Bluemooncaffee

New wisdom
Aus dem Leben ins Leben

Ich grĂŒĂŸe Euch und melde mich damit zurĂŒck, aus meinem “laufwĂŒrdigen Urlaub”. Wobei ich es nicht Urlaub nennen möchte. Es war eine Reise zu Fuß in eine neue Welt. Meine neue Welt. Zu Fuß ohne Technik, ohne andere Menschen, ohne das Wissen das man braucht, um zu erkennen was man nicht braucht.

Was ich nicht mehr brauche habe ich nach ein paar Tagen erkannt. Das Gesichtsbuch und seine Ableger. In dem Sinne das ich selbst keinen Account dort brauche. Daher habe ich sie alle gelöscht. Sie haben mir noch nie etwas gebracht, außer Zeit die sie mir genommen. Braucht ein Blog einen Social Media Account? Nein braucht er nicht. Zumindest nicht um den Blog “erfolgreicher” zu machen. Dazu musst du Geld investieren. Viel Geld und deinen “Erfolg” kannst du damit auch nicht gewĂ€hrleisten. Möchte ich das auf meinem Blog. Definitiv nein. Ich mag es schon nicht, das Werbung auf meinem Blog geschaltet wird. Daher werde ich meinen Blog, Anfang nĂ€chstes Jahres, auf eine eigene Domain und somit auch ein eigenes Webspace legen.

Das liebe Smartphone habe ich zu dem gemacht, zu dem es ursprĂŒnglich einmal angedacht war. Ein Telefon. Biederes telefonieren. Was bringt mir das alles? Zeit, Zeit die ich in die Natur, in meine Kinder, in meinen Blog, in meine Freizeit, in Menschen und Tiere investieren kann. Das ist aber nur ein Teil des Gewinnes den ich erhalte. Mein Kopf, meine Psyche, meine Seele und mein Herz erhalten Weite. Freiheit die sich im ganzen Organismus verteilt. Dieser ganze Ballast erzeugt enorm viel Stress im Menschen. Man ist genervt und fĂŒhlt sich stĂ€ndig in Habt-acht Stellung. Es ist als wĂŒrde man die Zeit “entschleunigen”. Sie beruhigen und ihr wieder eine natĂŒrliche (soweit man bei Zeit von natĂŒrlich sprechen kann) Konstante geben.

Auch muss ich mich nicht fĂŒr alles interessieren und zu allem eine Meinung haben oder meine Meinung zu allem kundtun. Andere Menschen auch andere Menschen sein lassen. Die haben ihr Leben und ich das Meine. Wegschauen ist manchmal sehr hilfreich und hinschauen ab und zu auch. Ich bin einer unter vielen und doch der Eine. Ich bestimme meinen “Wert” und die Skala dafĂŒr bestimme ich selbst. Eine Gesellschaft bin nicht Ich aber ich bestimme, was ich in dieser Gesellschaft gut finde und was nicht. Das sage ich auch laut, zu jedem der es hören möchte oder muss. Wir sind alles Menschen und keiner ist ein Schaf. Wir können folgen, wir mĂŒssen es aber nicht. Da wir Menschen sind haben wir die Wahl. Die Wahl Ja oder Nein zu sagen. Zu Allem und zu Jedem.

Wir haben Rechte aber fĂŒr Rechte musste man schon immer kĂ€mpfen. Sie erstreiten. Von alleine gibt es fast nichts. Das ist deprimierend aber kein Grund es nicht zu verĂ€ndern. Ich durfte feststellen das es gut tut, Dinge zu machen und nicht nur darĂŒber zu sprechen. Wenn ich sage Leute:” Werft euren MĂŒll nicht in die Landschaft”; bringt das…….. gar nichts. Beseitige ich MĂŒll aus der Landschaft, dann hört und sieht das keiner aber ich weis es und die Naturbewohner mĂŒssen nicht mehr daran zu Grunde gehen. Ich als einzelne Person kann viel bewirken, wenn ich mache. Daher sind meine Worte auch kein Appell an euch. Es ist eine Information ĂŒber mich. Was ihr damit macht, ist allein eure Sache.

So und nun beginnen meine 243,5 km in ein anderes Leben. Also nicht jetzt, in meinem nÀchsten Beitrag. Ich hoffe ihr hattet alle eine zufriedenstellende Zeit.

header image: Johannes Plenio auf Pixabay 

5 thoughts on “Aus dem Leben ins Leben

  1. Da bin ich doch wieder ganz Deiner Meinung. Gut gedacht und gut gemacht!
    In Schweden haben sich die stressbedingten Krankheiten rasant erhöht und alle wundern sich darĂŒber. Denke auch immer, dass viele Leute einfach nicht mehr leben. Man hat ja auch keine Zeit. Facebooks timeline ist viel wichtiger.
    Freue mich, dass du wieder da bist. Bin gespannt was Du zu erzĂ€hlen hast. 🙂

    • GrĂŒĂŸ dich
      Ja allen ĂŒberflĂŒssigen Ballast ab in den MĂŒll. Mit dem Kopf, dem Herz und der Seele frei lebt es sich so viel angenehmer. Man sollte nicht glauben was das fĂŒr einen Unterschied macht. Das wir da wieder einer Meinung sind, spricht von einem sehr Ă€hnlichen Blick ins Leben. Morgen geht es weiter. Dann erst am Donnerstag wieder. Das werden meine drei Tage fĂŒr Wicca Secret. Donnerstag, Samstag und Sonntag. Der Rest ist frei von Internet.

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