Angst ein kleines Wort mit Auswirkungen, die man manchmal nicht wirklich beschreiben kann. Es gibt Menschen die sind süchtig danach und es gibt Menschen die gehen daran zu Grunde. Wir beschäftigen uns nicht gerne mit ihr. Nach dem Tod ist sie wohl das unbeliebteste Thema. Es gibt sie in verschiedenen Formen. Angst im Dunkeln oder Angst in den Keller zu gehen. Das sind die harmlosen Ängste. Panikattacken die man erleiden kann, wenn zu viel Stress oder eine zu harte Lebensprüfung uns ereilt hat. Phobien, wie die vor Spinnen oder Käfern. Ja und dann gibt es noch eine ganz spezielle Form der Angst. Die Agoraphobie. Irgendwer kam mal auf die Idee sie folgend zu umschreiben.

Als Agoraphobie oder Platzangst bezeichnet man eine bestimmte Form der Angststörung. Dabei wird die Angst durch bestimmte Orte und Situationen wie weite Plätze oder Menschengedränge ausgelöst. Die Betroffenen vermeiden die auslösenden Situationen und können im Extremfall nicht mehr die eigene Wohnung verlassen. Eine Agoraphobie liegt auch dann vor, wenn Menschen angst bedingt weite Plätze oder das Reisen allein oder generell meiden. Allen diesen Situationen ist eine Angst vor einem Kontrollverlust gemeinsam. Die Betroffenen befürchten dann etwa, dass sie im Falle einer Panik oder potentiell bedrohlicher Körperzustände nicht schnell genug flüchten könnten, Hilfe nicht schnell genug verfügbar wäre oder sie in peinliche Situationen geraten könnten. Die Agoraphobie tritt häufig zusammen mit einer Panikstörung auf. Auszug Wikipedia

Das Problem an dieser Angst ist ihr nicht Vorhandensein, von einem offensichtlichen Auslöser. Sie kommt scheinbar von einer Sekunde auf die andere und wird dich nie mehr verlassen. Du musst nicht nur mit ihr leben lernen, du musst sie sozusagen zu deinem “Freund” machen. Eine Angst die dich den Tod fürchten lehrt, zu deinem Freund machen. Das hört sich nicht im entferntesten so grausam an, wie es in der Realität ist. Heute wird sie relativ schnell erkannt und man bekommt eine angepasste Behandlung aber in den 70er und 80er Jahren, bekamst du eine Tüte in die du hinein atmen solltest um nicht zu hyperventilieren. Da hat man die seltsamsten Diagnosen bekommen und Tabletten. Im Prinzip bist du dagestanden und dachtest nur, du musst sterben. Keiner weis was du hast und jetzt lebe damit.

Eine fröhliche Zeit für die Agoraphobie. Sie kann machen was sie möchte mit dir und das wird sich auch tun. Sie breitet sich in deinem Leben aus ohne Gnade. Tag für Tag, Woche für Woche beendet sie das Leben das du geführt hast. Sie schneidet dich von allem ab was dir lieb und teuer. Sie wütet so lange, bis du in deinem Zimmer sitzt und nicht mehr fähig bist selbstständig irgendetwas zu tun. Kann man sich heute nicht mehr vorstellen? Leider passiert das auch heute noch. Auch heute sitzen noch Menschen von dieser Angst gegeißelt allein in ihren Wohnung und trauen sich nicht mehr auf die Straße. Das ist aber nur der sichtbare Teil dieser hinterhältigen Angst. Der nicht zu sehende ist noch viel schlimmer. Stell dir einfach mal ein Leben vor, in dem du morgens aufwachst und zur Begrüßung hast du Herzrasen, Atemnot und du glaubst in den nächsten zwei Minuten zu sterben. Das ist ein fröhlicher Morgen, nach dem du erkannt hast, du lebst noch.

Du fängst an dich zu beruhigen. Nicht doch, die Angst ist nicht weg. Du beruhigst dich nur aber dein Gehirn findet das spannend. Den ganzen Tag malt es sich aus, was heute noch alles passieren könnte. Adrenalin durchströmt den ganzen Tag deinen Körper. Irgendwann kannst du nicht mehr schlafen. Die ständige Überproduktion von Adrenalin macht deinen Körper fertig. Du fühlst dich jeden Morgen als hättest du schon fünf Wochen nicht mehr geschlafen und ein Arzt hätte dir erzählt, das du nur noch eine Woche zu leben hast. Freunde hast du schon lange keine mehr, da keiner dich auch nur im Ansatz verstehen kann und du eh nicht mehr fähig bist nach Draußen zu gehen und irgendwie zu kommunizieren. Man ist im wahrsten Sinne des Wortes nur noch ein Frack. Physisch wie psychisch. Stell dir vor das du Tag Täglich alleine mit deiner Angst vor dem sterben in deiner Wohnung sitzt. Das kannst und möchtest du dir nicht vorstellen. Niemand möchte das.

Irgendwann sind Ärzte die einzigen “Freunde” die du noch hast. Therapien, stationär und/oder ambulant reihen sie wie Perlen an Schnüren. Bis dich eines Tages die Erkenntnis trifft, das alles nützt dir nichts. Du musst diese Angst annehmen und in dein Leben integrieren. Du musst sie tatsächlich zu deinem Freund machen. Nicht das sie davon gehen würde aber du lernst mit ihr umzugehen. Zu erkennen, wenn du wieder für die Angst lebst und somit gegen dich selbst. Das ist ein langwieriger Prozess, der viel Aufmerksamkeit braucht. Sich selbst zu erkennen und richtig einzuschätzen, in der heutigen Zeit, die ja im Prinzip fast nur noch aus Arbeit besteht, ein sehr extremer Prozess. Nein, ist da ein Wort das an vorderster Front steht. Ein Balanceakt zwischen Existenzangst und Selbsterhaltung. Diese beiden Worte bestimmen dein Leben und du musst dafür sorgen. das keines von beiden, dein Leben wieder in Gefahr bringt.

Diese Angst ist die Hölle und Worte vermögen nicht zu erklären, was da wirklich stattfindet. Diese Beschreibung, Angst vor großen, weiten Plätzen. Angst vor Menschenmengen beschreibt diese Angst nicht wirklich. Das sind nur ein paar Auswirkungen. Das echte Drama spielt sich in deinem Kopf ab. Unser Gehirn hat die Eigenschaft, unser Leben durch unser Erleben zu gestalten. Sprich das was wir denken, das passiert auch in uns. Wenn wir ständig denken sterben zu müssen, dann hält sich unser Gehirn auch daran. Es öffnet die Welt des Sterbens in uns. Es unternimmt alles, dass dies auch Realität in uns wird. Je länger es dauert um so echter wird diese Welt in uns. Kann man mit einem Baby vergleichen das anfängt die Welt kennenzulernen. Alles was es lernt macht das Gehirn zu einem Bild in uns. Irgendwann hat es unsere Welt erschaffen. Mit der Agoraphobie schafft es uns eine völlig neue Welt. Und wenn diese Welt zu lange in uns existiert, wird sie zu einem Stück Wirklichkeit in uns. Daher kann man sie auch nicht heilen. Deine Aufgabe ist es ihr so viel Platz ( Das ist schon fast lustig ) wegnehmen wie du nur kannst.

Je kleiner diese Welt wird, je weniger Raum sie in dir einnehmen kann, um so mehr Platz hast du wieder für dein normales Leben. Daher musst du ständig darauf achten deinen Platz zu behalten. Diese Agoraphobie Welt ist für das Gehirn so existent und so wichtig wie dein normales Leben. Es unterscheidet da nicht. Beide Welten sind für das Gehirn eine Welt und du alleine bestimmst, durch dich selbst, welche deiner beiden Welten, die für dein Gehirn eine Welt ist, das Kommando hat. Wirst du “schwach” denkt dein Gehirn, dass die Angstwelt von dir gefordert wird und sie gibt sie dir bereitwillig. Das Problem daran ist, das man diese Welt, sobald aktiviert, nicht einfach durch denken wieder abgestellt kann. Der Motor läuft sofort und du musst wissen, wie du den wieder runter fahren kannst. Du musst Strategien entwickeln auf die dein Gehirn reagiert. Lernen denken, auf Kommando, unterbrechen zu können. Lernen auf gewisse Gedanken nicht mehr oder gleichgültig zu reagieren. Lernen dich entgegengesetzt der Angst zu verhalten. Das was sie vermeiden möchte, nicht nur durchzuziehen, du musst es regelrecht suchen. Angst-besetze Räume in dir, in sicher umzuarbeiten. Das Allerwichtigste überhaupt, du musst lernen, deine eigene Sicherheit zu sein. Dich absolut auf dich selbst verlassen können.

Wenn du nicht erkennst, das Angst auch nur ein Gefühl ist, dann wirst du immer an ihr scheitern. Das wünsche ich dir nicht. Das wünsche ich keinem. Ich wünsche jedem der in solch einer Situation ist, das er Menschen hat, die nicht fragen, die einfach da sind. Die Helfen dort wo Hilfe auch ankommt und die Hand halten, wenn Hilfe nicht möglich. Wenn Menschen die unter Agoraphobie leiden etwas wirklich brauchen, dann Menschen die echte Freunde sind. Ihr könnt ihnen nichts einreden. Ihr könnt sie nicht dazu bewegen etwas zu machen, das ihnen gerade gar nicht möglich. Sie brauchen weder Tipps noch gut gemeinte Ratschläge. Sie brauchen auch keine Witze, keine Spott und keine Verachtung. Sie brauchen die Menschlichkeit in dir.

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14 thoughts on “Angst

  1. Danke für deinen Beitrag. Ich habe selbst gut fünf Jahre massiv darunter gelitten, jede fährt zur Arbeit, jeder Einkauf wurde zur Tortur. Die Angst, dass ich gleich Angst haben werde, war die schlimmste. Sie ist nicht weg, aber sie gibt Ruhe, zumindest einigermaßen. Damit kann ich leben. Alles mache ich noch nicht, zum Beispiel Autobahnfahren. Aber sonst bin ich wieder recht mobil und lasse mich von ihr nicht mehr beschränken. Mein Therapeut hat mir das so erklärt, dass eine massive Grundanspannung, die einen ganz anderen Grund hat, schon dafür sorgt, dass das Stresslevel auch in Ruhe sehr hoch ist. Kommen noch andere Faktoren dazu rutscht man über eine Grenze und der Körper versucht einen mit Angst ruhig zu stellen. Dadurch ist es letzten Endes dann auch wieder besser geworden. Sie bleibt mein Begleiter, sitzt immer im Auto neben mir, aber wir kommen klar. Lieben Gruß
    Alice

    • So lange sie auf dem Beifahrersitz Ihren Platz hat und nicht im Genick ist alles gut. Mit der Autobahn hatte ich auch lange Schwierigkeiten. Einem Freund von mir ist das irgendwann aufgefallen. Er hat mich zu zwei Dingen gebracht. Auf die Autobahn zu fahren und dann immer schneller zu fahren. Nach knapp zwei Stunden Autobahn, 300 Witzen über mich und mit 230 km/h über die Autobahn brettern, ist Autobahn heute ein Ort den ich sehr mag. Es war für mich ein Sieg über mich selbst. Ab 180 km/h war ich dermaßen auf das Fahren konzentriert das Angst keinen Platz mehr in mir hatte und dann kam der Spaß zurück. Ich liebe es Auto zu fahren und schnell fahren ist wie ein Kick. Ich bin dann dazu übergegangen wenn Angst sich Wege suchte auf die Autobahn zu fahren und das Gaspedal ordentlich durch zu drücken. Das wirkt absolut. Ist irgendwie so als würde sich da die natürliche Angst einstellen und die kann man leicht überwinden.

  2. Das ist aber mal schön zu hören *grins* über beide Ohren….mir geht es soweit gut. Schaue mich immer wieder um, nach Orte der Ruhe :-)…alleinerziehend mit zwei Pubertiere 😉 und mein Job…naja ist nicht immer einfach. Aber da ich eine grande famiglia habe und einen lieben Freund, diie mir alle unter die Arme greifen, funktioniert das alles. Ich/wir kriegen das hin 😉 zusammen sind wir besser 🙂

    ach mir fällt gerade ein sehr zauberhafter Film ein: “Zusammen sind wir weniger allein…”

    Und noch zu deinem Beitrag. Ich habe auch meine Erfahrung mit Angst. Was mir immer geholfen hat ist, das ich stehen bleibe und mir sie genau anschaue, selbst bei Panikattacken. Ich lasse dieses Gefühl einfach zu. Ich schaue was es macht, Herzschlag erhöht sich, mir wird leicht schwindelig aber dieses erfühlen was genau in diesen Augenblicken geschieht, was ja oftmals schrecklich sein kann, “erlöst” es auch wieder. Ich kapituliere aber im postiven SInne. Ich renne nicht weg und versuche es auch nicht zu kompensieren – sondern ich sage dem Leben was auch immer jetzt geschehen soll, soll geschehen und dann wie ein Wunder verfliegt die Angst. So meine Erfahrung….
    Jetzt habe ich viel geschrieben…:-)

    • Kann ich gut nachvollziehen das du nach ruhigen Orten ausschau hältst. Manchmal ist es verdammt schwierig wieder runter zu kommen und Ruhe in sich zu finden. Da hilft mir Wald, Sonne und kein Handy. Einfach nur der Natur zu hören und beobachten bis die Gedanken zerfallen und das Gefühl wieder leben kann. Angst ein Thema das immer mehr Betroffene kennt. Ist nicht immer einfach damit umzugehen. Auch nicht darüber zu reden. Ich habe festgestellt das die meisten nichts darüber hören wollen. Lesen ist OK aber darüber sprechen, dann doch lieber nicht. Sie haben einfach das ungute Gefühl, das sich damit beschäftigen, auch das laut eingestehen derer, die Bedrohung ihrer in sich wächst. Das sie dadurch real wird. Also lieber weg schieben. Kann ich gut verstehen, nützt nur nichts.

      • Ich glaube Angst war schon immer ein Thema. Früher wurde nur noch weniger darüber gesprochen. Das Wegschieben nutzt überhaupt gar nichts. Irgendwann kommt es um so geballter wieder. Was angeschaut werden will, schafft sich Platz, egal wie. Wir müssen damit lernen zu leben, jeder auf seine Art. Da gibt es auch kein allgemeingültiges Rezept. Was aber wichtig ist, wie dein Beitrag und der Film schon sagt, dass sie dein Leben nicht komplett bestimmen darf. Diese Gefühl darf sein aber es sollte nicht “übermächtig” werden. Begrüße die ANgst freundlich und frag, warum sie dich gerade in diesem Moment besucht? Und wenn wir ganz still werden, hören wie die Antworten, die oft sehr sehr weh tun können. Die Angst verlangt von uns in unserem Leben etwas zu ändern, im Prinzip ist sie ein Stopp-Signal. Halt – so darf es nicxht weitergehen…und dann daraus die richtigen Schlüsse ziehen. Bei mir hat sich sich vor der Trennung von meinem Ex-Mann sehr sehr oft gemeldet…

  3. Ängste werden in der Literatur recht häufig thematisiert – insbesondere in dystropischen Geschichten wie 1984.
    Angst ist ein wichtiges Schlüsselelement, das uns vor Schaden bewahren sollte – wenn wir zurück zu unseren Ahnen gehen.

    ABER die heutigen Ängste sind andere, diffuser und vielfach schwieriger im Umgang damit.
    Medikamente helfen hier nicht weiter. Du beschreibst den Umgang gut, du schreibst auch, dass der Verängstigte sich darin nicht verlieren sollte – das ist gut! Denn Ängste sind auch ein Mittel um daran zu wachsen. Selbst, wenn der Betroffene es in genau diesem Moment nicht versteht – dafür hinterher erkennt, wie der Leidensweg ihn/sie verändert hat.

    Alles im Leben hat irgendwo einen Sinn.

    In diesem Sinne – guter und wertvoller Beitrag.

    • Leider hat nicht alles einen Sinn im Leben. Oder sagen wir besser, manchmal schießt der Sinn über das Ziel hinaus. Die Angst bringt nicht nur Veränderung, sie verhindert auch Veränderung. Jahre lange Ängste zerstören viel in einem Menschen und nicht unbedingt nur das was die Angst zu korrigieren sucht. Wir Menschen neigen dazu, in Dingen die uns nicht gut tun Prüfungen zu sehen. Prüfungen die uns besser machen sollen oder eine Aufgabe die uns auf einen richtigen oder besseren Weg führen sollen. Das mag in vielen Fällen zutreffen aber gewiss nicht in allen. Da machen wir es uns ein wenig zu einfach. Natürlich hat diese Haltung Auswirkungen auf das menschliche Miteinander. Diese wird aber durch unser Denken negiert. Sie wird einfach nicht gesehen. Sie könnte sogar als Ausrede dazu dienen, nichts tun zu müssen wenn andere Probleme haben. Aber darüber bin ich mir noch nicht wirklich im klaren. Es bedarf einiger Zeit sich mit dieser These auseinander zu setzen.

      • EIne durchaus nicht uninteressante Theorie. Vielfach glauben wir heute auch einfach nur, dass andere alles für uns machen (oder wer kennt sich schon mit Buchhaltung, x-Sprachen UND beispielsweise dem Innenleben eines Smartphones aus?). Früher trat ein junger Mensch mit einer Lebensprüfung in das Erwachsensein ein. Das fehlt heute … vielleicht ist es aber genau dieser eine Punkt, den wir (gehen wir nach deiner Theorie) vermissen und daher in den Dingen suchen.

        Ein klein wenig Gedanken um deine Theorie zu erweitern 😉

        • Ich weis nicht was die Menschen sich denken oder wonach sie suchen. Aber sie haben ihre Mitte verloren. Den Pfad an dem sie sich einmal orientieren konnten. Es gibt weder noch Wahrheiten, noch Vorbilder.Alles wird in Frage gestellt und somit ist jede Antwort, sofort wieder Frage.Das mögen Menschen in irgendeiner Zukunft vertragen, die jetzigen Generationen nicht. Der Mensch will nicht einsehen das man zwar alles machen kann aber nicht alles tun sollte.

          • Mit Fragen auf Fragen zu antworten muss nicht zwangsläufig schlecht sein.
            Betrachten wir die Vielfalt an Möglichkeiten, die eigentlich nur bedingt welche sind – dann ist es schwierig tatsächlich noch etwas zu finden, das einem den wahren Halt gibt.
            Wieso sonst suchen so viele Menschen Zuflucht in Glaubensdingen, abseits der üblichen, großen Religionen?
            Warum wurde beispielsweise in Island der Asatru-Glaube offiziell anerkannt? Warum bekannten sich vor einigen Jahren so viele zum Glauben als “Jedi-Ritter”?
            Um nur zwei Beispiele zu nennen ….

            Vielleicht braucht es noch ein paar Generationen – aber wir sind längst im Wandel und müssen es als “Menschheit” nur einfach erst verstehen und begreifen lernen.

          • Wenn jede Antwort zur Frage wird schon. Man verweilt in keinem Gedanken mehr. Nichts wird mehr wirklich überprüft. Man kann, man tut. Ganz schlecht für unsere Welt. Alles wird so hingebogen, das es für den jeweiligen Absender zum Vorteil ist. Und Glauben wird leider gerne zur Religion. Zumeist durch irgendwelche Hardcore Mitglieder die in jeder Strömung aus einer anderen Richtung Gefahr wittern. Man fühlt sich verpflichtet den eigenen Glauben hochzuhalten oder ihn über den Anderen zu stellen. Glaube ist nur Glaube und keine bedingungslose Tatsache. Das wird aber gerne vergessen. Verstehen und begreifen lernen? Richtig und falsch. Da unser Begreifen und Verstehen allem Fortschritt hinterher läuft, werden wir das Rennen um uns selbst verlieren. Ein Beispiel erklärt schon alles. Schmelzende Pole und Gipfel sind in gewissen Gesellschaftskreisen gerne gesehen. Da man annimmt das große Öl und Gasvorkommen darunter liegen. Nun bestimmen genau diese Gesellschaftsschichten das vorgehen. Sie man ja deutlich daran, das sich alle von ihren Scheinheiligen Klimaabsichten verabschiedet haben. Das Schwarze Peter spielen haben sie aufgehört. Jetzt wird abgetaut. Egal was da auch kommen mag. Die Herrschaften haben sich schon lange von der Zukunft verabschiedet. Das Jetzt zählt. Sie haben begriffen das auch sie nur einmal leben. Selbst der größte Optimist ist bei genauer Betrachtung der Situation, morgen kein Optimist mehr.

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