Bluemooncaffee

New wisdom
Denys Argyriou

Ein nebelgetr√§nkter Tag im November vermag es einem das Gef√ľhl zu geben, wie ein k√∂rperloser Geist zu wandeln. Wie ein Schatten abseits des Lichtes. Ein Fl√ľstern in weiter Ferne.

Keimel, Markus

Zeit f√ľr die Schatten

Es ist November. Zeit ohne Licht. Zeit der Schatten. K√ľhle, N√§sse dringt durch unsere Kleidung. L√§√üt uns fr√∂steln K√§lte sp√ľren. Nebel ziehen silberne Schatten durch den gegerbten Tag. Nebel get√§rnkte Nachtlichter wabern wie Feuer im Wind, durch die frostige Dunkelheit. November birgt Geheimnisse. Totenglocken l√§uten √ľber des Friedhof kalte, gespenstisch Nachtschatten. November-fl√ľstern der Toten im Gedenken. Erh√∂hst das Schuld Bewusstsein der Menschen. Haben wir ihn fast vergessen und machen nun schnell √ľberall Licht. Versuchen der Dunkelheit Herr zu werden. Versuchen die Geister zu vers√∂hnen, die durch W√§lder, Gassen und H√§user schleichen. Feiern Feste der Heiden.

Erinnert der Br√§uche und Sitten einer l√§ngst vergangenen Zeit. Noch lebt der Aberglaube und wird durch uns zur Wirklichkeit. Du allein bist K√∂nig der dunklen kalten, nebligen N√§chte. Bist der Bote und Schildknecht des wahren Herrscher der Jahreszeiten. Bereitest ihm den Weg in Finsternis und eisige St√ľrme. Bereitest auch den Weg der Menschen zum Licht der Herzen. Zur Feuerstelle der ewigen Lichter, die leuchten in uns zur Weihnachtszeit. Ohne dich w√§re nur Licht, vergessen die Ehrfurcht. Erinnerst an die Verg√§nglichkeit durch deine Anwesenheit. √Ėffnest die Tore der Angst, um den Mut in die Welt zu tragen. Bist der Zeiten Magier des Wandels und der bitteren Erkenntnis.

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