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Herausforderung Leben

Blicke ich auf mein Leben, dann sehe ich mein Leben. Spricht es zu mir? Es schweigt. Ich bin diesem Leben egal. Denn es ist nur das Leben. Es bewertet nicht. Nicht mich oder sonst etwas darin. Es ist einfach nur das Leben in dem ich mein Leben lebe. Darin spielen, spielten und werden spielen Menschen ihre Rollen. Klingt der Satz etwas schr├Ąg? Ja mit Sicherheit. Aber er hebt sich durch sein schr├Ąg sein von den anderen S├Ątzen ab. So ist es auch in meinem Leben. Alles das sich abhebt hatte einen positiven oder negativen Effekt in meinem Leben. Dabei beurteilte ich ob Positiv, ob Negativ. Dem Leben selbst war es v├Âllig egal. Es f├╝hlt nicht mit mir. Es lacht nicht mit mir. Es weint auch nicht mit mir. Das mache ich und die Leute darin. Die Menschen reden gerne von Magie und Weihnachtsmann aber nichts davon ist wahr. Es sind Geschichten von Menschen f├╝r Menschen. Es gibt keinen Magier der Brot in Gold verwandeln kann. Es gibt keinen Weihnachtsmann, der den Kindern Geschenke bringt. Nichts davon ist wahr. Aber unser Gehirn spielt mit solchen Ideen. Wir w├Ąren noch einsamer als wir es schon sind auf diesem einzigen Steinhaufen im ganzen Universum auf dem Leben existiert ohne diese Phantasien. Wir brauchen Etwas das unser Gef├╝hl zu Emotionen inspiriert. Denn unsere Gef├╝hle sind das Einzige das Leben spannend macht.

Gef├╝hle brauchen Nahrung. Die finden sie im Leben.Wir Menschen geben dem Leben durch unser Leben Emotionen. Das Leben selbst braucht diese nicht. Ein Vulkanausbruch und wir schreien. Das Leben l├Ą├čt einfach neues Leben wachsen und das h├Ątte es auch ohne Vulkanausbruch getan. Es ist st├Ąndig da ohne das es sich selbst jemals hinterfragen w├╝rde. Das machen nur wir Menschen und das st├Ąndig. Wir geben dem Leben auch gerne die Schuld an unserem Leben. Also k├Ânnte es etwas f├╝r unser Tun. Dabei ist Leben nur unser Spielraum in dem wir unser Leben gestalten. Finden wir das gut? Stellen wir uns solche Fragen ├╝berhaupt? Nicht zwingend. Es ist schwer wirklich zu verinnerlichen, dass wir allein f├╝r unser Leben im Leben verantwortlich sind. Es ist eine derma├čen tiefgreifende Erkenntnis, dass wir uns gerne dagegen wehren. Es nicht annehmen wollen. Aber verweigern wir uns dieser Tatsache sind wir vom Au├čen abh├Ąngig. Von der Hilfe und der Meinung anderer abh├Ąngig. Das kann nicht gut gehen. Unser Unterbewusstsein wird dagegen rebellieren. Was zu psychischen St├Ârungen f├╝hren wird. Durch diese Abh├Ąngigkeiten hat unser inneres Kind das sagen in uns. Als Erwachsener eine Kinderstimme die, das Sagen hat? Das f├╝hrt zu st├Ąndigen ├ťberforderungen. W├╝rde ein vern├╝nftiger Menschen die F├╝hrung ├╝ber den Haushalt einem sechsj├Ąhrigen Kind ├╝berlassen? Nein nat├╝rlich nicht. Das Kind w├Ąre v├Âllig ├╝berfordert. Das w├╝rde in einer Katastrophe enden. Aber genau das machen wir wenn wir nicht selbst die Verantwortung f├╝r unser Leben ├╝bernehmen.Wir geben dem Kind in uns unsere Stimme. Lehnen Verantwortung ab und verlassen uns auf Andere. Das funktioniert besonders gut in Beziehungen. Macht das Gegen├╝ber auch nur einen Hauch von einem starken Eindruck, ├╝bergeben wir ihm ganz schnell die F├╝hrung. Das dies in einem Desaster enden muss k├Ânnen wir uns alle vorstellen. ├ändern wir aber dadurch unser Verhalten? Wir m├╝ssen stark sein und dem Kind die F├╝hrung nehmen. Es wird sich wehren da es sich sonst nicht mehr gesehen f├╝hlt. Es m├Âchte sie bemerkbar machen und mit der F├╝hrung die wir ihm zugestehen, besitzt es die Macht uns Kind sein zu lassen.

Daher brachen wir alle Liebe und n├Âtige Strenge um dem Kind seinen Platz und dem Erwachsenen seine Rolle zukommen zu lassen. Manche behaupten man muss dazu mit seinem inneren Kind sprechen. Es beruhigen und aus seiner Ecke ins Licht holen. Wohl eine Umschreibung daf├╝r, dass wir uns unsere Fehler vergeben m├╝ssen. Unser Aussehen akzeptieren wie es ist. Das wir mit Liebe in den Spiegel sehen und unsere Taten als unsere Taten akzeptieren m├╝ssen. Unsere Vergangenheit nicht als Minenfeld sehen. Jede Handlung hatte einen Grund und diesen m├╝ssen wir hinnehmen.Wir k├Ânnen die Vergangenheit nicht ├Ąndern aber uns selbst. Das ist weniger schwierig als wir denken. Machen wir das nicht werden wir am Ende unseres Lebens das Gef├╝hl besitzen, niemals wirklich gelebt zu haben. Das erzeugt Angst vor dem Tod. Ein Mensch der sich selbst gelebt hat wird mit dem Leben abschlie├čen k├Ânnen. In Frieden mit sich und der Welt gehen k├Ânnen. Egal ob da noch etwas kommt oder nicht. Bist du gelebt worden hast du am Schluss nichts. Nichts auf das du zur├╝ck blicken k├Ânntest und von dem du sagen kannst, das war mein Leben. Mein Leben.

Header imgae by S. Hermann & F. Richter auf Pixabay 

2 thoughts on “Herausforderung Leben

  1. F├╝r mich hat das auch etwas mit sich selbst vergeben k├Ânnen zu tun.

    Nun ist es aber so, dass man sich selber leichter selbst vergibt, als dies das Umfeld tut, oder?!

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