerschlĂ€gst, nun denn… ErĂŒbrigt sich eine Diskussion da drĂŒber.

    • Ich habe nur meine Sicht aufgeschrieben und die steht mit Sicherheit neben und nicht ĂŒber deiner Sicht. Genau zu einer Diskussion gedacht. Das mĂŒsstest du aber langsam ĂŒber mich wissen.

  4. Hm, wenn du glaubst: “Das Gehirn schafft unsere Welt wĂ€hrend der Kindheit so gut wie alleine.” – dazu hattest du einen Beitrag…
    Auf mich wirkt es so, wenn ich das glauben mĂŒsste, mĂŒsste ich mich (und andere) als prĂ€destiniert (vorbestimmt, aufgrund GehirnprĂ€gung) zu bestimmten Verhaltensweisen
    betrachten. Das kann ich nicht. NatĂŒrlich ist keiner frei von PrĂ€gung. Aber es gibt auch vieles, das man bewusst anders machen kann, eben wenn einem bewusst ist, wie man diesbezĂŒglich geprĂ€gt wurde, es aber nicht wiederholen möchte.

    • Marion da könntest du dir mal ein paar Dinge im Internet ansehen, bezĂŒglich der Hirnforschung. Unser Unterbewusstsein ist fĂŒr so gut wie alles, was wir tun und denken FederfĂŒhrend. Knapp 2 % bis 3 % sind da nur der Ich Anteil. Und wer soll den unser Bild von der Welt erstellen? Bis wir fĂ€hig sind alleine Entscheidungen zu treffen, Situationen zu analysieren und zu reflektieren, Dinge zu hinterfragen ist unsere Welt schon lange vom Gehirn geschaffen. Es muss unsere Welt alleine schaffen, da wir als Ich nicht dazu in der Lage sind. Fast 100 % deiner Verhaltensweisen sind im Unterbewusstsein abgelegt. Und ja deine Verhaltensweisen sind durch die Kindheit alle vorprogrammiert. Alle. Du kannst zwar manche verĂ€ndern aber vorprogrammiert sind sie alle. Ob du eifersĂŒchtig bist, geizig, zuvorkommend, abenteuerlustig usw. Alles in den Genen und in der Kindheit festgelegt. Diese Vorprogrammierungen zu Ă€ndern ist sehr schwierig aber es geht. Aber wer macht das schon. Ich weiß ist schwer zu glauben aber es ist so. Und das sage nicht ich, das sagen Leute, die ihr ganzes Leben damit verbringen, das Gehirn zu erforschen.

  5. WĂŒrde das nicht bedeuten, dass man sich immer in den gleichen Typ Mensch verliebt?
    Mein Ex-Mann – da hatte sich die Liebe (aus meiner Sicht) total totgelaufen.
    Mein verstorbener Mann (die Liebe meines Lebens, habe ich immer gewusst) – die Liebe hat bis zum Tod gehalten.
    Der Mann den ich jetzt liebe.
    Drei vollig verschiede MĂ€nner. Vom Aussehen bis zum Charakter.
    GrĂŒbel, grĂŒbel….

    • Ich bin mir sicher das alle drei etwas gemeinsam haben. Und genau das wird dich auch angezogen haben. Zumeist liegt es im Wesen und gar nicht so im Aussehen. Wobei es da die Haarfarbe und Frisur sein kann. Die Augen oder Ohren. Es kann sogar die Körperhaltung oder der Beruf sein. Etwas das du besonders liebst oder schĂ€tzt im Leben. Es muss ja nicht bei allen drei MĂ€nner der gleiche Punkt gewesen sein. Aber Vergleiche die 3 mal mit deiner Kindheit. Es kann auch sein das du deine Oma oder den Opa besonders geliebt hast. Oder den Bruder der Mutter oder des Vaters. Du musst dort schauen wo deine Kinderliebe besonders groß war.

  6. Hallo Robert,
    ich hab mich mal zu einem anderen Thema, ĂŒber das wir gesprochen hatten, mit Zeitaufwand im Internet schlau gemacht, bin aber nicht zu den gleichen Ergebnissen wie du gekommen.
    Ich hab ein Problem damit, wenn es um sowas wie “unumstĂ¶ĂŸliche oder fĂŒr alle gĂŒltige Wahrheit” geht.
    Du gehst davon aus, wenn ich mich zum Thema Hirnforschung im Internet informiere, kĂ€me ich zum gleichen Ergebnis wie du, als wĂŒrde es diesbezĂŒglich nur eine mögliche und korrekte Sicht geben. Ich glaube erst gar nicht, dass dem so ist.
    Weil fĂŒr mich Forschung / Wissenschaft kein ausreichend geeignetes Instrument ist, um “Wahrheiten” dingfest zu machen.
    Was du Ă€ußerst sagst du auf eine Art, als kann das nur so sein und nicht anders, weil gĂ€ngige Meinung der aktuellsten Forschung oder so. Und das stimmt dann fĂŒr dich. FĂŒr mich ist das nicht so. Ich gehe wahrscheinlich auch von Anfang an von anderen Voraussetzungen aus.

    Du sagst: “Bis wir fĂ€hig sind alleine Entscheidungen zu treffen, Situationen zu analysieren und zu reflektieren, Dinge zu hinterfragen ist unsere Welt schon lange vom Gehirn geschaffen. Es muss unsere Welt alleine schaffen, da wir als Ich nicht dazu in der Lage sind.” Das ist fĂŒr mich eine sehr eingeschrĂ€nkte Sichtweise.
    Wenn ich davon ausgehe, dass ich als Seele / Bewusstseinsanteil eines grĂ¶ĂŸeren Bewusstseins / einer ĂŒbergeordneten Seele in das Leben als Marion gekommen bin und dass es möglich ist, die innere Verbindung zu meiner Herkunft zu halten bzw. immer mal wieder Infos von dort herĂŒber zu bekommen und so auch immer wieder upgedatet werden kann, wenn es drum geht ob ich noch das ansteuere, weswegen ich gekommen bin, dann steuert mein Gehirn zwar als Hardware das was ich hier im Materiellen so mache, die Software aber, die kommt auch aus einem Bereich jenseits des Sichtbaren.

    “Und ja deine Verhaltensweisen sind durch die Kindheit alle vorprogrammiert. Alle.” Sagst du. Ich habe erfahren, dass manche Verhaltensweisen aus frĂŒherer Zeit kommen, an die ich mich zunĂ€chst nicht erinnerte. Als ich den Ursprung ausfindig machen konnte, begann ich zu verstehen.

    “Ob du eifersĂŒchtig bist, geizig, zuvorkommend, abenteuerlustig usw. Alles in den Genen und in der Kindheit festgelegt. Diese Vorprogrammierungen zu Ă€ndern ist sehr schwierig aber es geht.”
    Ich glaube auch, dass es geht und es ist nicht das, was die Masse macht.
    Wenn ich auf mein bisheriges Leben zurĂŒck blicke, kann ich zustimmen, dass es nicht einfach war, aber wenn ich dieses VerĂ€ndern nicht gemacht hĂ€tte, dann wĂ€re ich eine andere.

    “Ich weiß ist schwer zu glauben aber es ist so.” FĂŒr mich gar nicht schwer zu glauben. Nur vermute ich, dass unsere Wege dazu sich unterscheiden. Meiner funktioniert(e) fĂŒr mich. Wenn deiner fĂŒr dich funktioniert, ist das prima!

    “… das sagen Leute, die ihr ganzes Leben damit verbringen, das Gehirn zu erforschen.” Ich traue solchen Forschern nicht und ich wĂŒrde nie das, was ich glaube, auf solche Forschungen stĂŒtzen. Nicht weil Forschungen Quatsch wĂ€ren. Sondern weil Forschungen etwas gegebenes ansehen, betrachten, auseinander nehmen usw. und daraus versuchen SchlĂŒsse zu ziehen. Aber das Geheimnis des Lebens lĂ€sst sich so nicht entschlĂŒsseln, das glaube ich einfach nicht.

    • Da wir von zwei Grund verschiedenen Sichten ausgehen, werden wir da keine Einigung finden. Der Glaube hat noch nie der Wissenschaft getraut und umgekehrt. Sie lassen sich auch nicht vereinen. Und wenn ich von etwas schreibe, dann aus meiner Sicht. Das ist nicht dazu gedacht das jeder diese Sicht annehmen soll. Es ist nur unmissverstĂ€ndlich meine Sicht und Meinung. Und das Leben mag Geheimnisse haben aber sie werden alle mal entrĂ€tselt, da sie einfach nur fehlendes Wissen sind. Und somit keine Geheimnisse. Menschen nennen sie nur so. Um das Leben spannender zu machen. Um damit Geld zu verdienen. Um KindheitstrĂ€ume zu erfĂŒllen. Es gibt fĂŒr alles eine ErklĂ€rung,, man braucht sie nur zu finden. HĂ€tte ich einem Menschen vor 1000 Jahren von meinem Leben jetzt erzĂ€hlt und ihm eine Rakete gezeigt die durch das Universum fliegt, dann gĂ€be es heute noch Aufzeichnungen von mir.Als Gottheit. Suche mal in 1000 Jahren nach Aufzeichnungen von mir. Du wirst keine finden. Es ist alles eine Frage des Wissens. Und nicht der Mythen und Geheimnisse. So meine Sicht.

  7. Die Gewichtung von Logik und Kopfwissen bringt die Menschheit in dieser Zeit doch auch dahin, wo sie ist, am Rande des Abgrunds. WĂŒrde jeder in sein/ihr eigenes Inneres horchen und dort nach Antworten suchen, wĂŒrden sie Weisheit finden. WĂŒrden sie nach dieser handeln, sĂ€he die Welt anders aus.
    Wenn du Schamanische Reisen machst, dann kommst du auf diesem Weg in Kontakt mit deiner ganz persönlichen Wahrheit, einer die dem Tages-/Verstandesbewusstsein in der Regel nicht zugÀnglich ist.
    Aus meiner Wahrnehmung handelt es sich dabei um Inneres Wissen, das ganz wichtig ist zur ErgĂ€nzung unserer mit von Geburt an gefĂŒtterten Gehirnmaschine und den darin abgelegten Daten.

    • Es geht dabei um Klarheit. Um Bewusstsein. Um meine ZustĂ€nde in mir zu beleuchten. Auf Fragen antworten zu finden. Ich glaube nicht das in jedem Weisheit steckt. In vielen Köpfen dreht es sich nur um Geld und was man damit machen kann. Die können ewig in sich hinein sehen und finden nichts. Das Problem unserer Zeit und auch der Zeiten davor, ist schlicht und ergreifend, das wir GefĂŒhle besitzen aber es ablehnen damit zu leben. WĂŒrde jeder in dieser Menschlichkeit leben, die wir uns so gerne andichten, dann sehe das Leben der Menschen völlig anders aus. Aber wir leben so eine verkrĂŒppelte Form davon. Bringe die Menschen zum fĂŒhlen wenn du VerĂ€nderung willst.

  8. Sind wir, und ist unser ganzes Leben nicht Teil der Natur? Wo soll denn die Grenze sein? Sind wir nicht Teil der Natur genau so wie eine Welle Teil des Meeres ist? Bin ratlos. Wer erklÀrt mir das mal?

    • Um Teil der Natur zu sein, muss man mit der Natur leben. Nicht versuchen selbst die Natur zu sein. Oder gar die Natur zu designen. Mit der Natur leben und nicht sie vernichten, umgestalten und benutzen als gĂ€be es eine Zweite, falls man es sich mit der Ersten verhunzt. So sehe ich das zumindest.

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