Angel

an angel

Engel leben im verborgenen. In einer Welt die wir nicht fähig sind zu erkennen. Abseits unseres Glauben oder dessen fehlender Anwesenheit.

Engel wachen st√§ndig und doch brauchen sie unsere Hilfe. Unsere Aufmerksamkeit. Unser Mitwirken. Gefahren lauern √ľberall und das Schicksal ist nicht immer unser Freund.

Es √∂ffnet seine Tore und l√§sst manch √úbel √ľber uns herein brechen. Sind wir nahe genug bei unseren Engeln, k√∂nnen sie uns besch√ľtzen. Nicht immer so wie wir es uns gew√ľnscht h√§tten. Aber doch so das wir ohne gr√∂√üeren Schaden weiter leben k√∂nnen.

Waren wir zu weit entfernt, versuchen sie noch das Beste aus dem √úbel zu machen. Aber auch das geht leider irgendwann furchtbar daneben.Dann sitzen wir in der Dunkelheit und kein Licht erreicht uns mehr.

Wir haben keine Empfindungen mehr, au√üer dem abgrundtiefen Schmerz. Aber mit jedem Tag der vorbei geht, sp√ľren wir etwas in unserer N√§he. Wir k√∂nnen dem keinen Namen geben. Wir f√ľhlen es nur. K√§lte geht, W√§rme kommt. Angst und Hoffnungslosigkeit gehen und Mut und Zuversicht stellen sich ein.

Ganz in unserer Nähe und dann ganz tief in uns.

photo unsplash: header. Sam Barber image 1. Luke Stackpoole

7 thoughts on “Angel

  1. Ich wei√ü ehrlich gesagt nicht, ob ich an Engeln glauben soll…aber falls es sie gibt, sind sie wahrhaft sch√∂n. Ich glaube an Menschen, die wie Engeln auf uns wirken. Daran glaube ich, nein – das sp√ľre ich, das sehe ich…vielleicht sind das die wahren Engeln!

    Wie dem auch sei, ein “engelhafter Beitrag “:-) Robert….

  2. Ein sehr schöner Text hast Du da geschrieben.Meine Vorstellung von Engeln habe ich schon sehr oft in eigene Verse gegossen und das liest sich dann meistens so oder ähnlich:

    Legt eure Fl√ľgel sch√ľtzend √ľbers Leben
    und eure Hände segnend mir aufs Haupt,
    nur eine Weisheit, Liebe kann es geben,
    das ist der Engel tief in mir, der glaubt.

    Liebe Gr√ľ√üe an Dich
    von Constanze

  3. Als ich diesen Beitrag das erste Mal gelesen hatte, hatte ich keine Zeit / keinen inneren Raum zum Kommentieren.
    Aber er hat nach gewirkt. Ich habe dar√ľber nachgedacht.
    Der Song war √ľbrigens mal einer meiner Lieblingssongs.

    Etwas sp√ľren, dem man keinen Namen geben kann oder aber interpretieren kann, worum es sich handelt… Immer wieder ist mir das begegnet und je nach Lebensphase habe ich es mir anders erkl√§rt. Es gibt etwas…, das steht f√ľr mich fest. Und je mehr ich im Flow bin, umso besser kann ich mitschwimmen und dann geht es mir sehr gut. Dann f√ľhle ich mich getragen, besch√ľtzt, alles scheint einfach und gut.

    Vielleicht kommt es mehr darauf an zuzulassen, statt genau erklären zu wollen. Wahrzunehmen, dasein zu lassen, sich darauf einzulassen.

    • Die Feststellung habe ich auch gemacht. Erst wenn du vermagst Dinge zuzulassen, k√∂nnen sie in dir Form annehmen. K√∂nnen sie sich entwickeln und reifen. Gerade wenn es um nicht wirklich fassbar Dinge geht. Wo du dir selbst eine Meinung bilden musst, da andere Meinungen keine Hilfe sein k√∂nnen.

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