stairway to my dreams

TrÀume sind der Raum zwischen den Worten.

BMC

Ich stehe am offenen Fenster und starre in die Nacht. Regen fĂ€llt ins hohe Gras. In der Ferne höre ich Donner grollen. Der Nachthimmel erhellt sich kurz. Ich sehe BĂ€ume im Nachtschatten der Dunkelheit. Friedvoll, gar friedlich liegt das Leben vor mir. In mir wĂ€chst Melancholie, Sehnsucht nach ihr? Blitze zucken den Takt zum Regen der leise auf das Dach der Erinnerungen fĂ€llt. Einzelne Tropfen, sanften Worten gleich, kann ich kaum vernehmlich hören. Klingen wie Notenrauschen eines nĂ€chtlich durchnĂ€ssten Orchester. Ich strecke meinen Arm zum Fenster weit hinaus. Sogleich Regen benetzt meine Haut. Es fĂŒhlt sich lebendig, so erfrischend lebhaft an. Der Donner, der den Blitzen folgt wird krachend lauter. Ich fĂŒhle mich dadurch freudig erregt. Unruhe macht sich in mir breit. Vom Herzen her durch meinen Körper. Mein Arm, der immer noch vom Regen berĂŒhrt, ist schon gĂ€nzlich StĂŒck Natur. Kalt und doch geborgen. Ein Teil der Nacht und doch der meine.

Windböen fegen heran und zerren in meinem Haar. Blasen mir kĂŒhlen, erfrischenden Wind ins Gesicht. Mein nasser Arm wird vom Wind wild gebeugt. Der Regen immer heftiger. Ich nehme den Arm aus dem Wind. Ins Zimmer. Regentropfen von wilden Böen gepackt, treffen mein Gesicht. Stecknadeln gleich nur ohne Schmerz. Ich beobachte die BĂ€ume vom Wind geschĂŒttelt. Hohe GrĂ€ser wogen hin und her. Hin und her.

Nachthimmel rabenschwarz von den Blitzen gespalten, vom Donner unberĂŒhrt scheint mir zuzurufen, “Wo bist du?” Warum finde ich dich nicht? Warum findest du mich nicht? Solche NĂ€chte möchte man teilen. Sie nicht einfach mit dem kalten Nichts verschwenden. Warum achtet man Dinge, wenn man sie nicht besitzt? Achtet man das Leben zu Zweit wenn man alleine? Man wohl vergisst wenn man zu lange zu Zweit. Alleine heißt Erinnerung. Erinnerung in stĂŒrmischen NĂ€chten. Erinnerung an dich, obwohl ich dich noch gar nicht kenne. Nur meine TrĂ€ume, meine SehnsĂŒchte rufen nach dir. Noch aber habe ich dich nicht berĂŒhrt. Ich weiß wer du sein wirst, sein musst, wenn ich dich erkennen will. Aber bin dann ich der den du begehren möchtest? Wieder trommelt der Regen meine Nacht. Blitz macht den Beleuchter und Donner den ErzĂ€hler. Bis alles verschwindet langsam in der Ferne. In der Dunkelheit meiner Nacht. Das Wetterleuchten der Blitze ist schon fast nicht mehr zu sehen. Der Regen nur noch ein sanfter Nachtschatten in dem sich mein Traum, mein Wusch nach dir, aufzulösen beginnt. TrĂ€ume wie WĂŒnsche sind versteckt in uns und in jeder stĂŒrmischen Nacht. Mit ihren Kapriolen befördert sie Diese in die Schatten der Dunkelheit. Dort kann sie keiner sehen. Man kann sie nur fĂŒhlen. Nicht fest halten den sie gehören der Nacht. Morgen in der FrĂŒh werden sie kaum noch Erinnerung sein. Denn TrĂ€ume leben in der Nacht Schatten. Dort haben sie ihren Platz und warten auf uns.

BMC Schau dich auf meinem Blog um. Du wirst bestimmt ein paar Dinge finden, die dich interessieren werden. Mein Blog ist das Gegenteil von Statik. Er verĂ€ndert sich laufend und du kannst daran teilhaben wenn du ihn besuchst. Viel Spaß dabei.

photo cottonbro, pexels

2 thoughts on “stairway to my dreams

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