Bluemooncaffee

New wisdom
The other side of the coin

Die, die wirklich Hilfe brauchen und leiden, die lauten Töne meiden.

Kühn-Görg, Monika

Die Nacht ist so schwarz, finster. Ich sitze wieder alleine zuhause. Kein Anruf, keine mail, kein Mensch. Ich komme alleine da nicht mehr raus.Keine Sonne nicht einmal ein Licht erhellt mein Leben. Niemand da zum nehmen, zum geben. Die Sonne ist verschwunden allein durch meine ganzen Wunden.Wer ist da, wer ist da, wer holt mich raus? Finsternis wohin ich auch sehe. Finsternis so tief, so kalt, so einsam.Wer sieht meine Not, wer fühlt meine Einsamkeit? Sie redet mit mir meine Einsamkeit. Jeden Tag richtet sie ihre Worte an mich. Jeden Tag intensiver, jeden Tag unfreundliche. Ich höre die Worte und hasse sie. Sie sind meine Finsternis ohne Chance auf Licht. Sie sind meine Qual ohne Erlösung. Wo war ich gestern, wo bin ich heute? Ich weis es nicht und du schweigst in meine Stille. Hörst nicht meine Einsamkeit. Du bist gegangen aus der Sonne, um meine Welt in die Schatten zu tauchen. Schatten die ich mit dir nicht kannte.

Die Nacht ist so schwarz, der Tag so finster und die Hoffnung so klein. Ich fühle mich kraftlos ohne dich. Jeden Tag mehr und mehr. Du bist gegangen und hinterlässt so viele Fragen. Fragen deren Antwort in dir liegen. Du bist schon so lange nicht mehr bei mir. Ich kannte dich kaum noch und nun bist du ganz verschwunden in meiner Dunkelheit. Menschen die ohne Liebe leben müssen sind nicht nur einsam. Sie leiden und werden manchmal eigenartig oder gar böse. Sie bestrafen sich selbst und Jeden der ihnen zu Nahe kommt. Wir können weg sehen, wir können so tun als würde es uns nicht im Mindesten interessieren. Wir können sie weiter leiden lassen und ihnen ihr Leben ohne Liebe, durch unser Unverständnis weiter zerstören. Wir können aber auch hinsehen. Wir können sprechen, sie aus ihrer Finsternis holen. Was für den Hungrigen eine Mahlzeit, ist für den Ungeliebten eine Umarmung, ein freundliches Wort, ein ich mag dich. Eine Hand die ihre hält, ist eine Bewegung ins Licht. Eine Mahlzeit für ihr Herz, für ihre Seele. So öffne deine Augen, deine Arme, dein Herz und deine Seele, für die Liebe die du verschenken kannst. Jeden Tag. An Jeden der, der Liebe bedürftig. Eine Hand die ihre hält, ist eine Bewegung ins Licht. Eine Mahlzeit für ihr Herz, für ihre Seele. So öffne deine Augen, deine Arme, dein Herz und deine Seele, für die Liebe die du verschenken kannst. Jeden Tag. An Jeden der, der Liebe bedürftig.

Gerade jetzt zur kommenden Weihnachtszeit werden wieder viele Menschen leiden. Leiden ob ihrer Einsamkeit. Keine Angehörigen, keine Freunde mehr. Zumeist alte Menschen die keine Lieben mehr haben oder deren Lieben sich nicht um den Vater oder die Mutter kümmern. Die Gründe hierfür kennen wir nicht aber sie können uns auch egal sein, da es nicht die unseren sind. Kinder die zu Weihnachten keine Geschenke erhalten oder Geschenke die Eltern arm machen. Auch das gibt es im Reichen Deutschland und nicht zu wenig. Wobei dieses zu wenig, ein zu viel ist. Wenn jeder Einzelne von uns, der es sich leisten kann, einem Hilfsbedürftigen zur Seite steht, dann wir es für jeden ein schönes Weihnachtsfest. Jeder von uns kann ein Licht, vielleicht sogar eine Sonne sein. Verschenke Wärme, Licht und Hoffnung. Es wird dir tausendfach mit Liebe vergolten

header image by Jerzy Górecki auf Pixabay 

5 thoughts on “The other side of the coin

  1. Hallo Robert.
    Du hast recht, wir können unsere Herzen öffnen und für Wärme sorgen.
    Es gibt aber auch Menschen die trotz alledem verschlossen bleiben und je länger man es versucht und kämpft, desto mehr verletzt man letztendlich sich selbst. Dann muss man wissen wann man die Reißleine ziehen muss.

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