Niemals möchte ich traurig sein

Wenn du meine Tränen ignorierst, wirst du zu einer meinen Tränen.

Wicca Secret

Finstere Zeiten sind es. Zeiten in denen alles unsicher. Zeiten in denen die Ängste das Sagen haben. Dämonen gleich schleichen sie durch unsere Körper. Immer dieses Wispern im Hintergrund. Aufstehen, aufwachen soll man. Hinaus ins Leben gehen und die Sonne genießen. Man sitze aber in der Finsternis seiner Seele fest. Hören eure Worte, vermögen aber den Sinn darin nicht mehr zu sehen. Steh auf, gehe raus. Das Leben wartet dort auf euch. Wir sterben aber und wollen nicht in die Sonne sehen. Das mögen unsere Dämonen nicht. Hier in uns herrscht die Finsternis über alles. Ihr könnt diese Dunkelheit in unseren Augen sehen. Diese aber schreckt euch ab, deshalb wollt ihr uns in eure Sonne schicken. Seit aber zu feige uns in die Finsternis zu folgen. Wir wünschen uns den Tod, wenn wir unsere Dämonen richtig verstehen. Sie zerren an uns. Spüren unsere Schwäche und benutzen sie für ihre Ziele. Wir haben aufgehört uns dagegen zu wehren. Haben kaum noch Kraft eigenständig zu denken. Finsternis ist alles was wir noch sehen und verstehen können. Tod sind wir schon lange aber doch noch am Leben. Ängste wohin wir auch spüren. Ängste was immer wir auch unternehmen. Sie stoßen uns in unsere Betten. Den letzten Zufluchtsort den wir noch besitzen.

Es ist unser Totenbett. Das spüre wir genau und können es doch nicht verändern. Es klammert sich an uns fest und ruft stetig. “Bleibt hier, dort draußen lauert der Tod”. Aber wir wissen das er direkt neben uns, hier in unseren Betten auf uns wartet. Er lauert mit seinen Dämonen und wir betrachten dieses Gefühl kalt wie Stein und doch wärmend in dem einen oder anderen Moment. Wir betrachten es schon lange und es scheint mit uns zu sprechen. Es hat ja offensichtlich nur eine Botschaft. Das ist gut, das kann man noch bedenken. Wann immer wir es betrachten, weicht der Tod von unserer Seite und die Dämonen heulen laut, doch ohne Wirkung. Daher werden wir es im Auge behalten. Er scheint der Behüter unserer Seelen zu sein. Der Seele, die unsere Dämonen als Triumphwagen, an den Teufel schicken wollen. Dieses eine Gefühl, das uns irgendwie alles bedeutet. Auch wenn wir das zur Zeit nicht zu begreifen vermögen. Aber Verstehen kommt nicht immer von Verstand.

Also gebt uns niemals auf, denn auch Dämonen sind nicht Allmächtig.

Header image by Oberholster Venita auf Pixabay 

5 thoughts on “Niemals möchte ich traurig sein

  1. Es gab immer Zeiten, wo Menschen glaubten, es sei das Ende.
    War es auch, aber immer folgte ein neuer Anfang – meistens gut und mit Elan.
    Es wird auch hier so werden. Manchmal braucht es dunkle Zeiten um das Licht zu begreifen.

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