Vom Dichter und Denker zum Arbeiter

Die verarschen uns aber das mĂŒssen die, sonst ist es keine Werbung.

Zitat eines 11 jÀhrigen Kind

Wir sind die Sklaven der Arbeit. Sklaven der Zeit. Sklaven des Konsum. Sklaven der Werbung. Das muss man sich echt mal auf der Zunge zergehen lassen, wie ein StĂŒck Schokolade gefĂŒllt mit Stacheldraht. Unser Zeit als Mensch auf der Erde ist begrenzt. Wissen wir scheinbar nicht mehr. Arbeiten bis das der Tod euch scheidet hinweg von dieser Welt. Ist das sonderlich Intelligent? Nein ist es nicht. Aber das sehen wir nicht so. AnstĂ€ndige Menschen gehen Arbeiten. Das bringt man uns bei. Intelligente Menschen machen was ihnen ihr Herz, ihre Leidenschaft, die Liebe sagt. Aber davon gibt es nur noch wenige. Warum sind alle wirklich berĂŒhmte Maler, Dichter tot?

LebenskĂŒnstler hat man die mal genannt. Heute erkennt man einen LebenskĂŒnstler daran das er fĂŒr Geld Portraits malt. In einer Innenstadt irgendwo auf diesem Planeten. Wir haben uns fĂŒr Blöd verkaufen lassen. 10 Menschen besitzen den halben Planeten und wir gehen fĂŒr sie Arbeiten. Arbeiten bis wir 70 Jahre oder demnĂ€chst bis wir 80 Jahre alt sind. WertschĂ€tzung gibt es fĂŒr unsere Dienste auch nicht mehr. Ganz im Gegenteil. Je Ă€lter um so schneller bist du Arbeitslos. Damit man dich dann vielleicht wieder neu anstellen kann fĂŒr die HĂ€lfte des vorherigen Verdienstes. Dann machen die noch Werbung fĂŒr diesen Internet Verkaufs riesen der darin behauptet, Arbeit ist halt Arbeit aber die Arbeitsbedingungen sind gut. Leute die Möglicherweise nie einen Tag dort gearbeitet haben oder dafĂŒr bezahlt werden das zu sagen, sollen uns was damit sagen? Ich frage mich, warum muss man so eine Werbung schalten? Muss doch einen Grund haben. Ich kenne keinen der sonst so eine Werbung braucht.

Geh Arbeiten, geh Arbeiten, geh Arbeiten und jammer nicht. Wir die Arbeitgeber geben euch schließlich Jobs damit ihr euch und eure Familien ernĂ€hren könnt. Seit Dankbar. Das ist die grĂ¶ĂŸte Verarsche ĂŒberhaupt. Wenn sie uns Jobs geben damit wir unsere Familien ernĂ€hren können, warum fahren sie dann Ferrari und wir VW? Warum leben sie in Villen und wir in ReihenhĂ€usern? Warum sind ihre Konten ĂŒbervoll und wir brauchen Kredite? Weil sie uns keine Arbeit geben damit wir unsere Familien ernĂ€hren. Sie geben uns Arbeit weil sie sonst die Arbeit selbst machen mĂŒssten. Weil sie ohne Arbeiter nicht reich werden könnten. Was machen die Herrschaften wenn Niemand mehr fĂŒr sie arbeitet? Nur weil sie die Firma gegrĂŒndet haben, von Ressourcen die uns allen gehören, leiten sie die Berechtigung ab, das sie mehr Geld haben dĂŒrfen als Diejenigen die fĂŒr sie arbeiten. Das ist ein Witz. Was machen die wenn einfach keiner mehr Arbeiten geht? Schon verĂ€ndert sich die Welt von einem Moment auf den anderen.

Wir sind die Masse und lassen uns von ein paar wenigen zu Sklaven machen. Mehr sind wir nicht. Braucht jetzt auch keiner mit dem Kopf zu schĂŒtteln. Wir alle wissen das ich Recht habe. Ob Arbeitgeber, ob Arbeitnehmer. Die Regierung erzĂ€hlt uns das wir lĂ€nger Arbeiten mĂŒssen weil die Rente sonst nicht fĂŒr alle reicht. Schmeißen aber unser sauer verdientes Geld einfach zum Fenster derer rein, die eh schon alles mehr als im Überfluss haben. Nach BrĂŒssel, zur Nato, ins Ausland. Firmen bezahlen mehr an AktionĂ€re als an Arbeiter. Banken, Versicherungen, Krankenkassen, die Regierung ĂŒberall wird man zur Kasse gebeten. Die zum grĂ¶ĂŸten Teil geringen GehĂ€lter reichen zu nichts. Man musste sogar einen Mindestlohn einfĂŒhren, weil die Arbeitgeber freiwillig diesen erbĂ€rmlichen Lohn nicht bezahlen wollten. Dann noch so ein Gag. Man könnte ja eines Tages auch zu den Reichen gehören. Das erzĂ€hlen sie uns gerne. Musst es nur richtig machen. Du willst das System verĂ€ndern dann nutze seine grĂ¶ĂŸten SchwĂ€chen. Das heißt, die Masse macht nichts mehr was erwartet wird. Kein Konsum rausch mehr. Keiner geht mehr zur Arbeit. Keiner bezahlt mehr seine Rechnungen. Keiner sieht mehr Fernsehen. Keiner zahlt mehr GEZ. Alles verweigern. Solange bis die VerĂ€nderung Eintritt. Zu radikal?

Es wĂ€re so einfach die Welt zu einer Gerechteren zu machen aber will das ĂŒberhaupt Jemand? Jeder lebt egoistisch sein kleines Leben. Mag es noch so bescheiden sein, besser als VerĂ€nderung ist es alle mal. Lieber tausend Ratgeber lesen. Lieber Selbsthilfegruppen und Psychiater. Lieber verarmen und am Ende des Monats nichts mehr zum futtern haben. Lieber Die Tafel in Anspruch nehmen und sich vom Sozialamt erniedrigen lassen. Alles besser als VerĂ€nderung. Alles besser als den Mut aufzubringen sich zu wehren. Manch einer denkt jetzt der hat schon Recht und manch einer denkt was fĂŒr ein Idiot. Beide haben gemein das sie niemals etwas verĂ€ndern werden. Niemand wird etwas verĂ€ndern. Weil keiner bereit ist die Bequemlichkeit aufzugeben. Auch das Wissen, das wenn man Die weiter machen lĂ€ĂŸt sie immer GrĂ¶ĂŸenwahnsinniger werden, wird niemanden hinter dem Ofen hervor locken. Erst wenn wir wie im alten Rom leben, dann wird uns gewahr, das wir etwas hĂ€tten Ă€ndern sollen als es noch Zeit dafĂŒr war.

Es geht nicht darum Arbeit abzuschaffen. Das mĂŒssen wir nun mal um am Leben zu bleiben. Aber das Wie, das WofĂŒr und das Warum ist nicht richtig. Diese Ausbeutung und die Bereicherung Einzelner auf Kosten aller ist nicht zu tolerieren. Die Kinderarbeit, das Erpressen zu Hungerlöhnen arbeiten zu mĂŒssen. Die Ressourcen dieser Welt fĂŒr den Profit einiger Weniger zu verschwenden. Manipulationen, LĂŒgen, falsche Versprechen um verkaufen zu können mĂŒssen aufhören. Wir kaufen Dinge aus Materialien die unseren Planeten beim Abbau verwĂŒsten und verschmutzen. Ihn unbrauchbar fĂŒr uns Menschen machen. Jede angebliche Maßnahme dagegen dient nur dem Geld generieren und nicht der Umwelt. Niemand beachtet mehr die Zukunft derer die kĂŒnftig auf der Erde leben werden. Niemand der etwas zu bestimmen hat um genau zu sein. Krieg spielen ist da viel wichtiger. Die Dominanz ĂŒber die Bevölkerung haben. Über die Welt. Wie die kleinen unwissenden Kinder spielen sie mit allem Leben. Nehmen sich das Recht heraus ĂŒber unser aller Leben zu entscheiden. Wie wird das wohl enden?

header image by Quangpraha auf Pixabay

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